Der HomePod von Apple ist seit Kurzem auch in Deutschland verfügbar
Ratgeber

Sprachsteuerung: Das Haus hört auf Zuruf

Autor:
Redaktion

Schalter, App und Fernbedienung? Heute reagiert die Technik im Haus auf Sprachbefehle. Und sie lernt dazu. Das Zauberwort heißt Intelligent Home.

Alexa, Cortana, Siri, Google Home und Jarvis: Mit der Zahl der Systeme nimmt auch der Konkurrenzkampf zu. Gut für die Kunden, denn mehr Wettbewerb heißt mehr Anwendungen. Dabei geht der Trend von der PC- und App-Bedienung zur einfachsten Befehlseingabe, der Sprachsteuerung. Die Systeme sind sogar lernfähig. Sie passen sich den Gewohnheiten der Bewohner an. Bleibt nur die Frage: Wo besteht der größte Bedarf?

Wohnkomfort wie nie zuvor

„Alexa, bitte Licht dimmen und Heimkino aktivieren!“. Auf Zuruf taucht das Wohnzimmer in Kino-Ambiente ein, regelt sich das Licht herunter, schließen sich die Rollos und der Fernseher fährt den Blockbuster ab. Morgens, wenn die Kinder aus dem Haus müssen, kümmern sich Cortana & Co. um das vorgeheizte Bad, die Weck-Musik und die automatisch startende Kaffeemaschine. Licht und Heizung gehen nach dem Weggehen der Bewohner wieder aus. Kurzum: Alle haben weniger Stress und können sich mehr umeinander kümmern. Doch Smart-Home-Technik kann noch mehr.

Licht und Klang gegen Diebeshand

Rauchmelder, Wassersensoren, Alarmanlagen, Überwachungskameras: All diese Geräte lassen sich mit intelligenten Systemen verknüpfen. Ist die Familie im Urlaub, kann Wohnaktivität simuliert werden. Die Rollläden fahren rauf und runter, in abwechselnden Räumen geht das Licht an, es dringen Geräusche aus dem Haus – zum Beispiel Hundegebell oder Staubsaugertöne. Langfinger werden sich wohl auf Häuser konzentrieren, die keinerlei solche „Lebenszeichen“ von sich geben.

Sicherheit für Senioren

Großeltern und Hightech – dieser Zusammenhang mag vielen paradox erscheinen. Doch die Zahl älterer oder körperlich eingeschränkter Menschen, die selbstbestimmt zuhause leben möchten, steigt. Und hier kommen Systeme mit einfacher Sprachsteuerung ins Spiel – statt komplizierter Tasten und Displays. Ein Vorteil, den besonders sehbehinderte Menschen schätzen werden. Senioren aber dürften sich nicht nur über die leichtere Bedienung freuen. Sie können auch Angehörige oder Pflegedienste in ihr häusliches Leben involvieren.

Wege im Haus unter Kontrolle

Wie? Zum Beispiel über Türkontakte oder GPS-gestützte Systeme, die Wege und Gewohnheiten aufzeichnen. Gehen die Bewohner außergewöhnlich oft zur Toilette, könnten Krankheiten vorliegen. Verlassen sie einen Raum gar nicht mehr, kann Alarm ausgelöst werden: Vielleicht ist jemand gestürzt oder bewusstlos. Beim Verlassen der Wohnung schalten alle Geräte automatisch ab, auch der Herd. Und im Notfall ruft der Bewohner per Sprachsteuerung den Pflegedienst direkt an, ohne erst ans Telefon zu müssen.

Hoffnung auf kompatible Systeme

Der Nachteil heutiger Systeme: Sie sind noch nicht kompatibel. Manche kommunizieren per Kabel, andere mittels Internet, Bluetooth oder WLAN. Und wer sich für Amazon Echo oder Google Home entscheidet, kann ausschließlich deren passende Lampen, Schalter oder Boxen anschließen. Hier müssen Kunden Acht geben und die Hersteller definitiv noch nachbessern.

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