Rindenmulch ist ein nützliches Material für erfolgreiche Gartenarbeit
Ratgeber

Rindenmulch im Herbst oder im Frühling verteilen? - Tipps

Autor:
Redaktion

Im Frühling und Herbst ist es besonders Zeit für Gartenarbeit. Für den Einsatz von Rindenmulch sind ein paar Hinweise nennenswert.

Rindenmulch, der organische Gartenhelfer

In der Regel besteht Rindenmulch aus zerkleinerter Baumrinde. Gute Qualität ist naturrein, riecht nicht so stark und hat mindestens drei Monate gelagert. Durch das Lagern werden Gerbstoffe und Tannine abgebaut, die den Pflanzen schaden würden.

Beim Verteilen des Materials, ob im Herbst oder Frühling, ist es wichtig, auf Verträglichkeit mit den Gewächsen zu achten. Rindenmulch ist kohlenstoffhaltig und eignet sich vorzugsweise unter Bäumen, Sträuchern und Rosen. Ausgeschlossen sind Stauden, Himbeeren, Gemüse und Erdbeeren. Sein  gestalterischer Wert kommt besonders beim Verschönern von Wegen zum Tragen.

Dort, wo sich Rindenmulch eignet, schlägt der Gartenfreund gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe. Die Ausbringung hemmt das Wachstum von in Licht keimendem Unkraut. Der Boden erhält einen Schutz gegen Austrocknung, gegen die Abtragung der Erde und übermäßige Wasseranstauung. Gleichzeitig sorgt das Material für einen ausgleichenden Wärmehaushalt, welcher der Pflanzenentwicklung dienlich ist und die Anbauzeiten verlängert.

Nicht zuletzt beherbergt Mulch für den Garten nützliche Kleinlebewesen, wie beispielsweise Würmer, Spinnen und Laufkäfer.

Das Material im Frühling und Herbst einsetzen

Gemulcht wird im Frühjahr und im Herbst, wenn der Boden nicht so stark bewachsen ist und Freifläche bietet. Im Herbst ist das Material ein ausgezeichneter Winterschutz für Bäume, Sträucher und Blumenzwiebeln.

Zum Verteilen vom Rindenmulch zuerst die Erde auflockern, von Unkraut befreien und einebnen. Als Nächstes den Boden mit Nährstoffen versorgen und Hornspäne, Hornmehl oder Kompost in die Oberfläche einarbeiten. Zum Schluss das Material gleichmäßig einige Zentimeter dick auf dem Boden ausbreiten.

Um den Mulch zu pflegen, genügt es, ihn von Zeit zu Zeit mit dem Rechen vorsichtig aufzulockern.

Die Nachteile vom Mulchen

Kaum ist der Rindenmulch im Frühling oder Herbst verteilt, verstecken sich Schnecken darunter. Um der Plage Herr zu werden, müssen diese öfters abgelesen werden. Da der Mulch dem Boden Kalk und Stickstoff entzieht, ist auf einen Ausgleich zu achten. Vor allem Stickstoff ist für die Pflanzenentwicklung wichtig.

Wo Rindenmulch sich eignet, leistet er gute Dienste. Da einige Gewächse  keinen Mulch vertragen, kann die Verwendung schwierig werden. Außerdem kann die dauerhafte Feuchtigkeit Wurzeln zum Faulen bringen.

Tags: GartenplanungBodenqualität
Gewerke:Garten- und Landschaftsbauer

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