Stuckelemente verleihen jedem Raum einen luxuriösen Charme.
Ratgeber

Styroporstuck für den Altbau-Flair

Autor:
Pauline Schneider

Stuckelemente zaubern Altbaucharme in jede Wohnung. Wer keine historischen Zierleisten Zuhause hat, kann sie ganz einfach und bequem selbst nachrüsten.

Ob Rosetten oder Wandleuchten, Fuß- oder Sockelleisten, Stuck verleiht jedem Raum eine gewisse Eleganz und einen noblen Charme.

Da die Arbeit von Stuckateuren teuer und der Aufwand groß ist, werden echte Stuckelemente heutzutage kaum mehr verwendet. Allerdings gibt es inzwischen eine große Auswahl an Styropor- und Polyurethanimitaten, deren Anbringung  ganz problemlos funktioniert und kaum von echtem Stuck zu unterscheiden sind.

Stuck aus Styropor

Die unschlagbar günstige Alternative zu einer echten Gipsstuck-Anfertigung heißt Styropor. Das Material ist extrem pflegeleicht, wiegt kaum etwas und lässt sich sehr einfach an Decken und Wänden anbringen.

Nicht nur als Dekoration der eigenen vier Wände hält der künstliche Stuck her, auch um eine Immobilie aufzuwerten und sie etwas herauszuputzen, bietet sich die Styropor-Variante an. Wer Farben mag und es Zuhause gerne bunt hat, dem steht auch beim Bemalen der Stuckelemente nichts im Wege.

Unterschiedliche Modelle

Die meisten Hersteller verfügen über eine große Auswahl von Modellen. Neben Leisten und Rosetten, bieten auch Säulen, Halbsäulen oder Pilaster Möglichkeiten die eigenen vier Wände stilvoll umzugestalten.

Neben klassischen Formen gibt es in der Regel auch verspielte Blumenmuster, fein gearbeitete Ornamente oder aber moderne und abstrakte Muster. Auch goldene, silberne oder farbige Exemplare sind in einigen Shops erhältlich.

Kleiner Tipp: Das Umfunktionieren der schmalen Fuß- und Deckenleisten als Bilderahmen an der Wand, ist ebenfalls eine beliebte und kreative Anbringungsweise für den Styroporstuck. Die Leisten ersetzen einen herkömmlichen Rahmen und die Idee wird zum Hingucker in jedem Raum.

Stuck richtig anbringen

Zu Beginn erst einmal den Stuck in die richtigen Maße bringen. Hierfür eignet sich eine Feinsäge am besten. Entstehen kleine Unebenheiten an den Schnittflächen, können diese ganz leicht mit einem feinen Schleifpapier ausgeglichen werden. Soll eine Zierleiste entstehen, die nicht direkt am Decke-Wand-Winkel verläuft, unbedingt eine Wasserwage beim Montieren verwenden. Ansonsten entsteht schneller als gedacht eine ungerade Linie.

Vor dem Befestigen des Styroporstucks mit dem Kleber an Decke oder Wand, sollte dafür gesorgt sein, dass der Untergrund sauber, trocken und glatt ist. Nur so halten die Elemente für eine lange Zeit. Im Anschluss den Kleber gleichmäßig und großzügig auf der Rückseite der Elemente verteilen und dann sorgfältig über die ganze Länge an der Wand festdrücken. Heraustretender Kleber kann mit einem Spachtel entfernt und in den Übergängen verteilt werden. Bleibt noch Kleber übrig, einfach im Anschluss mit einem feuchten Lappen entfernen.

Nachdem der Kleber nach ein paar Stunden getrocknet ist, können auch hier die Ungleichmäßigkeiten abgeschliffen werden. Mit dem Streichen des Stucks empfiehlt es sich allerdings mindestens 24 Stunden zu warten.

Unechtes Holzgebälk

Auch rustikale Deckenbalken haben eine ganz besondere Wirkung auf einen Raum. Sie strahlen die Gemütlichkeit und Heimeligkeit einer Berghütte oder eines alten Bauernhauses aus. Doch welche Bauten haben heute noch freistehende Balken?

Wer das ländliche Ambiente liebt, aber in einem modernen, neuen Haus lebt, kann allerdings ähnlich wie beim Stuck auch, auf ein imitiertes Modell eines Holzgebälks zurückgreifen. Viele Hersteller bieten Polyurethan-Deckenbalken und Konsolen in diverse verschiedenen Varianten an. Vom Holzimitat einer dunklen Eiche, über helle Eiche bis hin zu weiß lackiertem Holz lässt sich der moderne Landhausstil einfach verwirklichen.

Die dekorativen Holzimitat-Elemente sehen echtem Holz zum Verwechseln ähnlich. Die natürlich aussehende Maserung der Balken täuscht über das Plastik hinweg, sodass keinem Gast diese kleine Schummelei auffallen würde. 

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