Ratgeber

Umzugsversicherung

Autor:
Redaktion

Bei fast jedem Umzug kommt es zu kleineren, manchmal auch größeren Schäden. Der Volksmund fasst das im Sprichwort „Dreimal umgezogen ist einmal abgebrannt“ zusammen.

Oft genug fällt ja bereits beim ersten Umzug genau die Kiste mit dem teuren Porzellan-Geschirr oder dem nagelneuen Notbook die Treppe hinunter. Da kann eine Umzugsversicherung sehr hilfreich sein, da sie zumindest den finanziellen Schaden ersetzt.

Privatumzug

Schäden bei Umzügen ohne professionelles Unternehmen sind nicht gedeckt. Zwar gibt es die Hausratversicherung, diese kann, muss aber nicht leisten. Sie versichert bestimmte, definierte Gefahren (Brand, Wasser usw), aber keine Schäden, die durch grobe Fahrlässigkeit entstehen. Bei einer beispielsweise schlecht gepackten Umzugskiste bleibt man so schnell mal auf dem Schaden sitzen. Dennoch raten Experten auch in diesem Fall den Schaden „auf Verdacht“ bei der Versicherung einzureichen; die Erfolgschancen sind allerdings meistens gering.

Umzug mit Spedition oder Umzugsunternehmen

Verpflichtet man eine Spedition, ist man bis zu einem bestimmten Rahmen abgesichert. Der Gesetzgeber hat Umzugsunternehmen verpflichtet, eine Versicherung für die von ihnen selbst verursachten Schäden abzuschließen. Diese Versicherung beinhaltet eine sogenannte Grundhaftung, deren Wert sich auf 620,- €/ m³ beläuft. Verleiht ein Umzugsunternehmen einen Kleintransporter mit Fahrer, greift für diesen die Grundhaftung ebenfalls. Sie deckt jedoch nicht Schäden aufgrund höherer Gewalt. Das sind zum einen Wetterereignisse (neben Glätte auch Einregnen wertvoller Elektronik während des Umzugs), zum anderen Unfälle durch Dritte. Sie bezieht sich ausdrücklich auf die Tätigkeit des Umzugsunternehmens und seiner Mitarbeiter. Zudem versichert sie nur den Zeitwert, nicht aber den Wiederbeschaffungswert von Gegenständen. Gerade im Bereich der Elektronik, aber auch anderer wertvoller, aber zerbrechlicher Dinge kann das prekär sein. Zum Teil werden elektronische Geräte durch die Versicherer der Umzugsunternehmen sogar ausgeschlossen.

Ein weiterer Fakt: Die Versicherung der Spedition ersetzt nur Schäden, die bei von den Spediteuren gepackten Kisten eintreten (weil man hier zu Recht von genug Sachkunde beim Packen ausgeht). In der Praxis packt jedoch jeder Haushalt seine Umzugskartons selbst. Im Schadensfall sind Sie damit über die Spedition nicht versichert.

Es empfiehlt sich also für den Umziehenden der Abschluss einer Umzugsversicherung, die in diesem Fall Transportversicherung genannt wird. Diese wird für Firmen und Privatleute angeboten, wobei die Pakete eher für das Gewerbe geschnürt werden. Spediteure bieten jedoch privaten Kunden die Vermittlung dieser Versicherung an. Eine Transportversicherung ersetzt in jedem Fall den Wiederbeschaffungswert für Schäden, die bei Transporten entstehen. Als Berechnungsgrundlage gilt der Wert des Hausrates und die Dauer des Umzuges.

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Tags: Umzug
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