Der smarte Thermostat heizt automatisch passend zum individuellen Tagesablauf. Die Lieblingstemperatur wird einfach über Sprachsteuerung oder per Fingertipp eingestellt
Ratgeber

Smart heizen: Kuschelwarm per App

Autor:
Tanja Müller

Sie macht das Leben angenehmer, spart Zeit und Energie – smarte Heizungstechnik. Intelligente Steuerungen lassen sich auch nachträglich installieren.

Energie sparen übers Handy: Smarte Heizungssteuerungen machen’s möglich. Sie lassen sich von Ferne aus bedienen, schon einmal vom Büro aus einschalten, damit es dann zum Feierabend zu Hause wohlig warm ist. Die großen Heizungstechnikunternehmen haben den Komfort- und Energiespargedanken längst erkannt und statten ihre Systeme mit cleverer Technik aus. Aber auch neue Anbieter wie Elektroprofis, Smart Homes-Spezialisten und Energieversorger drängen auf den Heizungsmarkt – mit drahtlosen Lösungen, ideal zum Nachrüsten.

Heizung ins Smart Home einbinden

Moderne Gas- und Ölheizungen sowie Wärmepumpen lassen sich inzwischen in bestehende Smart Home Systeme integrieren, andere nachträglich mit der entsprechenden Regelungstechnik und einem Internet-Gateway ausstatten. Dann lässt sich die Wohlfühlwärme bequem via Browser oder App regeln, dank automatischen Analysen und Auswertungen der Energieverbrauch optimieren. Störungen meldet die smarte Heizung sofort dem Installateur, der mittels Online-Ferndiagnose gleich mit dem passenden Ersatzteil zur Reparatur anrücken kann.

Vernetzte Haus- und Gebäudesystemtechnik kann nach Berechnungen des Fraunhofer Instituts für Bauphysik bis zu 40 Prozent Energie einsparen. Dazu müssen neben der Heizung auch Lüftung, Fenster und Sonnenschutzprodukte eingebunden sein. Bus-Systeme bündeln die Smart Haus-Technologie längst komfortabel. Neuerdings lässt sich die gesamte Haustechnik auch mit kabellosen Übertragungstechnologien vernetzen. Diese mobilen Hausautomationssysteme auf Funkbasis werden ohne Aufwand und technisches Spezialwissen eingerichtet.

Clevere Thermostate zum Nachrüsten

Der schnellste Weg zur smarten Heizung führt über intelligente Thermostate. Sie lassen sich ruckzuck montieren, dann via Smartphone individuell bedienen und programmieren. Klar, lässt sich ähnlich viel Energie sparen, würden die herkömmlichen Heizkörperthermostate immer beim Verlassen des Raumes heruntergedreht. Aber seien wir ehrlich: Dieser Automatismus funktioniert häufig nicht einmal beim Lichtausschalten.

Hier steigen die Smart Home-Anbieter ein. Die Auswahl an vernetzten Heizkörperstellantriebe ist inzwischen groß. Unterschiede ergeben sich vor allem bei den Komfortfunktionen. Während sich einige Systeme bereits per Sprachsteuerung auf Zuruf bedienen lassen, erlernen andere die Gewohnheiten ihrer Nutzer und steuern danach die Heizung. Wiederum andere nutzen die Ortungsfunktion des Handys und die Wettervorhersage.

Tags:
Gewerke:ElektrikerInstallateur und Heizungsbauer

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