Mit Saatbändern lassen sich Balkonkästen einfach bepflanzen
Ratgeber

Saatband für Balkonkästen richtig anwenden

Autor:
Redaktion

Ein Saatband ist ideal, um Balkonkästen zu bepflanzen. Die Bänder aus dem Handel enthalten Saatmischungen, die sich ausgezeichnet für Balkone eignen.

Das ist ein Saatband

Das Aussäen, besonders in Balkonkästen, ist problematisch. Meist liegen die Samen nach der Aussaat viel zu dicht beieinander. Es entstehen deutlich mehr Pflanzen als benötigt.

Erst durch mühsames Vereinzeln lässt sich der gewünschte Abstand herstellen. Da ein Balkon meist wenig Platz aufweist, findet sich oft keine Verwendung für die überzähligen Pflanzen. 

Ein Saatband ist ein langer doppellagiger Streifen aus Papier. Das Saatgut ist zwischen den beiden Lagen fixiert. Die Samen haben die richtige Distanz zueinander.

Saatbänder sind mit unterschiedlichen Samen erhältlich. Außer Blumen für Balkonkästen gibt es Schlingpflanzenmischungen, Küchenkräuter und Pflücksalat.

Für Blumenampeln und Töpfe bieten die Hersteller Saatscheiben in verschiedenen Durchmessern an. Außerdem sind Matten, die genau die Maße gängiger Balkonkästen haben, im Angebot. Saatbänder haben in der Regel eine Länge von fünf bis sechs Metern und eine Breite von zwei Zentimetern. Sie sind vielseitig einsetzbar.

Vor - und Nachteile des fixierten Saatguts

Im Idealfall hat ein Saatband ausschließlich Vorteile. Die Pflanzen wachsen genau im richtigen Abstand, sie stehen weder zu dicht noch zu locker. Ein pikieren oder vereinzeln entfällt.

Der Preis je Samenkorn liegt deutlich über dem Betrag, der bei losen Samen üblich ist. Bezieht man die Kosten auf die Anzahl der Pflanzen, ist der Preis nur unwesentlich höher. Bei loser Aussaat sind die Verluste durch Vogelfraß und das notwendige Vereinzeln hoch. Im Schnitt entsteht aus jedem zehnten Korn eine Blume.

Nachteilig ist, dass bedingt durch Witterung oder Schneckenfraß aus einigen Körnern keine Pflanzen entstehen. In den Blumenkästen bleiben unschöne Lücken. Da es keine zu dichten Stellen mit überzähligen Pflanzen gibt, ist es schwer, diese zu füllen.

Das hochwertige Saatgut im Saatband keimt in der Regel gleichmäßig und zuverlässig. Ungewollte Lücken entstehen nur selten.

Aussaat in Balkonkästen

Die Aussaat ist einfach. Nachdem die Balkonkästen mit Erde befüllt sind, genügt es, entlang der langen Seiten jeweils einen Streifen des Saatbandes auf die Erde zu legen. Ein Band von sechs Meter Länge reicht aus, um drei Kästen von einem Meter Länge zu bepflanzen. Das Band lässt sich mit einer Schere zerteilen.

Sind in dem Band Lichtkeimer, kommt eine sehr dünne Schicht Erde über das Band. Bei Dunkelkeimern ist etwa fünf Zentimeter Erde aufzustreuen. Um welche Art von Keimern es sich handelt, steht auf den Verpackungen der Bänder.

Nun reicht es, die Erde leicht feucht zu halten. Im Schnitt zeigen sich nach ein bis zwei Wochen erste Pflänzchen. Meist handelt es sich um pflegeleicht Blumen, die außer Wasser alle 14 Tage Volldünger brauchen.

Saatbänder für Balkonkästen sind ideal für all jene, die unkomplizierte einjährige Blumen auf dem Balkon haben möchten.

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Tags: Balkon
Gewerke:Garten- und Landschaftsbauer

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