Mit einem Kaminofen kann es schnell gemütlich warm werden
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Richtig heizen mit Kaminofen - die besten Tipps

Autor:
Redaktion

Nur das richtige Heizen mit dem Kaminofen sorgt für angenehme Wärme und eine rückstandfreie Verbrennung. Ein wenig Grundwissen ist daher erforderlich.

Kardinalfehler - falsches Anzünden der Öfen

Ein moderner Kaminofen ist kein Allesfresser. Er darf nur mit dem Brennmaterial betrieben werden, für welches er zugelassen ist. Papier hat im Ofen nichts zu suchen, auch nicht zum Anzünden. Spezielle Anzünder und dünne Scheite Brennholz, auch Anmachholz genannt, sorgen für die nötige Hitze, um große Scheite zu entzünden.

Die Wahl des Brennmaterials

In der Regel sind die Öfen für Holz beziehungsweise Braunkohlebriketts und Holz zugelassen. Papierbriketts oder Strohbriketts sollten nicht verwendet werden. Mit einem entsprechenden Einsatz kann fast jeder Kaminofen zum Pelletofen werden. Mit diesen kann der Ofen über einen Tank vollautomatisch betrieben werden. Aber der Wechsel zwischen Pellets und anderen Brennstoffen erfordert jedes Mal einen Umbau. Wer sich für einen Kaminofen entscheidet, sollte wissen, dass der Wechsel zu anderen Brennstoffarten kaum möglich ist. Lediglich bei Öfen, die mit Kohle oder Holz zu beheizen sind, besteht eine Wahlmöglichkeit.

Den Kaminofen optimal mit Briketts beheizen

Nicht jeder Kaminofen ist ausschließlich ein Holzofen. Viele Öfen dürfen mit Braunkohle beheizt werden. Es ist sinnvoll diese Brennstoffe richtig zu kombinieren. Für das schnelle Hochheizen ist Holz der ideale Brennstoff. Wenn es darum geht, die Glut im Ofen zu halten, sind Braunkohlebriketts besser geeignet. Wer abends einige Briketts auf das glühende Holz legt, kann eine Grundwärme in der Wohnung halten. Ein moderner Kaminofen ist zwar kein Kachelofen, kann aber durchaus Wärme speichern.

Die richtige Luftzufuhr beim Heizen

Zu jedem Kaminofen gehört eine Bedienungsanleitung. In dieser steht genau, wie die Luftzufuhr richtig zu regeln ist. In der Anmachphase braucht der Ofen viel Luft. Die sogenannte Primärluft wird in der Regel über den Ascheraum zugeführt. Gleichzeitig braucht der Ofen auch Sekundärluft über die Lüftungen an der Tür. Sobald das Feuer brennt, ist bei Holz in der Regel nur Sekundärluft nötig. Diese darf aber nicht zu weit reduziert werden. Rußige Scheiben und ein teeriger Geruch sind ein Zeichen von zu wenig Luft. Viele Ofenbesitzer reduzieren die Luftzufuhr zu stark, in der Annahme, sie könnten Brennstoff sparen. In Wirklichkeit verbrennt dieser nur unvollständig.

Den Ofen sauber halten

Der Aschekasten darf nie zu voll werden, denn dies behindert die Zufuhr von Primärluft. Teilweise abgebranntes Brennmaterial soll aber im Ofen verbleiben. Dieser sehr trockene Brennstoff bildet rasch neue Glut. Etwas Ruß an den Scheiben ist normal und kann mit einem Spezialschwamm entfernt werden. Ölige oder teerige Ablagerungen deuten auf Fehler bei der Luftzufuhr hin. 

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Tags: Kamin
Gewerke:Ofen- und Luftheizungsbauer

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