Funkalarmanlagen lassen sich heute via Webserver konfigurieren. Sie alarmieren meist nicht nur bei Einbruch, auch bei Feuer und in anderen Notfällen
Ratgeber

Smarter Schutz vor Einbrechern

Autor:
Tanja Müller

Einbrecher scheitern zumeist an der Sicherheitstechnik. Die bewährte mechanische Einbruchhemmung wird immer häufiger durch smarte Elektronik unterstützt.

Jeder zweite Einbrecher steigt durch die Terrassentür ein. So die Statistik der Polizei. Aber die besagt auch: Mehr als ein Drittel der Ganoven geben nach gut fünf Minuten auf. Zusätzliche Verriegelungen erschweren ihnen ihr Vorhaben. Diese lassen sich einfach an der Griff-, als auch an der Scharnierseite nachrüsten. Idealerweise werden sie mit Funkmeldern kombiniert. Denn ein gekipptes Fenster gilt Dieben fast schon als Einladung, Unachtsamkeit als Anstoß bei gut 15 Prozent aller Einbrüche über Fenster und Glastüren.

Hier greifen intelligente Zustandsüberwachungssysteme. Sie dienen quasi als Gedächtnisstütze via App. Funksensoren melden das Kippen, Öffnen und Schließen. Eine Anzeigetafel (am besten neben der Haustür angebracht) oder eine App auf dem Smartphone verraten auf einen Blick, welche Fenster geöffnet oder geschlossen sind. Auch die Kombination von Fenstersicherungen und Meldeanlagen bietet sich an: In die Scheibe integrierte Glas-Bruch-Melder oder Verschluss- und Öffnungsmelder im Rahmen lösen Alarm aus, wird das Fenster gewaltsam geöffnet.

Sonnenschutz wehrt auch Ganoven ab

Auch Rollläden eignen sich als nachträgliche Sicherung von Glastüren und Fenstern. Neben der Einbruchshemmung bieten ihre automatisch steuerbaren Vertreter noch einen weiteren Vorteil: Über Zeitschaltuhren oder intelligente Haustechnik gesteuerte Rollläden gaukeln zum Beispiel während des Urlaubs die Anwesenheit der Bewohner vor und schrecken Diebe ab.

Die neuesten Modelle sind mit Alarmanlagen gekoppelt und fahren dank Sensor sogar automatisch herunter, wenn sich der Einbrecher an ihnen zu schaffen macht. Via App wird die Einbruchstechnik von Ferne überwacht und gesteuert. Da lässt sich im Job oder am Urlaubsort checken, ob die Fenster geschlossen oder Rollläden heruntergefahren sind.

Elektronischer Türöffner – kommod und sicher

Sicherheit am Eingang bieten Haustüren mit verdeckt liegenden Türfangeinrichtungen, die das Aufstoßen verhindern. Bei automatisch verriegelnden Türen gehört selbst das Abschließen zur Vergangenheit. Letzteres funktioniert heute ohnehin besser elektronisch: Codekarten, Electronic-Keys und Fingerabdruckleser gelten als bester Schutz gegen Einbrecher. Wer den modernen Türöffner verbummelt, nimmt einfach einen neuen und ändert den Code.

Schon draußen lassen sich Einbrecher abschrecken – mit plötzlicher Beleuchtung durch Melder, die an Alarmanlagen gekoppelt sind. Hier wird unterschieden zwischen der Fallenüberwachung mit Bewegungsmeldern oder Lichtschranken und der Außenhautüberwachung des Hauses mit Magnetkontakten an Türen und Fenstern, Glasbruchmeldern, Alarmglas, Riegel- oder Falzkontakten. Den Einbau überlässt man besser dem Fachmann. Die moderne Überwachungs- und Sicherheitstechnik wird immer komplexer. Und eine fehlerhafte Installation macht die hochwertigsten Vorrichtungen wirkungslos.

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