Auf Strukturputz lassen sich interessante Effekte erzielen
Checkliste

Strukturputz auf eine Wand auftragen - Checkliste

Autor:
Redaktion

Strukturputz bietet individuelle Möglichkeiten für eine kreative Wandgestaltung. Glatte Wände können damit abwechslungsreich bearbeitet werden.

Den Untergrund der Wand vorbereiten

Mit Strukturputz kann eine Wand optisch besonders effektvoll gestaltet werden. Je nach Körnung und Konsistenz können verschiedene Strukturen erzielt werden. Grobe Putze sorgen für eine rustikale Struktur, feine wirken edel. Auch mit speziellen Werkzeugen, beispielsweise einer Kelle, einem groben Pinsel oder einem Reibebrett, kann man die Art der Struktur individuell beeinflussen. Strukturputze sind im Handel als Sackware oder verarbeitungsfertige Innenputze erhältlich, die jeder Hobbyhandwerker mit den richtigen Werkzeugen auftragen kann. Vor dem Verputzen muss jedoch der Untergrund vorbereitet werden.

  • Wurde der Untergrund auf Festigkeit geprüft?
  • Sind alle Unebenheiten ausgeglichen und alle Löcher und Risse beseitigt?
  • Wurden die Wände mit passender Grundierung versehen?
  • Wurde der Strukturputz der Anweisung des Herstellers mit Wasser angerührt?
  • Verarbeitungsfertigen Innenputz aufrühren.
  • Das An- und Aufrühren gelingt am besten mit der Bohrmaschine und einem aufsteckbaren Rührvorsatz.
  • Hat der Putz eine geschmeidige Konsistenz, kann er aufgetragen werden.
  • Unter vorsichtiger Wasserzugabe wird die Konsistenz gegebenenfalls reguliert.

Strukturputz auftragen und individuell gestalten

Das Auftragen von Oberputzen ist nicht schwer. Zunächst werden sie gleichmäßig dick auf die Wand gebracht und anschließend geglättet. Für die Strukturierung steht dann eine Vielzahl unterschiedlicher Möglichkeiten zur Verfügung.

  • Der Strukturputz kann mit einer Kelle auf die Wand aufgetragen werden.
  • Dabei nur so viel Material aufbringen, wie in 15 Minuten strukturiert werden kann.
  • Oberfläche zunächst glatt streichen und prüfen, ob die Schichtstärke einheitlich ist.
  • Die Auftragsstärke richtet sich nach der gewünschten Struktur.
  • Rustikale Strukturen erfordern eine höhere Schichtstärke als dezente Muster - beispielsweise mit Schwammtechnik.
  • Mit der Kelle Muster in den Putz formen, indem man das Werkzeug einfach hineindrückt.
  • Auch mit einer Schaumstoffrolle kann ein Muster erzeugt werden - einfach darüberrollen.
  • Mit einer Bürste lassen sich je nach Beschaffenheit feine oder grobe Strukturen in den Putz reiben.
  • Eine weitere Technik besteht darin, einen Pinsel mit dickem Bürstenkopf senkrecht in den Putz zu setzen und zu drehen - die Kreise können wahlweise auch ineinandergearbeitet werden.
  • Erbslochrolle und Schwämme sind weitere Möglichkeiten für die Strukturierung von Oberputzen.

Auch Dekorputze eignen sich für eine strukturierende Gestaltung der Wand. Beide Putzarten lassen sich bereits farbig abgetönt auf die Wand bringen oder im Nachhinein beliebig streichen.

Tags: WandgestaltungWohnideen
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