Moderne Bäder mit Dusch-WC und veredelter Keramik lassen sich fix sauber halten
Ratgeber

Ruckzuck zum sauberen Bad

Autor:
Tanja Müller

Auf die sanfte Tour und schneller als gedacht kann die Nasszelle wieder zum einladenden Home-Spa werden. Dank veredelter Materialien lassen sich Bäder leichter putzen.

Strahlend und hygienisch sauber soll es sein, das Badezimmer. Schließlich dient es unserer Reinigung und im besten Fall auch unserer Gesundheit und Wellness. Damit Wanne, Waschtisch und WC blitzblank bleiben, fordern sie mit schönster Regelmäßigkeit Pflege. Nur muss das heute nicht mehr zur Putztortur ausarten. Die Hersteller haben pflegeleichte Oberflächen entwickelt, an denen sich Schmutz gar nicht erst ablagert. Und wer sich dann noch flinkes Putzen nach Gebrauch zur Gewohnheit macht, der braucht bald nicht mehr intensiv zu schrubben.

Kurz-Putz nach Gebrauch lohnt

Die Duschtrennwand, gleich ob aus Echtglas oder Kunststoff, bleibt lange klar, wird sofort nach dem Duschbad Abzieher und Tuch gezückt. Einfach die Zeit nutzen, während die Körperlotion einzieht, und Trennwand, Fliesen und Armaturen kurz abtrocknen. Noch einfacher machen es einem Oberflächen mit selbstreinigendem Lotuseffekt: Das Wasser perlt ab und nimmt Schmutz, Kalk und Staub einfach mit. Ein Meer feinster Mikro-Noppen verringert den Kontakt der Wassertropfen zur Oberfläche.

Mit einem Wisch ist der Dreck weg

Die Hersteller forschen unentwegt an Innovationen, die der Nutzer zwar nicht sieht, ihren Komfort aber spürt. So gibt es inzwischen Oberflächenveredelungen, die antibakteriell wirken, Gerüche abweisen und den Reinigungsaufwand verringern. Zumeist wird bei Fliesen oder Keramik eine Schicht Titandioxid (TiO2) in die Glasur eingebrannt. Sie bewirkt, dass sich Wasser als dünner, flächiger Film auf der Oberfläche verteilt und Verschmutzungen unterspült. Mit einem Wisch ist der Dreck weg.

Hygiene dank Photokatalyse

Das Titandioxid setzt zudem eine Reaktion zwischen Licht, Sauerstoff und Luftfeuchtigkeit in Gang. Durch diese Photokatalyse entsteht aktivierter Sauerstoff, der Mikroorganismen wie Bakterien, Pilze und Keime zersetzt und das Entstehen neuer Erreger behindert. Diese Eigenschaft macht sich vor allem in der Toilette nützlich. WCs mit integrierter Intimreinigungsfunktion, die just Deutschlands Badezimmer erobern, bringen eine Selbstreinigungsfunktion zumeist gleich mit: Hier wird die Schüssel vor der Nutzung mit Wasser benetzt und nach dem Toilettengang wiederum mit elektrolytisch aufbereitetem Wasser besprüht.

Modernes WC kommt ohne Spülrand aus

Das Klosett von heute kommt ohnehin hygienischer daher, weil es auf den Spülrand verzichtet. Rimless nennt sich die offene Spülrandgestaltung, die durch ihre innovative und leistungsfähige Wasserführung besonders gründlich spült. Wer noch auf der herkömmlichen Toilette sein Geschäft verrichtet, putzt es besser nach jedem Gebrauch einmal kurz im Spülrand und im Siphon mit der Bürste, um beste Hygiene zu erreichen. Moderne Bäder mögen übrigens keine scharfen Putzmittel, sie zerstören mit der Zeit ihre Schutzschicht. Saure Sanitärreiniger reichen für Toilette und Bidet, Spülmittel für Armaturen und Keramik. Kalk rückt man am besten mit einer Reinigungskur auf Essig- oder Zitronensäurebasis zu leibe.

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Gewerke:GebäudereinigerKlempner

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