Regenwasser
Ratgeber

Wasseraufbereitung – Sammlung von Regenwasser

Autor:
Redaktion

Regenwasser lässt sich in vielen Bereichen einsetzen, um Trinkwasser zu sparen.

Die Möglichkeiten der Regenwassernutzung

Beispielsweise wird gespeichertes Regenwasser in Toilettenspülungen, Waschmaschinen, zu Reinigungsarbeiten an Autos, Gebäuden oder Straßen oder zur Gartenbewässerung eingesetzt. Auch im Industriebereich ergeben sich zahlreiche Nutzungsmöglichkeiten.

Die Vorplanung

Die Nutzung des Niederschlags erfordert im Vorfeld einige vorbereitende Maßnahmen. So müssen Regenspeicher wie zum Beispiel Zisternen geplant und angelegt werden. Die Regenwassernutzung bringt Kosteneinsparungen mit sich, die jedoch mit den Kosten für den Bau der Zisterne und den Abwasserkosten gegengerechnet werden müssen. Ein wichtiger Faktor während der Vorplanung sind natürlich die Verbrauchszahlen, die stark in die Ermittlung der passenden Zisternengröße einfließen.

Der Verbrauch

Durchschnittlich verbraucht ein Vier-Personen-Haushalt ungefähr 160 Liter Wasser am Tag. Das meiste Wasser wird täglich für die Toilettenspülung verwendet. Bei Toiletten mit herkömmlichem Spülkasten werden dort pro Tag und Person rund 45 Liter verbraucht. Der Bedarf für Waschmaschinen hängt natürlich von Faktoren wie dem Alter und dem Verbrauch der Maschine ab, liegt aber durchschnittlich bei 18 Litern pro Tag und pro Person. Bei der Gartenbewässerung ist der Regenwasserverbrauch abhängig von den Jahreszeiten und sicherlich nicht das ganze Jahr über konstant. Im Schnitt geht man von 60 Litern pro Quadratmeter im Jahresverlauf aus.

Die Größe der Zisterne

Die erforderliche Zisternengröße wird von den Verbrauchszahlen, der zur Verfügung stehenden Dachfläche sowie der jährlichen Niederschlagsmenge bestimmt. Hat man beispielsweise eine Dachfläche von 100m² und ca. 800 mm Niederschlag im Jahr, würde sich eine Zisternengröße von 3000 Litern anbieten.

Vorteile der Regenwassernutzung

Der größte Vorteil ist natürlich die Einsparung von Trinkwasser. Aufgrund von Verunreinigungen durch Nitrate, Pestizide oder chlorierte Kohlenwasserstoffe wurde die Trinkwasseraufbereitung in den letzten Jahren zu einem immer schwierigeren Unterfangen. Daher ist die Regenwassernutzung in bestimmten Bereichen sehr viel ökologischer. Das gespeicherte Regenwasser ist um einiges weicher als Leitungswasser und schont daher die Waschmaschinen vor Kalkablagerungen. Die Dunkelheit sowie die gleich bleibenden niedrigen Temperaturen in einer Zisterne schützen das Wasser vor Verunreinigungen.

Tags: Regenwasser
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