Staubsaugen mal anders: Füße hochlegen und Roboter machen lassen
Ratgeber

Staubsaugroboter – Spielerei oder echte Helfer?

Autor:
Redaktion

Saubermachen ist lästig. Seit Jahren versprechen kleine runde Technikwunder, zumindest den Staub zu entfernen – ganz allein und ohne menschliches Zutun.

Laut Marktforschungsinstitut GfK sind bereits mehr als 100.000 Haushalte in Deutschland mit einem Saugroboter ausgestattet. Die tortengroßen Helfer funktionieren alle nach einem ähnlichen Prinzip: Akkubetrieben schwirren sie durch den Raum, während rotierende Bürsten Staub und losen Schmutz durch einen Schlitz in eine Staubvorrichtung kehren. Sensoren helfen dabei, Hindernisse zu umfahren und sogar über Teppichkanten zu klettern.

Worauf sollte man achten?

Ganz entscheidend für das Ergebnis der kleinen Staubwunder ist ihre Ausstattung. Die günstigen Basismodelle mit nur einem Sensor stoßen buchstäblich schnell an ihre Grenzen. Hochwertige Modelle besitzen mehrere Infrarotsensoren und sogar Kameras. So umschiffen sie spielend Stuhlbeine, Kommoden oder Sofas. Sie erklimmen Teppiche und erkennen sogar, auf welchem Untergrund sie sich gerade befinden. Entsprechend fahren sie die Saugleistung hoch oder herunter.

Ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl eines geeigneten Saugroboters ist natürlich die Saugkraft. Die besten Sensoren können nichts ausrichten, wenn die Leistung nicht stimmt. Zudem hängt ihre Ausdauer von der Akkukapazität ab. Hochwertige Modelle fahren selbstständig wieder in ihre Ladestation, geht ihnen langsam der Saft aus.

Staub, Licht und Schatten

Auch wenn die Technik heute viel ausgereifter ist, als noch vor einigen Jahren, Schwächen zeigen die kleinen Staubfresser dennoch: Mit Ecken und Winkeln haben sie immer noch zu kämpfen – und natürlich auch mit Kabeln oder sonstigen Dingen, die im Weg liegen. Selbst teure Modelle halten selten in punkto Saugkraft mit konventionellen Staubsaugern mit. Gerade auf Teppichen oder schwierigem Untergrund hat der gute alte Staubsauger immer noch die Nase vorn.

Preislich liegen die Saugroboter zwischen 200 und 800 Euro – wobei hier knausern nicht ratsam ist. Hochwertige Geräte dienen dem täglichen Haushaltsmarathon als gute Ergänzung. Den gründlichen Wohnungsputz können allerdings auch sie nicht ersetzen.

Tags: Reinigung
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