Gerade bei alten Holztreppen lohnt sich eine Treppensanierung
Ratgeber

Treppensanierung - Ratgeber für marode Treppenhäuser

Autor:
Redaktion

Treppen sind unverzichtbar. Sie verbinden Ebenen miteinander und sind täglich enormer Belastung ausgesetzt. Daher kann eine Renovierung anfallen.

Tragende Entscheidung - Treppenrenovierung oder Komplettaustausch?

Gegenüber einer neuen Treppe bietet eine Treppenrenovierung viele Vorteile. Der Komplettaustausch kann Wand- und Bodenfläche im Treppenhaus zum Beispiel so beschädigen, dass auch sie ersetzt werden müssen. Bei einer Treppensanierung treten schwerwiegende Schäden selten auf. Dadurch ist die Sanierung kostengünstiger und weniger zeitaufwendig. 

Wenn allerdings die Tragfähigkeit eingeschränkt ist, sollte der Hausbesitzer eine neue Treppe planen. Hierzu beauftragt er ein Fachunternehmen. Bei Holztreppe übernimmt ein Schreiner die Umsetzung. Bei einer Steintreppe übernimmt ein Steinmetz die Arbeiten. Der Hausherr sollte aus Sicherheits- und Haftungsgründen nicht in Eigenregie vorgehen. Exaktes Einpassen und professionelle Stoffverarbeitung haben oberste Priorität.

Treppenrenovierung für marode Treppenhäuser - Handarbeit oder Baukastensystem

Besteht kein Sicherheitsrisiko, entfernt der Heimwerker im Zuge der Sanierung den alten Holztreppenbelag. Die Treppe versetzt er in den Rohzustand, indem er die Schichten in drei Schleifdurchgängen abträgt. Mit jedem Schleifgang verwendet er feiner gekörntes Schleifpapier. Abblätternder Lack ist damit Geschichte. Noch sichtbare Dellen und Risse gleicht er mit Wachs oder Fugenkitt aus.

Durch Verspannschrauben und Holzkeile sorgt er anschließend für Sicherheitskorrekturen. Durchhängende Treppenstufen hebt er mithilfe der Materialien an. Wackelnde Stufen erhalten von unten eine zusätzliche Schraube und dünne Holzleisten stabilisieren abgetretene Stellen.

Sind die Sicherheitskorrekturen umgesetzt, dann erhält die Treppe mit Öl, Lasur oder Lack eine neue Schutzbeschichtung. Geländerteile aus dem Baumarkt ersetzen das alte Treppengeländer. Maßgeschneiderte Systeme erhält der Heimwerker beim Schlosser. Das alte Geländer wird herunter geschraubt und eventuell an einen Alteisenhändler verkauft. Alternativ dazu findet die Entsorgung auf dem Werkstoffhof statt. 

Falls sich erst im Zuge der Renovierung das Maß der Instabilität herausstellt, können Komplettsysteme zur Treppensanierung Abhilfe schaffen. Die Baukastensätze bedecken lagenweise den ehemaligen Treppenkörper. Sie verleihen ihm eine runderneuerte Optik und Stabilität. Die neue Verpackung macht die ausgetretenen Stufen beispielsweise zu modernen Laminatstufen.  Auch alte Steintreppen können durch den Baukastenüberzug Aufwertung erfahren. In diesem Fall ist die Verschachtelung sogar die bessere Option. Das Abtragen von Unebenheiten mit Glaswolle ist nämlich deutlich aufwendiger. Außerdem müssen Heimwerker die Steinstufen auf diese Weise nicht neu einlassen.

Das A und O der Treppensanierung ist die Einschätzung der Lage

Wer keine bösen Überraschungen bei der Treppensanierung erleben möchte, muss die Lage im Vorfeld möglichst gut einschätzen. Wenn jede Holzstufe eine Sicherheitskorrektur erhalten muss, dann ist man mit Profis besser bedient. Dasselbe gilt für zerkratzte Steintreppen, die man Stufe für Stufe neu einlassen muss. Wer sich hier selbst verwirklicht, muss mit einem Arbeitsaufwand von Wochen rechnen. Damit die Entscheidung für den Fachmann nicht zu kostspielig wird, kann er statt Maßanfertigung ein Baukastensystem nutzen.

Tags: Treppen
Gewerke:Tischler

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