Tür- und Fensterrahmen dürfen nicht mit den Bohlen verschraubt werden
Ratgeber

Türen im Gartenhaus einbauen - darauf sollten Sie achten

Autor:
Redaktion

Im Bausatz für ein Gartenhaus sind Türen und Fenster enthalten. Das Einbauen während des Baus ist einfach, spätere Veränderungen sind komplizierter.

Die richtigen Türen kaufen

Wird eine weitere Tür benötigt oder ist im Bausatz keine vorhanden, ist der Kauf einer Tür nötig. Im Fachhandel sind fertige Türen für Blockhäuser erhältlich. Die neuen Türen sollten aus dem gleichen Material wie das Haus sein.

Im Übrigen ist die Wandstärke des Hauses zu beachten. Die meisten Häuser haben eine Stärke von 28 Millimetern. In dieser Dicke sind viele unterschiedliche Türen im Handel erhältlich. Normale Türen für Steinhäuser sind in der Regel ungeeignet.

Ein Gartenhaus setzt einem Einbrecher insgesamt kaum Widerstand entgegen. Mit einem Bohrer und einer Säge lässt sich in jede Wand eine Öffnung sägen. Es macht daher keinen Sinn, die Türen mit besonderen Riegeln zu versehen, ein normales Schloss reicht völlig. Die Sicherheit erhöht sich nicht, wenn eine Metalltür verwendet wird.

Die Tür in das Gartenhaus einbauen

Das Einbauen einer Tür ist während der Bauphase am einfachsten zu bewerkstelligen. Ein Gartenhaus in Blockbohlenbauweise wird Bohle für Bohle von unten nach oben hochgezogen. Sobald etwa zwei Drittel der Türhöhe erreicht sind, beginnt die Montage des Rahmens. Er lässt sich einfach von oben in die Türöffnung schieben. Die Befestigung erfolgt mittels Schrauben an den untersten Bohlen. Es genügen ein Hammer, eine Bohrmaschine und ein Schrauber. 

Die Bauelemente halten durch die restlichen Bohlen, welche die Rahmen einklemmen. Es ist falsch den Rahmen mit mehreren Bohlen zu verschrauben, da das Holz arbeitet. Wer das beim Einbauen nicht beachtet, hat später mit verzogenen, klemmenden Türen zu kämpfen.

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Sobald die Dachbretter angebracht sind, ist die beschriebene Montage nicht möglich. Die Tür mit Rahmen sollte etwa fünf Zentimeter schmäler sein als die Türöffnung. Damit es keine unflexible Verbindung zwischen Rahmen und Bohlen gibt, ist es sinnvoll, in die Stirnseiten der Blockbohlen eine Nut zu fräsen oder mit dem Stechbeitel zu stemmen. Eine Tiefe von 3,5 Zentimetern und eine Breite von 1,5 Zentimetern sind ideal.

Aus einer Dachlatte entsteht ein passendes Gegenstück, das der Breite der Bohlen entspricht und in der Mitte eine Feder mit einer Breite von 1,5 Zentimetern hat. Die so zugeschnittene Dachlatte hält in der Nut, der daran verschraubte Türrahmen ist fest und sicher montiert. Dennoch hat er keine feste Verbindung zu den Bohlen. Tür und Rahmen verziehen sich nicht, wenn das Holz arbeitet. Ohne eine Kreissäge und eine Fräse beziehungsweise einen Stechbeitel der Fräse ist der Einbau nicht möglich.

Kosten und Zeitaufwand für den Einbau

Fertige Türen für Gartenhäuser kosten etwa 200 Euro, eine Doppeltür schlägt mit 300 Euro zu Buche. Da das Anfertigen einer Nut und einer Feder erforderlich ist, geht der Einbau nur mit hochwertigen Werkzeugen. Mit diesem dauert das Einsetzen etwa fünf Stunden.​

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Tags: Gartenhaus
Gewerke:Zimmerer

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