Ratgeber

Social Media richtig nutzen und Risiken vermeiden

Autor:
Manuela Braun

Schon lange gehören die sozialen Medien zum Alltag vieler Deutscher. So beliebt diese Kanäle auch alle sind, so können mangels Medienerziehung auch recht viele Gefahren in der Nutzung von Facebook, Instagram & Co. lauern. Gerade die jüngere Generation ist dabei besonders gefährdet und unterschätzt die Risiken, die mit einer allzu gedankenlosen Nutzung verbunden sind.

 

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Feiern ohne Reue

Wer kennt das nicht? Samstagnacht feierst Du wild mit Deinen Freunden. Das Bier läuft in Strömen und vielleicht ist auch die ein oder andere Droge mit im Spiel. Je besser die Stimmung, desto häufiger zückst Du Dein Telefon und knippst Fotos und filmst kleine Filmchen. Und natürlich stellst Du alles sofort online. Du möchtest schließlich zeigen, was für nen krassen Abend Du gerade hast.

Deine Friends und Follower kennen Dich und finden Deinen Content wahrscheinlich ziemlich prickelnd und belohnen Dich mit Likes und Comments. Blöd wird es nur dann, wenn Du zum Beispiel gerade in der Bewerbungsphase um einen Job steckst und Dein potentieller Boss bei seiner Recherche über Deine feuchtfröhlichen Partybilder stolpert.

Daher solltest Du stets darauf achten, welche Bilder Du von Dir ins Netz stellst und mit wem Du sie teilst. Bist Du gerade in der Bewerbungsphase oder hast spaßbefreite Kollegen, die für Deine Party-Orgien kein Verständnis haben, empfiehlt es sich Deine Accounts so einzurichten, dass nur Dir vertraute Personen Deine Inhalte sehen können.

Welche Social Media Posts halten Chefs davon ab jemand einzustellen?

Quelle: https://yougov.co.uk/news/2017/04/10/disgracebook-one-five-employers-have-turned-down-c/

Vorsicht beim Sexting

Vorsicht ist allerdings nicht nur bei öffentlichen Kanälen geboten, auch vermeintlich private Unterhaltungen über WhatsApp oder Snapchat können bei unvorsichtiger Nutzung gefährlich werden. Viele schicken sich hier gerne vermeintlich private Bilder, die je nach Empfänger auch mal erotisch sein können. Dumm nur, wenn die Beziehung zerbricht und auf den Nackedeibildchen Dein Gesicht oder andere Erkennungsmerkmale wie Tattoos zu erkennen sind. Aus Rache landen solche Bilder dann hin und wieder mal auf öffentlichen Seiten. Und wer möchte schon eines Tages das Pinup-Girl oder der Pinup-Boy am schwarzen Brett im Büro sein?

Also achte auch bei Deiner One-to-one-Kommunikation stets darauf wem Du welches Bild schickst. Generell ist zu raten jedes Bildwerk, das für Dich in einem professionellen Umfeld unangenehme Konsequenzen für Dich mitbringen könnte zu anonymisieren.

Diskutieren ist erlaubt, aber bitte mit Anstand

Während man früher auf Twitter oder Facebook noch hauptsächlich privates geteilt und kommentiert hat, haben sich beide Kanäle über die Jahre immer mehr zu Diskussionsseiten gewandelt. Längst geht es nicht mehr darum, zu erfahren wer was heute Mittag gegessen hat, sondern um Themen wie Politik, Fußball oder Kindererziehung. Das hat dazu geführt, dass viele Menschen viele unterschiedliche Meinungen haben und diese gerne untereinander austauschen. Leider lässt sich manch einer auch gerne dazu hinreißen, etwas zu sagen, was man im realen Leben so nie äußern würde.

Beispiel: Gekündigt nach Hetze

Ein Mitarbeiter eines Bergwerksunternehmens tat seine Meinung unter einem Bericht des Nachrichtensenders n-tv über den Brand eines Asylbewerberheims kund: „Hoffe das alle verbrennen, die nicht gemeldet sind.“ Wer mit der Maus über den Kommentar fuhr, konnte das Profil des Mitarbeiters sehen, auf dem auch dessen Arbeitgeber eingetragen war. Dies veranlasste einen anderen Nutzer zu der Äußerung „E U, du bist ja mal der Oberknaller. Scheint so als wenn du mit „brauner“ Kohle zu tun hast (…)“ Eine Anspielung, die der Arbeitgeber, das Bergbauunternehmen, gar nicht lustig fand. Das Unternehmen kündigte fristlos und der Angestellte verlor seine Kündigungsschutzklage.

Quelle: https://www.advopedia.de/news/ratgeber/fristlose-kuendigung-wegen-facebook-post

Daher gilt: Es ist in Ordnung wenn Du eine eigenen Ansichten hast und diese auch nach außen vertrittst indem Du mit Menschen entgegengesetzter Meinung diskutierst, doch solltest Du dies immer im Rahmen des Rechts und guten Anstands machen.

Bitte kein Mobbing

Was Du definitiv nie machen solltest ist, andere Menschen im Netz bloßzustellen oder auf irgendeine Art und Weise zu bedrohen. Auch wenn Du das vielleicht nur als Spaß gemeint hast und nichts Ernstes dahintersteckt, kann es je nach Situation als Straftat eingeordnet werden und beim Empfänger zu schlimmen Ängsten führen. Im worst Case landest Du vor Gericht und verlierst Deinen Job.

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