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Ratgeber

Wasserspeicher-Blöcke: ein Segen bei Regen

Autor:
Redaktion

Was macht der Nachbar richtig, dessen Garten trocken bleibt – während der eigene überschwemmt ist? Vielleicht hat er Wasserspeicher-Blöcke oder Infiltrations-Gullis installiert.

Kleine Schauer: Das brauchen unsere Pflanzen zum Leben. Aber Dauerregen …? Leider beschert uns der Klimawandel immer häufiger neben Dürre auch schier endlose Regenmengen in kürzester Zeit. Auf den ausgetrockneten Böden können die Wassermassen kaum gespeichert werden. Die Folge: Pfützen, Regenlachen, überschwemmte Wiesen und Beete, ein unbegehbarer Garten – und schlimmstenfalls auch vollgelaufene Keller samt Schäden am Bau.

Wasserspeicher-Blöcke sammeln das Regenwasser

Dabei sind die Lösungen ganz einfach und benötigen keine aufwändige Drainage. Eine Möglichkeit bieten Wasserspeicher-Blöcke. Diese lassen sich im Handumdrehen unter Wegen, Wiesen, Parkund Hofflächen anbringen. Sie werden einfach in den Boden eingelassen und mit einem abnehmbaren Deckel oder Gitter abgedeckt, fertig. Ihre Speichermengen reichen von rund 60 bis über 700 Liter. Sie sammeln das Regenwasser und geben es peu à peu an den Boden ab. Auf diese Weise unterstützen sie den natürlichen Wasserkreislauf: Sie beschleunigen die Trocknung des Grundstückes und verhindern die Überschwemmung. Aus recycelbaren Rohstoffen bestehend, sind diese Wasserspeicher-Blöcke in jeder Hinsicht eine nachhaltige Sache.

Natürliche Versickerung

Eine ähnliche Lösung stellen die sogenannten Infiltrations-Blöcke dar. Es gibt sie aus natürlicher Steinwolle mit Edelstahlgittern als Oberfläche und 170 Liter Fassungsvermögen. Sie verschwinden nahezu unsichtbar neben den Gartenwegen oder am Rand der Terrasse. Leitungen müssen nicht verlegt werden, denn die Systeme dienen als Linien-Abfluss-Rinne im Boden. Andere Typen besitzen perforierte Rohre und lassen sich direkt an den Regenwasserabfluss anschließen.

Trockener Boden, sprießendes Grün

Lösungsmöglichkeit Nummer drei sind Infiltrations-Gullis mit einem Fassungsvermögen von rund 15 Litern Regenwasser. Sie eignen sich auf für den Einbau unter einem Wasserhahn oder mitten auf der Terrasse. Ihre Oberfläche besteht aus einem begehbaren Metallgitter. Bei Verstopfungen lassen sich die Systeme leicht reinigen: Die Deckel oder Gitter sind abnehmbar, und einige dieser Behälter besitzen Sandfänger.

Kurzum: Ein paar kurze Aushebe-Arbeiten mit dem Spaten genügen – und der Garten ist „regensicher“. Außerdem dienen die Wasserspeicher- oder Infiltrations-Blöcke in Trockenperioden als Wasserquelle für satt sprießendes Grün.

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