Es muss ja nicht der Ampel-Look sein, aber: Farben bringen Leben in die Bude
Ratgeber

Wandgestaltung – Ein neuer Anstrich muss her

Autor:
Redaktion

Die Idee ist schnell gefasst, die Umsetzung nicht immer einfach: Ein neuer Anstrich erfordert viel Vorbereitung und gewissenhaftes Arbeiten.

Welche Farbe passt zu mir?

Die Tage der weißen Tapete sind zwar nicht gezählt – aber zumindest die Auswahl an Möglichkeiten ist heute viel größer. Möchte ich überhaupt noch Raufaser oder streiche ich direkt auf Putz? Bleibe ich beim zeitlosen Weiß oder beweise ich Mut zur Farbe? Und wenn ja, in welcher? Kräftige, dunkle und knallige Töne sollten mit Bedacht gewählt werden. Sie wirken schnell aufdringlich oder unruhig. Experten raten daher, Räume mit einer Kombination aus beruhigenden, kühlen und hellen, freundlichen Farben lebendig zu gestalten. Und natürlich kommt es auf den Raum an. Im Badezimmer wirkt ein kühles Blau entspannend, im Wohnzimmer hingegen sind es eher warme Farbtöne, die Gemütlichkeit ausstrahlen. Das Gesamtkonzept muss also stimmen. Dazu gehört übrigens auch die Inneneinrichtung.

Streichen, aber wie?

Streichen gehört wohl zu einer der Handwerkstätigkeiten, die sich selbst Laien zutrauen. Doch zwischen einem kurzen Überstreichen in Eigenregie und einem professionellen Wandanstrich liegen Welten. Wer ein paar Dinge nicht beherzigt, fährt sein Projekt sprichwörtlich gegen die Wand. Im Zweifel sind Pinsel und Eimer immer besser beim Malerbetrieb aufgehoben.

Farben hauchen einem Raum neues Leben ein, vorausgesetzt sie sind ordentlich aufgetragen. Wer zum Beispiel die Rolle falsch absetzt oder unterschiedlich starken Druck ausübt, der riskiert einen unregelmäßigen Anstrich. Auch die Qualität der Farbe ist wichtig. Wer mehr investiert, spart hier Zeit und Ärger beim Streichen, denn teurere Produkte haben in der Regel mehr Farbpigmente und decken besser.

Wer sauber abklebt, spart sich Arbeit

Bevor es losgeht, heißt es: Tatendrang zügeln! Vorbereitung ist wichtig, um sich hinterher Ärger zu ersparen. Alle Räume sollten sauber abgeklebt werden, ebenso Möbel, Fußleisten, Steckdosen und alles, was hinterher wieder genauso aussehen soll wie vorher. Für den neuen Anstrich ist es wichtig, dass die alte Farbe an der Wand fest genug sitzt. Ein kurzer Test hilft, um das richtig einzuschätzen: Einfach einen Klebestreifen nehmen, an der Wandbefestigen und wieder abziehen. Bleiben Teile der Farbe daran haften, muss die Wand erst noch abgewaschen und neu grundiert werden. 

’Ran an den Eimer!

Die Farbe sollte immer gut gemischt werden, weil sich die Pigmente am Boden des Topfes absetzen. Und die Gefahr, dass beim Streichen unterschiedlicher Druck ausgeübt wird, kann durch eine Teleskopstange gebannt werden. Wenn möglich, sollte ohne größere Unterbrechungen gestrichen werden. Wer doch eine längere Pause einlegt, kann Farbrollen und Pinsel in Frischhaltefolie einwickeln. Ansonsten gilt: Alle Streichutensilien immer gründlich auswaschen. Die fertig gestrichenen Räume sollten immer eine Nacht durchtrocknen. Erst dann zeigt sich, ob vielleicht ein zweiter Anstrich fällig wird. 


Tags: Wandgestaltung
Gewerke:Maler und Lackierer

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