Schimmelflecken an der Decke sollten zeitnah beseitigt werden
Checkliste

Schimmel an der Decke bekämpfen - Checkliste

Autor:
Redaktion

Schimmel an der Decke sieht nicht nur unästhetisch aus, sondern birgt auch gesundheitliche Risiken. Bestimmte Bereiche sind besonders anfällig.

Sofortmaßnahmen gegen Schimmel

Schimmelpilze entstehen dort, wo es ständig feucht ist. Bestimmte Bereiche wie Badezimmer und Küchen sind aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit besonders anfällig für Schimmelbildung. Denn hier entsteht viel Wasserdampf, der sich an den Wänden niederschlägt. Die Ursachen für eine vermehrte Schimmelbildung an Decken können auch in einer defekten Baustruktur begründet liegen. Undichte Dächer, Wasserschäden und unsachgemäßes Heizverhalten können außerdem der Grund dafür sein. Schimmelflecken erkennt man an schwarzen oder braunen Flecken an Wänden, Decken, Möbeln und Silikonfugen.

  • Aus gesundheitlichen Gründen ist es wichtig, den Schimmel sofort zu entfernen.
  • Dazu betroffene Stellen mit einer Bürste und einem feuchtem Tuch gründlich säubern.
  • Schimmel im Anfangsstadium kann man mit alkoholhaltigen Reinigungsmitteln beseitigen.
  • Im Handel sind auch spezielle Schimmelentferner erhältlich.
  • Auf chlorhaltige Mittel sollte man möglichst verzichten - sie wirken sehr gut, sind aber gesundheitsgefährdend.
  • Große Schimmelstellen müssen von einer sachkundigen Fachfirma saniert werden.

Befall an der Decke vorbeugen

Um zu verhindern, dass die Schimmelbildung an der Decke erneut auftritt, gilt es vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen. Dazu muss den betroffenen Stellen die Feuchtigkeit und somit der Nährboden für den Schimmel entzogen werden.

  • Eventuell Putz oder Tapete an den befallenen Stellen entfernen, um schimmelfreies Klima zu schaffen.
  • Mehrmals täglich mindestens 5 Minuten Stoßlüften, damit ein vollständiger Luftaustausch stattfindet.
  • Diese Maßnahmen im Sommer wie im Winter durchführen.
  • Anschließend die Räume auf 16 bis 20 Grad heizen.
  • Pilzmittel kann ergänzend angewendet werden - anschließend gründlich lüften.
  • Mit einem Hygrometer die Luftfeuchtigkeit in den Räumen regelmäßig kontrollieren.
  • Diese sollte nicht mehr als 65 bis 70 Prozent betragen.

Wandbereiche analysieren lassen

Es ist ganz wichtig, die Ursache für die Schimmelbildung zu ergründen. Denn nur so kann man ausschließen, dass es erneut zu einer Entstehung von Schimmel kommt.

  • Bausachverständige mit einer Feuchtigkeitsmessung beauftragen.
  • Alternativ im Handel ein spezielles Messgerät kaufen, das die Feuchtigkeit an Wänden und Decken ermittelt.
  • Damit kann der Feuchtigkeitsgehalt an Holz, Estrich und Beton von jedem Hobbyhandwerker gemessen werden.
  • Hat die Messung einen hohen Feuchtigkeitsgehalt ergeben, ist eine Schadensanalyse erforderlich.
  • Ein Fachunternehmen ermittelt die Ursache der Feuchtigkeit und wie tief sie ins Gemäuer eingedrungen ist.
  • Unter Umständen muss die Dämmung erneuert werden.

Der eigenen Gesundheit zuliebe sollte man Schimmelflecken sofort entfernen und der Ursache auf den Grund gehen. Unbehandelte Schimmelpilze können der Bausubstanz erheblich schaden.

Tags: Schimmel
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