Bei gemusterten Tapeten muss der Rapport beachtet werden
Ratgeber

Tapezieren - Tipps und Tricks

Autor:
Redaktion

Tipps und Tricks, die beim Tapezieren helfen, gibt es in Mengen. Wenn es aber wirklich darauf ankommt, steht man doch oft ratlos vor der Wand.

Vorarbeiten zum Tapezieren

Meist ist noch die alte Tapete an der Wand, diese muss zunächst herunter. Wasserfeste Tapete muss erst mit einer Nagelwalze durchlöchert werden, bevor Wasser mit Tapetenlöser zum Einsatz kommt. Ist der alte Wandbelag entfernt, sind Tipps und Tricks bezüglich des Untergrunds gefragt. 

Wer sich mit dem Tapezieren nicht auskennt, weiß kaum, was mit tragfähigem und nicht sandendem Untergrund gemeint ist. Tragfähig heißt, dass der Putz an der Wand, die zu tapezieren ist, beim Daranklopfen nicht herabfällt. Fährt man mit einer Bürste darüber, darf sich kein Sand lösen. Oft muss Putz mit einem Verfestiger gestrichen oder erneuert werden. Es ist sinnvoll, einen Fachmann zu fragen, was zu tun ist, wenn der Putz nicht richtig hält.

Tipps und Tricks bei Hindernissen in der Wand

Was tun, wenn Steckdosen, Lichtschalter, Wasserhähne oder Rollladengurte an einer zu tapezierenden Wand sind? Bei Schaltern und Steckdosen genügt es, die äußeren Abdeckungen zu entfernen, die elektrischen Anschlüsse sind davon nicht betroffen. Wer unsicher ist, lässt diese Arbeit trotzdem besser von einem Elektriker erledigen.

Abflussrohre und Wasserhähne sollten vom Fachmann demontiert und durch einen Stopfen verschlossen werden. Bei Rollläden lässt sich der Kasten mit der Gurtrolle leicht aus der Wand nehmen. Es sind nur zwei Schrauben zu lösen.

Der Rest bedarf keiner großen Tricks, denn die Tapete wird einfach von oben bis zum Hindernis geklebt. Dort schneidet man ein, damit das Hindernis durch die Tapete stoßen kann. Lediglich beim Rollladen ist es etwas schwieriger. Man klebt die Tapete von der Decke bis zur oberen Gurtführung. Durch einen keinen Schnitt in der Tapete kann nun die Gurtrolle über die Tapete geführt werden. Der Rest der Bahn lässt sich normal kleben, das Loch für die Gurtrolle wird zum Schluss freigeschnitten.

Zuschnitt der Bahnen

Normale Bahnen haben eine Länge, die der Höhe der Wand plus zehn Zentimeter entspricht. Bei Tapeten mit Muster ist auf den Rapport zu achten. Die Bahnlänge muss immer ein Vielfaches der Rapporthöhe betragen. Das gilt auch für die kurzen Bahnen über Türen und Fenstern.

An den Zimmerecken ist es meist erforderlich, Bahnen in der Breite zu teilen. Tipps, einfach eine ganze Bahn um die Ecke zu kleben, sollten Sie ignorieren. Eine Bahn darf nur etwa zehn Zentimeter um eine Ecke herum geklebt werden, sonst bildet sich eine runde Ecke an der Wand.

Der Trick mit dem Besen

Das Tapezieren von senkrechten Flächen ist kein Problem. Man hält die Bahn oben an der Decke an und richtet Sie an einem Lot oder der schon geklebten Bahn aus. Durch Anrollen mit einer Moosgummirolle hält die Tapete augenblicklich an der Wand. Bei schrägen Wänden oder Decken zieht das Gewicht der Tapete diese herunter, bevor man sie mit der Rolle anpressen kann. Damit diese nicht geschieht, ist eine Hilfskraft erforderlich, die mit einem sauberen Besen von unten die Tapete an die Wand oder Decke presst, bis diese angerollt ist.

Tags: WohnideenTapeten
Gewerke:Raumausstatter

Das könnte Sie auch interessieren:

Qualifizierte Handwerker
in Ihrer Nähe finden!
Kostenlos Auftrag einstellen:
  1. Auftrag beschreiben
  2. Angebote erhalten
  3. Handwerker auswählen
Jetzt kostenlos Angebote erhalten
Handwerker direkt suchen:
Handwerker direkt suchen:
Kostenlos Auftrag einstellen:
  1. Auftrag beschreiben
  2. Angebote erhalten
  3. Handwerker auswählen

Wir verwenden Cookies, um unsere MyHammer Dienste anzubieten, zu schützen und zu verbessern. Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich mit unseren Cookie-Richtlinien einverstanden. Weitere Informationen

Ok