Küchenarbeitsplatten lassen sich fast nahtlos miteinander verbinden
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Tipps für die Verbindung von Küchenarbeitsplatten

Autor:
Redaktion

Stoßen zwei Küchenarbeitsplatten, zum Beispiel an einer Ecke aufeinander, kommt es auf eine gute und stabile Verbindung an.

Verbindung über Dübel

Sofern die Platten in einem Bereich aneinanderstoßen, der keinem Druck von oben ausgesetzt ist, genügt es die beiden Platten miteinander zu verkleben. Die Methode ist geeignet, wenn zwei Platten nebeneinander oder auf Gehrung geschnitten über ein Eck zu verbinden sind.  

Die Verbindung der beiden Platten erfolgt über Lamellos, also dünne Flächendübel und wasserfesten Weißleim. Um die Lamellos exakt zu positionieren, sind eine Fräse und eine Schablone erforderlich. Damit kein Wasser in die Platten eindringt, wird die Fuge mit Silikon abgedichtet.

Küchenarbeitsplatten mit Leisten verbinden

Soll die Verbindung Tragfähigkeit gewährleisten, bietet es sich an, auf die Unterseite einer der Platten eine zehn Zentimeter breite Leiste zu kleben, die fünf Zentimeter übersteht. Auf den Überstand klebt der Monteur die zweite Platte. Bei dieser Methode bleibt eine etwas breitere Fuge, da sich die Küchenarbeitsplatten nur schwer aneinanderpressen lassen.

Die Leiste sorgt für Stabilität, stört aber im sichtbaren Randbereich. Außerdem ist die Unterseite der Platte durch die Leiste uneben. Daher ist diese Methode nicht immer möglich.

Mit Gewindestäben und Schrauben verbinden

Diese Methode ist ebenfalls nicht immer möglich, führt aber zu einer glatten Oberfläche mit einer nur sehr dünnen Stoßfuge. Um die Platten über Muttern, die auf den Gewindestäben sitzen, aneinander zu pressen, sind Laschen erforderlich. Diese sitzen an der Unterseite der Platten. Klebstoff und Dichtmasse in der Stoßfuge sorgen für absolute Wasserdichtigkeit. Der einzige Nachteil dieses Verfahrens sind die außen liegenden Laschen und Gewindestäbe an der Unterseite.

Plattenverbinder sind die beste Lösung

Spezielle Verbindungselemente für Küchenarbeitsplatten sind mit Abstand die beste Lösung. Auch diese Elemente verbinden die Platten über Gewindestäbe, diese sind aber in die Arbeitsplatte eingelassen. Für diese Montage sind Fräser und Schablonen erforderlich. Die Verbinder sorgen für einen festen Druck der Platten gegeneinander und geben der Verbindung festen Halt. Die Montage erfolgt in ähnlichen Schritten wie bei außen liegenden Gewindestäben. Für die Dichtigkeit sorgen Klebstoff und Dichtmasse, zwischen den beiden Platten.

Die Verbindung von Küchenarbeitsplatten über Plattenverbinder ist aufwendig. Dafür sitzen die Platten nahezu nahtlos zusammen, wobei die Unterseite völlig eben bleibt.

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Tags: KüchenarbeitsplattenKüchenideen
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