Weiße Abschlüsse schaffen einen sauberen Übergang zwischen weißer Decke und farbiger Wand.
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Wände streichen - ohne die Decke zu versauen

Autor:
Redaktion

Malerarbeiten setzt ein Heimwerker leicht selber um. Die große Herausforderung daran: Wände bunt streichen, ohne dabei die Decke zu versauen.

Malerkrepp kommt auf die Wand statt in den Übergang

Dass Malerarbeiten an den Wänden trotz Abklebearbeiten oft die Decke versauen, liegt meist an den Übergängen. Klebeband haftet an der Kante zwischen Wand und Decke nicht luftdicht. Farbe kann sich deshalb spielend leicht hindurch mogeln. Vermeiden lässt sich das, indem der Hobbymaler das Malerkrepp statt im Übergang an der Wandoberkante befestigt.

Vorteil: Durch den so oberhalb der farbigen Wand entstehenden dünnen, weißen Streifen, wirkt die Farbfläche leichter. Das Kreppband nicht abziehen, bevor die Fläche getrocknet ist, sonst gibt es Patzer. 

Zum Schutz der Decke dient Silikon als Wandabschluss

Wer einen weißen Rand um die Wandfläche als störend empfindet, kann stattdessen Silikon einsetzen. Hierzu wie oben beschrieben Malerkrepp an der oberen Wandkante anbringen. Über dem Kreppband einen Streifen Silikon ziehen und überschüssige Masse mit einem Tuch entfernen. Wenn das Silikon angetrocknet ist, lässt sich das Kreppband abziehen. An der Silikonkante entlang kann der Hobbymaler nun mit einem dünnen "Beschneidepinsel" die Oberkante der Farbfläche vorstreichen. Kleinere Farbpatzer lassen sich anschließend von der Silikonfuge abwaschen. 

Arbeitsteilung von Pinsel und Schaumstoffrolle hilft

Das obere Drittel der Wand streicht der Hobbymaler zum Schutz der Decke mit dem Pinsel. Die Schaumstoffrolle setzt er lediglich für die unteren zwei Drittel ein. Da Rollen sich oftmals mit Farbe vollsaugen, wird die Decke beim Aufrollen der Farbe auf deckennahe Wandteile gefährdet. Durch die durchdachte Arbeitsteilung von Pinsel und Rolle, ist die Deckenfläche entsprechend vor Spitzern geschützt.

Tipp: Den Übergang zwischen Pinselauftrag und aufgerollten Farbflächen mehrmals streichen, um ein Resultat ohne Unterschiede zu erhalten. 

Große und dünnflüssige Farbmengen versauen angrenzende Wände

Viele Hobbymaler meinen es beim Streichen besonders gut und bringen die Farbe großzügig und satt auf die Wände auf. Das ist ein Fehler, denn je mehr Wandfarbe verarbeitet wird, desto wahrscheinlicher versauen Farbspritzer die angrenzenden Flächen. Schaumstoffrolle und Pinsel daher nach dem Eintauchen immer gut am Gitter abstreifen. Lieber das Werkzeug einmal öfter eintauchen, als zu viel Farbe auf einmal aufzubringen.

Übrigens: Auch dickflüssigere Konsistenz der Farbe kann Spritzern vorbeugen.

Abwischbare Deckenbeschichtung für entspanntes Streichen ohne Gefahren

Abwischbare Beschichtungen bieten eine rigorose, aber wirksame Möglichkeit, die Decke vor Farbspritzern zu schützen. Latexfarben sowie einige Varianten von Leimfarbe können nach dem Trocknen mit Tuch und Wasser gereinigt werden. Wer den Übergang zur Decke mit solcher Farbe streicht, kann Patzer des Wandfarbenauftrags später davon abwischen. Das ist ein kleiner Mehraufwand, dafür ermöglicht es aber entspanntes Streichen ohne Gefahren.

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Tags: Wandgestaltung
Gewerke:Maler und Lackierer

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