Interview

Vogelhäuser: Buntes Winter-Leben im Garten

Autor:
Redaktion

Futterhäuschen bietet der Handel in zig Varianten. Einfache Modelle kann jeder selber bauen. Die Dekorativsten stellen gewiefte Schreiner und Tischler her.

Wer farbenfrohes Flattern im Garten mag und gern bei Vogelzwitschern aufwacht, bietet Spatzen, Meisen, Amseln und Schwalben einen Treffpunkt im Garten: ein Futterhäuschen, ein Vogelrestaurant. Es trägt zum Arterhalt bei, denn in harten Wintern hungern Wildvögel. Ihr Nahrungsangebot ist begrenzt. Viele heimische Singvögel sind vom Aussterben bedroht.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Ein Vogelfutterhäuschen hat noch einen weiteren Vorteil: Es dekoriert Garten, Balkon oder Terrasse. Reich ist das Angebot an unterschiedlichsten Modellen im Handel. Designer gewinnen Preise für ihre Entwürfe.

Entwürfe – kreativ, ganz aus dem Häuschen

Hier hängen organisch geschwungene Häuschen aus Teakholz an Wänden und Bäumen. Dort glänzen Glaskugeln mit Einflog-Loch, in denen sich die Vögel aus der Ferne beim Körnerpicken beobachten lassen. Elegante bis verspielte Porzellan-Modelle lassen sich über abnehmbare Kunststoff-Dächer mit Futter befüllen. Einfachere Konstruktionen ähneln halboffenen Briefkasten und besitzen lediglich Boden, Dach und Rückwand.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Das Design ist den Vögeln piepegal. Wichtiger ist der Standort. Das Futterhaus muss für Katzen unerreichbar hoch angebracht werden. Es sollte einige Meter vom Haus entfernt stehen, sonst fühlen sich die scheuen Vögel von den Hausbewohnern verscheucht. Fensterscheiben in der Nähe können für die Vögel tödlich sein: Sie erkennen die Glasflächen nicht und kollidieren im ungebremsten Flug. Außerdem sollte ein regengeschützter Platz gewählt werden, damit das Futter trocken bleibt.

Gesunde Ernährung: Körner, Samen und Getreide

Kohlmeise & Co. brauchen Futter ohne Chemikalien. Durch gespritzte Obstbäume oder Felder nehmen sie schon genug Gift zu sich. Auch Essensreste, Brot und Gewürztes sind tabu. Auf dem Speiseplan stehen vielmehr Körnerfutter aus Sonnenblumen, Sesam, Nüssen, fertige Futtermischungen sowie Samen und Früchte von Löwenzahn, Kirsche, Apfel, Kürbis oder Getreide.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Regelmäßige Reinigung verhindert, dass sich Keime ausbreiten. Vor dem Nachfüllen sollte der Boden mit einer Drahtbürste von Resten und Kot gesäubert werden, keinesfalls aber mit chemischen Putzmitteln.

Vogelhäuschen bauen oder bauen lassen

Ein Vogelhaus kann jeder geübte Heimwerker selbst bauen. Als Material kommen weder Sperrholz noch Spanplatten infrage. An ihnen können sich die Vögel leicht verletzen. Ideal sind winterharte, unbehandelte und abgeschliffene Bretter aus Fichte oder Buche. Am besten, im Baumarkt gleich zurechtschneiden lassen: Die Bodenplatte sollte mindestens 15 mal 30 Zentimeter messen.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Wer für den Frühling gleich einen Nistkasten dazu baut, hilft den Vögeln ebenfalls. In unseren energetisch abgedichteten Häusern finden sie kaum noch Ritzen zum Brüten. Die Größe des Einflugslochs hängt von der Vogelart ab. Am besten den Fachmann fragen. Die hochwertigsten und dekorativsten Modelle entstehen ohnehin in der Tischler- oder Möbeldesigner-Werkstatt.

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