Regentonne
Ratgeber

Vergleich von Regenwasser- und Grauwassernutzung

Autor:
Redaktion

Wasser- und Abwasserkosten sind im wahrsten Sinne des Wortes große Durchlaufposten bei jeder Betriebskostenabrechnung.

Kosten-/Nutzenrechung: Was lohnt sich für Ihren Haushalt?

Für clevere Sparer gibt es jedoch Licht am Ende des Tunnels. Sicherlich hat sich jeder schon einmal gefragt, ob sich nicht das gering verschmutze Wasser, das man beispielsweise beim Händewaschen, Duschen oder beim Baden verbraucht, nicht noch einmal nutzen ließe. Und in der Tat ergibt sich heutzutage enormes Einsparpotenzial durch die mehrmalige Nutzung von Wasser.

Diese Grauwassernutzung ist neben der Regenwassernutzung eine Möglichkeit, Wasser zu sparen. Es wird davon ausgegangen, dass in einem durchschnittlichen Haushalt etwa 60 Liter Grauwasser pro Tag und Person anfallen. Durch die doppelte Nutzung des anfallenden Trinkwassers, beispielsweise durch mechanisch-biologische Aufbereitung, kann der Wasserverbrauch pro Haushalt durchaus um ein Drittel gesenkt werden. Natürlich senkt sich dadurch der Abwasseranteil ebenfalls um ein Drittel.

Sowohl Grau- als auch Regenwasser werden nach der entsprechenden Aufbereitung natürlich nicht als Trinkwasser, sondern als Betriebswasser, beispielsweise zum Einsatz in der Toilette oder zur Bewässerung des Gartens, genutzt. Eine Kosten-/Nutzenrechnung wird letztlich Aufschluss darüber geben, ob sich im speziellen Fall die Regenwassernutzung oder eher die Grauwassernutzung rechnet.

Vorteile und Nachteile müssen einander gegenübergestellt werden: Die Grauwassernutzung hat gegenüber der Regenwassernutzung beispielsweise den Vorteil, dass sie witterungsunabhängig erfolgen kann. Allerdings wird hier auch ein separates Leitungsnetz benötigt. Heute ist es jedoch technisch auch bereits möglich, beide Varianten in Kombination anzuwenden, und das nicht nur in öffentlichen Einrichtungen. Auch sind, je nach örtlichen Gegebenheiten, unterschiedliche Anschaffungskosten und Wartungskosten zu kalkulieren. Auch über staatliche Fördermöglichkeiten sollte man sich rechtzeitig vorher informieren und diese in die persönliche Entscheidungsfindung mit einbeziehen.

Egal für welche dieser beiden Möglichkeiten man sich letztlich entscheidet, die Umwelt wird in jedem der beiden Fälle entlastet. Man tut etwas für sein ökologisches Gewissen, schont die kostbaren Trinkwasserreserven, reduziert die Abwasserbelastung und entlastet natürlich auch die eigene Geldbörse, zumal durch die doppelte Wassernutzung keine zusätzlichen Abwassergebühren anfallen.

Tags: Regenwasser
Gewerke:

Das könnte Sie auch interessieren:

Qualifizierte Handwerker
in Ihrer Nähe finden!
Kostenlos Auftrag einstellen:
  1. Auftrag beschreiben
  2. Angebote erhalten
  3. Handwerker auswählen
Jetzt kostenlos Angebote erhalten
Handwerker direkt suchen:
Handwerker direkt suchen:
Kostenlos Auftrag einstellen:
  1. Auftrag beschreiben
  2. Angebote erhalten
  3. Handwerker auswählen

Wir verwenden Cookies, um unsere MyHammer Dienste anzubieten, zu schützen und zu verbessern. Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich mit unseren Cookie-Richtlinien einverstanden. Weitere Informationen

Ok