Solar-Rasenmäher benötigen immer eine zusätzliche Stromversorgung
Ratgeber

Solar-Rasenmäher - Pro und Kontra

Autor:
Redaktion

Den Rasen allein mit der Kraft der Sonne zu mähen, ist noch Zukunftsmusik. Die im Handel erhältlichen Solar-Rasenmäher leisten trotzdem Erstaunliches.

Rasenmäher mit eigener Stromversorgung

Bei Solar-Rasenmähern wird die Mäheinheit über einen eingebauten Akku sowie über ein Solarmodul mit Strom versorgt. Dieser treibt bei den meisten Modellen zwei Motoren an. Einer ist für den Radantrieb nötig, der andere sorgt für die Rotation des Sichelmessers, also für den Rasenschnitt.

Einige Hersteller haben daher zusätzlich GPS eingebaut und eine Benachrichtigungsfunktion. Wenn etwas nicht planmäßig läuft, sendet das Gerät eine SMS samt Fehlercode ans Handy. Die Geräte können sogar über das Smartphone programmiert werden. Über GPS kann es auch gefunden werden, falls jemand den Mäher entwendet. Diese Funktionen sind bei herkömmlichen Mährobotern unüblich.

Die Rasenmäher haben fast so etwas wie eine künstliche Intelligenz. Sie sind auf Sicherheit programmiert, haben Stoßbügel, die sie bei Hindernissen stoppen lassen. Sensoren, die für ein Umfahren von Gegenständen auf dem Rasen sorgen, bieten noch mehr Sicherheit.

Vorteile des Mähens mit Solarantrieb

Vorteil der Stromerzeugung durch die Sonne sind längere Mäh- und kürzere Ladezeiten. Normale Rasenroboter müssen sehr häufig an die Ladestation, was oft zu einer Beschädigung der Grasnarbe in der Nähe der Station führt. Da die Solarmodelle seltener zu Station müssen, wird der Rasen in diesem Bereich geschont. Zusätzlich sparen die Modelle Strom und schonen den Akku. Die Unterhaltskosten der Solar-Rasenmäher sind geringer als bei herkömmlichen Robotern fürs Mähen.

Nachteile der High-Tech-Mäher

Die zu mähende Fläche muss von einem Begrenzungskabel eingefasst werden, damit der Roboter exakt dort mäht, wo er soll. Zusätzlich ist ein Suchdraht zu verlegen, welcher das Gerät zur Ladestation zurückleitet. Diese Kabel müssen von Strom durchflossen werden, den sie über die Ladestation beziehen. Das Mähen von Flächen weit ab jeglicher Stromversorgung ist daher nicht möglich. Alle Solar-Rasenroboter sind eigentlich Hybridmodelle.

Mögliche Fehlfunktionen der Sicherheitseinrichtungen machen einen unbeaufsichtigten Betrieb problematisch. Während Kinder oder Haustiere auf dem Rasen spielen, ist der Betrieb nicht möglich. Ein Betrieb am späten Abend oder in der Nacht ist dank Akku und Ladestation möglich. Aber der Vorteil eines Solarmähers relativiert sich, wenn man hauptsächlich nachts mäht. Ohne Licht muss der Mäher genauso oft zur Ladestation wie andere Mähroboter ohne Solarmodul.

Bei sonnigem Wetter und einer Störung des Begrenzungskabels, könnte so eine Maschine sich recht weit von der Fläche entfernen, die es mähen soll. Er kann zwar über GPS gefunden werden, aber unterwegs einigen Schaden anrichten.

Möglichkeiten und Grenzen der Solar-Mäher

Alle Mäher mit Solarantrieb gehören zu den Mährobotern. Sie sind in der Lage, eine Rasenfläche selbsttätig automatisch zu mähen. Aber auch ein Solar-Mäher braucht eine Ladestation, die an das Stromnetz angeschlossen ist. Selbst wenn der über die Sonne erzeugte Strom für das Mähen ausreichen sollte, geht es nie ohne diesen Anschluss.

Preisradar Logo

Rasenmähen: was kostet es?

Diese und viele weitere Fragen beantworten wir in unserem Preisradar rund um das Thema Rasen.

Tags: Haushaltshilfen
Gewerke:Garten- und Landschaftsbauer

Das könnte Sie auch interessieren:

Qualifizierte Handwerker
in Ihrer Nähe finden!
Kostenlos Auftrag einstellen:
  1. Auftrag beschreiben
  2. Angebote erhalten
  3. Handwerker auswählen
Jetzt kostenlos Angebote erhalten
Handwerker direkt suchen:
Handwerker direkt suchen:
Kostenlos Auftrag einstellen:
  1. Auftrag beschreiben
  2. Angebote erhalten
  3. Handwerker auswählen

Wir verwenden Cookies, um unsere MyHammer Dienste anzubieten, zu schützen und zu verbessern. Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich mit unseren Cookie-Richtlinien einverstanden. Weitere Informationen

Ok