In vielen Haushalten schlummern wahre Schätze. Oft lassen sich die Antiquitäten zu baren Geld machen.
Ratgeber

Schatzkammer auf dem Dachboden

Autor:
Redaktion

TV-Formate wie Kunst & Krempel oder Bares für Rares beweisen: In vielen Kammern und Kellern schlummern regelrechte Schätze. Doch wie lässt sich ihr wahrer Wert ermitteln?

Sicher –, die wenigsten Menschen werden so viel Glück haben wie eine US-amerikanische Hausfrau auf dem Flohmarkt. Für sieben Dollar erwarb sie einen entrümpelten Renoir, der später auf ein Hunderttausendfaches taxiert wurde. Doch Ausmisten kann sich immer lohnen, auch wenn kein Umzug ansteht. Denn überall herrscht Sammelleidenschaft – auch bei Trödlern und Antiquitätenhändlern. Wer sich das Ausräumen sparen möchte, kann einen Dienstleister beauftragen: Manche Unternehmen bieten kostenloses Entrümpeln an und verkaufen die Fundstücke selbst. Doch wer weiß schon, was ihm dabei durch die Lappen geht?

Aufräumen und richtig abräumen

Wenig bis gar nichts wert sind viele Münzsammlungen aus der Nachkriegszeit. Für Opas Briefmarkenalbum mit kaiserlichen Poststempeln aber findet sich bestimmt ein Zahlungswilliger. Zu Geld machen lässt sich auch Schrott aus hochwertigen Metallen. Beliebte Sammlerstücke sind gut erhaltene Kuschelteddys von Anno 1900 – aber nur die echten mit dem Knopf im Ohr. Gleiches gilt für Schellackplatten aus den 20er-Jahren oder Erstausgaben von Büchern in gut erhaltenen, handgenähten Ledereinbänden. Sind sie noch dazu mit einer Widmung von bekannten Autoren versehen, können sie mehrere Hundert Euro wert sein.

Versilbern lässt sich auch Uromas vollständiges Hochzeitsbesteck, das Porzellanservice mit der Meißner Signatur oder Blechspielzeug auf dem frühen 20. Jahrhundert mit Marken- und Seriennummern. Häufig finden sich auf alten Speichern gut erhaltene Gold- und Diamantschmuck-Schöpfungen oder antike Möbelstücke. Für letztere gilt: Sie dürfen Patina angesetzt haben und Gebrauchsspuren aufweisen. Bei gut erhaltenen Möbeln zahlen Sammler 50, 100 oder mehr Euro. Wurden sie Kirsche oder Mahagoni gefertigt, erzielen sie weitaus höherer Preise als Tannen- oder Buchenmöbel.

Ist das Kunst oder kann das weg?

Doch sind die schnörkelige Kommode oder der Schinken mit dem röhrenden Hirsch wirklich teure Originale? Bewerten können dies nur Kunsthistoriker oder Sachverständige in Auktionshäusern. An sie sollte sich wenden, er auch nur den leisesten Verdacht auf einen sensationellen Dachbodenfund hat. Denn Fragen kostet nichts. Und kein Laie muss sich für mangelnde Fachkenntnis schämen. Wer es einfacher mag, kann manch gutes Stück auch über Trödler-Apps wie Rebuy oder Re-Commerce-Portale wie Momox anbieten. Dann ab ins Paket damit – Porto zahlt Empfänger. Und die alten Klamotten? Die können mit der App Kleiderkreisel getauscht werden. Manches davon kommt vielleicht bald wieder in Mode!

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Gewerke:Entsorgung

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