Elektrische Garagentore sind in geschlossenem Zustand automatisch verriegelt.
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Verriegelung fürs Garagentor - die besten Tipps

Autor:
Redaktion

Einbrüche sind unerfreulich - vor allem im Haus, aber auch in der Garage. Daher sollten Besitzer das Garagentor mit zuverlässiger Verriegelung sichern

Wer neu baut, hat die Wahl zwischen verschiedenen Garagentorsystemen. Zweiflügler stehen schiebbaren Eintürern, dem Schwingtor und in den Boden versenkbarem Tor gegenüber. Für welches System der Bauherr sich aber auch entscheidet: Er sollte für alle davon ein einbruchshemmendes Schutztor einsetzen lassen.

Automatiktore mit Verriegelung in der Antriebsschiene sind am sichersten

Als eine der sichersten Varianten der Verriegelung gelten automatisch betriebene Tore mit einer Torverriegelung in der Antriebsschiene. Der Einbruchschutz besteht darin, dass das Schließen der Tore sie automatisch verriegelt. Zusätzlich erschweren spezielle Torabschlüsse das Aufhebeln. Schlösser herkömmlicher Tore können mit diesem Sicherheitsstandard nicht mithalten. 

Schnäpperverriegelung als sicherste Variante ohne Antrieb

Eine nicht automatische Alternative sind Schnäppertore, bei denen eine Scheibe selbstständig um einen Massivstahlbolzen greift. Mechanische Torvarianten kosten je nach System zwischen 400 und 600 Euro. Eine Schnäpperverriegelung schlägt mit circa 80 Euro zu Buche.

Die einbruchshemmende Automatikausführung der Tore kostet dagegen einen Aufpreis von etwa 300 Euro, ist damit also kostspieliger. Allerdings bietet sie neben optimierter Sicherheit auch ein Mehr an Komfort.

Widerstandsklasse und TÜV-Siegel dienen als Auswahlkritierien 

Die Widerstandsklasse RC-2 nach DIN EN 1627 ist eine vorschriftsmäßige Widerstandsklasse für Türen und Fenster, die für Einbruchsschutz steht. Auch beim Kauf von Garagentoren spielt sie eine Rolle. Ebenso entscheidendes Kaufkriterium ist eine bestandene TÜV-Prüfung. Auch das Gütesiegel des Fachverbands Türen, Tore und Zargen kann als Auswahlkritierum dienen. Besonders wichtig ist ein mechanisch funktionierendes Verriegelungssystem, da das Tor bei Stromausfall ansonsten nicht gesichert ist. 

Bei Funktoren mit Einbruchssicherung auf Grabbing-Schutz achten

Vorsicht vor Funktoren, die keinen Grabbing-Schutz besitzen. Bei solchen Toren könnten Einbrecher die Codes zwischen Bedienelement und Schlosskasten abgreifen und das Garagentor damit problemlos öffnen. Grabbing-Schutztore arbeiten meist mit einmaligen Codes zur Öffnung des Tores. Das heißt, dass über Funk jedes Mal ein neuer Öffnungscode übermittelt wird. Wenn ein Einbrecher den Code also abgreift, kann er diesen trotzdem nicht nutzen, weil er längst veraltet ist.

Einbruchschutz am Garagentor lässt sich schwer nachrüsten

Die umsichtige Bauplanung und Auswahl der Verriegelung ist wichtig, weil sich ein Einbruchschutz am Garagentor nur schwer nachrüsten lässt. Den Anfang einer Nachrüstung macht in der Regel der Ausbau des alten Tors. Erst danach kann der Hausherr das neue Sicherheitssystemtor einsetzen. Herkömmliche Torsysteme lassen sich nämlich nicht effektiv auf Sicherheitstore umrüsten. Der Gesamtpreis der Nachrüstung ist dementsprechend teurer, da für den Monteur ein Mehr an Arbeitszeit anfällt.

Tags: Garage
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