Augenverletzungen zählen zu den dramatischsten. Daher ist ein geeigneter Sichtschutz Pflicht.
Ratgeber

Takeaway-Konsum und Handwerk

Autor:
Redaktion

Handwerker sind nicht gerade dafür bekannt, in Sachen Ernährungstrends, immer auf dem aktuellsten Stand zu sein. Beim Thema Zero Waste gewinnt aber nicht nur die Umwelt, sondern auch jeder Einzelne. Dafür reicht es ein paar der eigenen Essgewohnheiten zu überdenken.

Die meisten werden dieses Szenario kennen: Abends war einfach keine Zeit mehr, um sich um die Verpflegung für den nächsten Tag zu kümmern. Schon in den ersten Morgenstunden jagt ein Kundentermin den nächsten und eigentlich hätte man schon vor einer halben Stunde auf der nächsten Baustelle sein müssen. Der Magen knurrt!

Dann gibt es halt die schnelle Lösung: Supermarkt-Sandwich und der Kaffee to go. Umweltfreundlich ist dieses Vorgehen nicht.

Willkommen in Wegwerfland

Denn der Müllberg wächst: Im Jahr 2016 verursachte jeder Deutsche rund 220 Kilogramm Verpackungsabfälle. Das ist europäischer Spitzenwert. Besonders verpackungsintensiv: Lebensmittel.

Das Öko-Thema Müllvermeidung ist nicht erst wieder seid Fridays for Future ein wichtiges Anliegen für viele Menschen. Schon im Jahr 1991 wurde in Deutschland das erste System erfunden, um aus gebrauchten Verpackungen neue Rohstoffe zu gewinnen: Der Grüne Punkt.

Also trotz aller Liebe zur Mülltrennung ist Deutschland ein Wegwerfland.

Gar kein Plastik ist auch keine Lösung? Doch!

Verpackungen schützen den Inhalt, sorgen für eine längere Haltbarkeit und liefern die wichtigsten Informationen zum Produkt. Dennoch ist es ratsam, auch in der Hektik des Alltags, den Gebrauch von Einwegverpackungen zu reduzieren.

Schätzungen zur Folge wird in Deutschland nur knapp die Hälfte aller Kunststoffverpackungen recycelt. Der Rest landet erst auf der Mülldeponie, wird später den Müllverbrennungsanlagen zum Fraß vorgeworfen oder gelangt unkontrolliert in die Umwelt.

To go als No-Go

Die Herstellung von Verpackungsmaterial ist rohstoff- und energieintensiv. Zudem bestehen Plastikartikel oft aus Mischmaterialien, die ein Recycling manchmal sogar unmöglich machen.

Warum also nicht gleich auf nachhaltigere Produkte zurückgreifen? Denn jeder kann mit ein paar wenigen Handgriffen zur Müllreduzierung beitragen und so neben Umwelt, auch seinen Geldbeutel schonen. Im folgenden Absatz geben wir euch sieben praktische Tipps, wie man sein Essen für die Mittagspause umweltfreundlich aufbewahren und transportieren kann.

Sieben praktische Alternativen

Diese Alternativen reduzieren das persönliche Abfallaufkommen, spart Geld und fördert vielleicht auch das Problembewusstsein bei Kollegen.

7 schnelle und günstige Alternativen

  • Thermoskanne statt To-Go-Becher
  • Wasser aus der Leitung oder aus der Glasflasche
  • Kleiner Eimer statt Mülltüten
  • Jutebeutel statt Plastiktüte
  • Tücher aus Baumwolle oder Mikrofaser statt Küchenrolle
  • Indische Tiffin Lunchboxen sind aus Edelstahl
  • Wochenmarkt statt Supermarkt (so viel wie möglich lose kaufen)
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