Automatische Tore eröffnen per Sensor oder Funk freie Fahrt aufs Grundstück
Ratgeber

Tor-Komfort auf Knopfdruck

Autor:
Tanja Müller

Immer häufiger werden Tore mit fernsteuerbarem Antrieb ausgestattet, um auch bei Regen trockenen Fußes vom Auto in Garage und Haus zu kommen.

Nasse Klamotten und nervenraubendes Ein- und Aussteigen verbannen automatisierte Toranlagen in die Vergangenheit. Dank smarter Steuerungsmöglichkeiten via optischem Sensor oder Funk brauchen Autofahrer ihren Wagen zum Toröffnen nicht mehr zu verlassen. Neben dem Komfort erhöhen sie auch die Sicherheit: Schließlich muss das Auto nicht unnötig lange als Hindernis auf der Straße stehen.

Schwenken oder Schieben

Ein elektrischer Antrieb mit Fernbedienung ist längst kein Luxus mehr. Am wenigsten belastet der Klassiker das Budget – ein- oder zweiflügelige Drehtore. Modelle aus Metall gelten als besonders robust.

Reicht der Platz auf der Auffahrt nicht zum Schwenken von Flügeltoren, greift man auf Schiebetore zurück. Die auf Laufschienen zu bewegenden oder freitragenden Modelle sind zwar deutlich kostspieliger als ihre klassischen Kollegen, gelten dafür aber als besonders schnell und geräuscharm.

Smarte Technik für mehr Sicherheit

Gleich welche Variante, jedes Grundstückstor lässt sich zusätzlich zum elektrischem Antrieb mit Funksteuerung, Klingel- und Sprechanlage, bei Bedarf auch noch mit Lichtschranke, Rundumleuchten und Induktionsschleifen ausstatten.

Ein selbsthemmendes Getriebe verhindert, dass das Tor unbeabsichtigt zufällt und spielende Kinder verletzt oder parkende Autos beschädigt. Zusätzlich bieten Systeme mit Lichtschranken noch mehr Sicherheit, weil sie Menschen und Fahrzeuge schon vor dem Zusammenprall erkennen und das Tor stoppen.

Ein Sender für Tor, Garage und Licht

Ein Knopfdruck genügt, schon öffnet sich die Toreinfahrt, hebt sich das Garagentor, schaltet sich das Licht automatisch ein. Frei nach dem Motto „Einer für alles“ bieten viele Hersteller umfangreiches Zubehör, das untereinander kompatibel ist. Sprich, mit nur einem Handsender können sowohl Einfahrts-, als auch Garagentor bedient werden.

Meist ist nur ein zusätzlicher Empfänger nötig, um noch weitere Funktionen per Tastendruck am Handsender auszulösen – beispielsweise das Ein- und Ausschalten der Hofbeleuchtung. Und ist irgendwann einmal der marode Gartenzaun fällig, lässt sich das neue Dreh- oder Schiebetor mit dem passenden, ferngesteuerten Antrieb ausstatten.

Funksysteme unkompliziert nachrüsten

Selbstredend können auch vorhandene Tore nachgerüstet werden. Als ideal für den nachträglichen Einbau gelten Funklösungen. Sie lassen sich unkompliziert installieren und komfortabel via Handsender steuern. Dieser kommuniziert kabellos mit dem Empfänger im Antrieb. Das lässt sich schnell und einfach montieren, da weder Leitungen notwendig sind und aufwändige Aufstemmarbeiten entfallen. Zaunbauer und -hersteller sowie Elektriker informieren über die verschiedenen Systeme.

Tags:
Gewerke:ElektrikerMetallbauer

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