Eine Raumspartreppe verbindet ansprechend und platzsparend nachträglich eingebaute Etagen
Ratgeber

Raumspartreppen: Schlank, schön und platzsparend

Autor:
Redaktion

Raumspartreppen sind praktisch und sorgen für ein angenehmes Wohngefühl, wenn Etagen, wie der ausgebaute Dachboden, verbunden werden sollen.

Eine Raumspartreppe nimmt weniger Platz ein, als eine herkömmliche Treppe. Für den nachträglichen Einbau ist sie wie gemacht, wenn beispielsweise der Dachboden zum Wohnraum ausgebaut werden soll. Dann reicht die steile Leitertreppe nicht mehr aus, um sicheren Trittes ins nächsthöhere Stockwerk zu gelangen.

Raumsparende Treppen als Design-Element für ein besseres Wohngefühl

Im Wohnraum, wenn eine weitere kleine Zwischenetage eingebaut wird, ist eine Raumspartreppe sinnvoll. Dabei sind die nachträglich eingebauten Treppen im Design oft ansprechend gestaltet. Mitten im Raum platziert, machen sie einiges her.

Eine Raumspartreppe kann aus Holz, Gusseisen oder anderem Metall hergestellt sein, seltener kommen Modelle aus Glas vor. Es kann sich um eine Wendeltreppe, eine Sambatreppe, Spindeltreppe, Bodentreppe, Wangentreppe oder Konsolentreppe handeln.

Qualität, Material und Art der Treppe sind entscheidend für den Kaufpreis. Es kommt darauf an, wo die Treppe platziert wird. Je öfter sie genutzt wird, desto hochwertiger sollte sie sein.

Vorteile von Raumspartreppen

Eine Raumspartreppe ist günstiger als eine gewöhnliche Treppe, oft sind sie schon für unter 1.000 Euro zu bekommen. Um mehr Platz im Wohnbereich zu schaffen, ist sie eine gute Alternative zur herkömmlichen Treppe.

Das Design einer Raumspartreppe bringt seinen eigenen Charme mit. Sie muss nicht an einer Wand befestigt sein. Die Treppe kann durchaus mitten im Raum ihren Platz finden und bringt auf diese Weise mehr Freiheit in den Wohnbereich.

Nachteile platzsparender Treppen

Raumspartreppen sind im Haushalt mit kleinen Kindern nicht unbedingt zu empfehlen, da eine höhere Absturzgefahr besteht. Die geringere Breite der Stufen und der schmalere und vor allem steilere Aufbau, sind auch für ältere Menschen oftmals schwierig. Man sollte bedenken, dass die Treppen gerade beim Abstieg schwer zu begehen sein könnten.

Sicherheitsaspekte, die beachtet werden sollten

Die freien Seiten der Treppe müssen immer mit einem Handlauf gesichert werden, wenn die Treppe mehr als vier Stufen hat, das besagt die DIN-Norm 18065 die sich auf Treppen, Geländer und Handläufe bezieht. Steiler als 45 Prozent Steigung darf die Treppe nicht haben, wenn es sich nicht um eine Treppe zum Dachboden, eine sogenannte Leitertreppe, handelt.

Es ist wichtig, sich von einem Fachmann umfassend zur passenden Treppe beraten zu lassen. Wichtige Sicherheitsaspekte sollten berücksichtigt werden, um Gefahren und Unfälle, durch nicht ausreichend gesicherte Treppen, zu vermeiden.

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