Ein Wasserhahn, der kaltes, warmes und kochendes Wasser bietet, bringt eine Menge Komfort mit
Ratgeber

Wasserhahn als Alleskönner: Eine neue Armatur erobert den Markt

Autor:
Redaktion

Eine Armatur, die alle Wassertemperaturen bietet, ist ein Vorteil: Kochwasser muss nicht mehr erhitzt werden, das senkt den Energiebedarf.

Wenn man kochendes Wasser aus dem Hahn bekommen könnte, würde das einiges erleichtern. Ideal beim Kochen, Gemüse schälen und zubereiten sowie für die schnelle Tasse Tee. Ganz davon abgesehen ist eine Armatur, die warmes, kaltes und kochendes oder sprudeliges Wasser geben kann, auch ein Sicherheitsvorteil in der Küche und senkt zudem den Energiebedarf enorm. Der sperrige Wasserkocher kann abgeschafft werden. Vor allem im Haushalt mit Kleinkindern stellt er ohnehin eine Gefahr dar.

Smarte Armatur mit praktischen Details für Wasser in allen Temperaturen

Was in Holland und vielen skandinavischen Ländern schon fast normal und unter dem Namen Quooker bekannt ist, erobert langsam auch in Deutschland den Markt. Der Komfort ist nicht von der Hand zu weisen. Ausgestattet mit einer Kindersicherung und anderen Sicherheitsvorkehrungen für das kochende Wasser, das aus dem Hahn kommt, ist die Armatur ein Must have für die moderne Küche.

Der Hahn und die Zuflussrohre sind doppelwandig, sodass die Außenseite des Wasserhahns schön kühl bleibt. Damit man sich die Hand nicht verbrennt, wenn sie ausversehen unter das kochende Wasser gehalten wird, ist der Strahl leicht tröpfelnd, sodass genügend Zeit bleibt, die Hand zurückzuziehen.

Das normale Leitungswasser wird mit einem Bedienhebel wie bei einem Einhandmischer geregelt, die Bedienung für das heiße Wasser umfasst zwei Schritte mit einem Zieh- und einem Drehbedienknopf. Der Hahn wird aus einem kompakten Wasserreservoir gespeist, das unter der Spüle Platz findet. Aus der Frischwasserleitung strömt das Wasser in das Reservoir und wird dort je nach gewähltem System elektrisch auf 97° oder 110° Grad Celsius erhitzt. Das so zubereitete Wasser ist antibakteriell, gefiltert und keimfrei.

Kampf der Armaturensysteme – höchste Wassertemperatur ist variabel

Der Unterschied zwischen den beiden Systemen ist, dass die Technik mit Erhitzung über 110° Grad einen Druckbehälter benötigt und damit auch teurer und platzaufwendiger ist, als die Version ohne Druckbehälter. Auch die Montage ist ohne Druckbehälter einfacher und benötigt weniger technische Voraussetzungen. Die Heiztechnik regelt die Erwärmung automatisch ab. Beide Armaturen nennen sich Heißwasser-Armatur, aber nur eine von ihnen bietet auch wirklich kochendes Wasser an.

Die beiden Armaturensysteme befinden sich in Konkurrenz miteinander. Die einen meinen, dass kochendes Wasser bei der Nahrungszubereitung hygienischer ist. Aber das ist so nicht ganz korrekt, denn es gibt auch Keime und Bakterien, die schon ab 72° Grad absterben und andere überleben auch die Wassertemperatur von 110° Grad Celsius. Wiederum andere sind sogar bis zu 20 Minuten bei einer Wassertemperatur von 120 Grad resistent. Einige andere Bakterien senden widerstandsfähige Sporen ab, die sich auch nach dem Tod des Mutterkeims noch im Wasser befinden.

Unser Wasser in Deutschland hat aber ohnehin Lebensmittelqualität, weshalb diese Diskussion eher überflüssig ist.

Nachträgliche Montage des Wasserhahns ist möglich

Die Heißwasser-Armatur lässt sich auch nachträglich in der Küche installieren. Leider ist die Armatur in der Anschaffung nicht gerade günstig. Mit einer vierstelligen Anschaffungssumme muss gerechnet werden. Aber es lohnt sich!

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