Wärmedämmstoffe
Ratgeber

Wärmedämmstoffe und ihre Vor- und Nachteile

Autor:
Redaktion

Mit Wärmedämmstoffen kann jeder Hausbesitzer die Wärmeverluste seines Hauses um ein Vielfaches reduzieren. So kann etwa bei Altbauten über 50 Prozent Energie eingespart werden.

Welche Materialien Sie bei der Dämmung nutzen können

Eine gute Wärmedämmung ist entscheidend für die Raumluft. Schlecht gedämmte Wände, Decken und Böden strahlen durch Auskühlung Kälte ab. Dies kann im schlimmsten Fall zur Bildung von Kondenswasser oder sogar gesundheitsgefährdendem Schimmel führen.

Bei der Auswahl der Wärmedämmstoffe hat man die Auswahl zwischen zahlreichen Materialien mit unterschiedlichen Eigenschaften. Zu den gängigsten anorganischen Dämmstoffen zählt die Mineralwolle. Sie zeichnet sich neben einem niedrigen Preis durch Langlebigkeit aus. Die Struktur des Materials – egal, ob Glas- oder Steinwolle, verhindert ein Durchströmen von Luft, weswegen die Wolle sehr gute Dämmeigenschaften besitzt. Ihr weiterer Vorteil: Sie ist nicht brennbar. Da sie auch keine Feuchtigkeit aufnimmt, kann sich in ihr kein Schimmel bilden. Bei ihrer Verarbeitung können jedoch durch die Freisetzung von Fasern Haut, Augen und Atemwege gereizt werden.

Bei den organischen Dämmstoffen werden insbesondere Polyurethane häufig verwendet. Das sind hochwertige Kunststoffe, die sich aufgrund ihrer Eigenschaften vor allem zur Gebäudedämmung eignen. Dafür sorgt ihre sehr niedrige Wärmeleitfähigkeit. Zudem sind sie Wasser abweisend und gegenüber fast allen Bauchemikalien beständig.

Hanf wiederum ist als Naturfaser immun gegen Schädlinge, nicht feuchtigkeitsempfindlich, reißfest und sorgt zudem für gutes Raumklima. Dadurch garantiert er gute Isolierung beim Einbau in Eigenheimen oder Altbauten.

Flachsbaustoffe hingegen bieten neben gutem Wärme- auch noch hervorragenden Schallschutz. Neben diesen Produkten gibt es noch viele weitere, etwa Holzfasern und Hobelspäne, aber auch Roggengranulat, Schafwolle und Schilfrohr.

Für welchen Wärmedämmstoff man sich letztlich entscheidet, ist eine Frage des individuellen Bedarfs. Wichtig ist, dass das Produkt zugelassen ist. Welche Leistung es erbringt, lässt sich an der Wärmeleitfähigkeitsstufe (WLS) erkennen. Diese wird als dreistellige Zahl angegeben, wobei die Dämmfähigkeit umso höher ist, je niedriger die Zahl ist.

Tags: Wärmedämmung
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