Urban Gardening ist die Lust am Pflanzen, auch auf kleiner Fläche mitten in der Stadt
Ratgeber

Urban Gardening: Die neue Art des Gärtnerns

Autor:
Redaktion

Die Natur in die Stadt holen – Urban Gardening liegt im Trend. Gemüseanbau ist auch auf kleiner Fläche möglich.

Der Begriff Urban Gardening beschreibt eine unkonventionelle Art des Gärtnerns, bei dem es nicht so sehr um tiefgründiges Gartenwissen geht, sondern mehr um die Freude, den Pflanzen beim Wachsen zuzusehen und selbst angebautes Gemüse zu ernten.

Bei dieser Art des Gärtnerns steht nicht die tatsächliche Erwirtschaftung im Vordergrund, sondern die Verschönerung und Bereicherung des Lebens in der Stadt. Wer Platz für Blumen und Pflanzen haben möchte, muss kreativ sein.

Öde Hinterhöfe und triste Balkone werden zum Leben erweckt

Urban Gardening verwandelt selbst öde Hinterhöfe in grüne Orte. Hier kann selbst gezogenes Gemüse angebaut werden und auch Kräuterbeete finden überall Platz. Mit Urban Gardening wird ein Stück Natur in die Stadt geholt, die Lebensfreude schafft und nützlich für Mensch und Umwelt ist.

Die meisten Gemüse und Kräuter, die sonst auf groß angelegten Flächen gedeihen, können auch in Pflanzkübeln oder Kisten problemlos gezogen werden. Manch städtischer Garten ist sogar mobil angelegt und auf einfache Weise neu gestaltbar und natürlich kann er bei einem Umzug einfach mitgenommen werden. Alte Blumenkübel, Säcke oder sogar alte Badewannen können als mobiler Garten dienen. Wer sich beim Gärtnern nicht bücken möchte, legt seinen städtischen Garten in einem Hochbeet oder Balkonkasten an.

Das Motto Recycling und Kreativität statt Professionalität gilt hier auf ganzer Linie. Ein solcher Garten kann überall entstehen, auf der Dachterrasse, auf dem Balkon oder auf einer gemeinschaftlich genutzten Fläche mitten in der Stadt, die dafür freigegeben wurde.

Urban Gardening kann Städte bereichern

Die Idee von landwirtschaftlich genutzten Flächen in der Stadt ist nicht neu, auch im Mittelalter waren Gärten mitten in der Stadt ein Bestandteil des Stadtbildes. Seit Mitte der 90iger Jahre wächst die urbane Gartenbewegung stetig. Aus den frühen Gemeinschaftsgärten, die auch in den USA aufzufinden waren, haben sich verschiedene Konzepte entwickelt und weiterverbreitet.

In Deutschland sind die städtischen Kleingärten ebenfalls im Kommen. Die Gärten in der Stadt dienen aus ökologischer Sicht der Verwertung von biologischen Abfällen und geben der Luft Feuchtigkeit, nehmen das wertvolle Regenwasser auf, das sonst ungenutzt in der Erde versickern würde oder in die Kanalisation fließt.

Nicht zuletzt dient Urban Gardening auch der städtischen Gemeinschaft, da Gärten auf gemeinschaftlich genutzten Flächen Begegnungsräume und Orte des Austauschs schaffen. Einige Stadtteile können dadurch an Lebensqualität gewinnen und ungenutzte Flächen finden eine sinnvolle Verwendung.

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