Eine imaginäre Linie zur Ausrichtung der Bilder bringt Harmonie in die Sammlung. Und Bücher machen sich auch stapelweise auf dem Boden dekorativ
Ratgeber

Schauraum für Bilder und Bücher

Autor:
Tanja Müller

Sie geben dem Zuhause erst eine Seele, die ganz privaten Sammlungen. Ideen für das Wohnen mit Bildern und Büchern.

Zum Blickfang avancieren Bilder erst im passenden Rahmen. Grundsätzlich gilt: Kleine Formate gehören in schmale, große in kräftige Leisten. Wobei Plakate, Poster oder Fotografien auch zurückhaltend gerahmt werden können. Das gibt dem Motiv einen neutralen Raum zur Entfaltung. Aus diesem Grund schätzt moderne Kunst eine schlichte Fassung. Hier bieten sich schlanke Leisten aus Aluminium oder Holz an. Der Farbton sollte auf Bild und Interieur abgestimmt sein.

Das Auge braucht eine Linie

Ans Hängen geht es nicht ohne Wasserwaage und am besten mit tatkräftiger Unterstützung. In optimaler Höhe hängen Bilder, liegt ihre Mitte in der durchschnittlichen Augenhöhe von 1,60 Meter. Die Variante: Ein Drittel befindet sich über dieser imaginären Linie und zwei Drittel darunter. Nach oben sollten Grenzen gesetzt werden. Hier bietet sich als Richtschnur die obere Kante der Tür oder die eines Schrankes an.

Mehrere Bilder an der Wand können leicht unruhig wirken. Die Ausrichtung einer Sammlung an der unteren Bildkante sorgt für Harmonie. Die wohl sauberste Alternative zu Nägeln und Bohrlöchern sind Galerieschienen oder Bilderborde. Darauf lehnen Kunstwerke sicher und exakt auf einer Linie an der Wand. Hier lassen sich Familiengalerien mit dem Wachstum von Kindern oder Enkeln mühelos verlängern oder wechselnde Ausstellungen arrangieren. Schöner Nebeneffekt: Dekorative Mitbringsel finden gleich neben den Urlaubsfotos Platz.

Heim für Objekte

Wer Dreidimensionales in Szene setzen möchte, dem empfehlen sich neben den altbewährten Vitrinen die neuen Wandboxen. Mit Muttis Setzkasten aus den Siebzigern haben die modernen Displays nur noch gemein, dass sie Kleinodien gesammelt verwahren. Die Wandkästen machen in feinstem Design und mit gestalteten Rückwänden sogar unbestückt eine gute Figur, präsentieren aber selbstredend gern kleine Deko-Schätze.

Apropos Kasten: Getreu dem Baukastenprinzip lassen sich Regale heute nach individuellen Ansprüchen variieren. Vielfach können sich Bibliomanen ihre ganz persönliche Kombination online übers Internet am heimischen Computer konfigurieren wie die Ausstattung von Autos. Schübe und Türen machen das Regal multifunktional. Hinter Dreh- oder Schiebetüren aus klarem, satiniertem oder farbig lackiertem Glas verschwinden wertvolle Bände staubfrei oder aber der TV-Flatscreen. Schübe und Klappen lockern die strenge Geometrie des Büchergestells auf und verstecken zerfledderte Lieblingsschmöker oder aber das gute Porzellan.

Literatur auf der Showbühne

Ob der Bücherfreund lieber Werke oder Regal optisch sprechen lassen will, liegt in seiner Hand. Denn neben funktionellen Aufbewahrungsmöbeln wächst die Zahl der extravaganten Solisten aus Designschmieden, die skulpturengleich zum Blickfang im Raum werden. Zumeist lassen sich darin aber nur wenige, also vornehmlich die liebsten Werke zur Schau stellen.

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Gewerke:Handwerker

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