Sorgfältige Planung bei den Kosten für den Dachausbau verhindert die Budgetüberschreitung
Checkliste

Welche Kosten fallen bei dem Dachbodenausbau an?

Autor:
Redaktion

Ein Dachbodenausbau ist eine gute Möglichkeit, bestehenden Wohnraum effektiv zu erweitern. Zuvor sollten die Kosten realistisch kalkuliert werden.

Wenn ein Dachausbau geplant ist, ist es sinnvoll, zunächst die Kosten zu überschlagen und ein Budget festzulegen. Der Gesamtpreis ist nur schwer pauschal zu schätzen. Er ist abhängig vom Zustand des Daches, von den genau geplanten Renovierungen, der geplanten Nutzungsmöglichkeiten und den Quadratmetern. Der Bauherr entscheidet in gewissen Umfang selbst über die Gesamtkosten.

Erste Überlegungen zum geplanten Dachausbau

Zunächst sind einige Überlegungen notwendig, um den Ausbau sinnvoll gestalten zu können.

  • Geplanten Nutzung: Wohnraum oder sonstige Nutzung?
  • Arbeiten in Eigenregie - erhebliches Einsparpotenzial - oder Auftragsvergabe an eine Fachfirma?
  • Bei Vergabe an Firma: Einholen von Kostenvoranschlägen.

Gesamtkriterien für die Kosten

Die Kosten pauschal zu ermitteln, ist unmöglich, denn jeder Dachausbau ist anders. Grundsätzliche Kriterien für die Gesamtkosten sind:

  • Prüfung der vorhandenen Bausubstanz durch einen Dachdeckerfachbetrieb.
  • Erhöhung des Kniestocks als kostenintensivste Maßnahme durch Abtragung des gesamten Daches.
  • Material für den Ausbau.
  • Ziel des Umbaus: Wohnraum oder Arbeitsplatz beziehungsweise Büro.
  • Bei Wohnraum: Einbau eines Badezimmers oder Küche - diese Maßnahmen sollte eine Fachfirma übernehmen.
  • Allgemeiner Zustand des Hauses - zum Beispiel ein bereits gedämmtes Dach.
  • Neu anzuschaffendes Werkzeug für den Ausbau.

Die ungefähren Kosten für den Dachausbau ausrechnen

Die Kosten können nur ungefähr angegeben werden. Einsparungen sind vor allem am verwendeten Material möglich. Wird der Ausbau einer Fachfirma übergeben, so ermittelt sie Materialeinsatz und Arbeitszeit. Soll der Ausbau in Eigenregie ausgeführt werden, sind folgende Richtwerte für die Nutzung als Wohnraum einzuplanen:

  • Wärmedämmung des Daches: etwa 100 bis 150 Euro pro Quadratmeter.
  • Kosten für den Einbau einer Dachgaube: zwischen 5000 bis 10000 Euro.
  • Dachfenster: Ab zirka 300 Euro. Die Kosten orientieren sich an der Größe und den verwendeten Materialen.
  • Rigipswand und Zubehör (ohne Tür): Pro Quadratmeter circa 70 Euro.
  • Einbau eines normalen Heizkörpers (Fachfirma): Je nach Größe etwa 250 bis 650 Euro.
  • Einbau und Verlegung der Anschlussrohre (Fachfirma): Etwa 200 bis 500 Euro.
  • Verlegung der Stromkabel und Anschluss von Steckdosen/Lichtschaltern (Fachfirma): Circa 170 bis 280 Euro.
  • Bodenbelag: Laminat ab 3 Euro pro Quadratmeter/Parkett ab 25 Euro pro Quadratmeter.
  • Zimmertüren und Zarge: Ab etwa 120 Euro.
  • Tapeten oder Wandfarbe: Zirka 50 Euro.
  • Spachtelmasse, Schrauben und Holzlatten: Circa 100 Euro.
  • Verwaltungsgebühren (Beantragung der Nutzungsänderung): Zwischen 10 und 70 Euro.

Die Kosten richten sich nach den Maßnahmen und den Materialien

Werden beim Einkauf Preise verglichen, kann bares Geld eingespart werden. Grob geschätzt sollte für einen Quadratmeter mit etwa 800 bis 1000 Euro gerechnet werden. 

Preisradar Logo

Dachstuhl bauen: was kostet es?

Diese und viele weitere Fragen beantworten wir in unserem Preisradar rund um das Thema Dachstuhl.

Tags: Dach
Gewerke:

Das könnte Sie auch interessieren:

Qualifizierte Handwerker
in Ihrer Nähe finden!
Kostenlos Auftrag einstellen:
  1. Auftrag beschreiben
  2. Angebote erhalten
  3. Handwerker auswählen
Jetzt kostenlos Angebote erhalten
Handwerker direkt suchen:
Handwerker direkt suchen:
Kostenlos Auftrag einstellen:
  1. Auftrag beschreiben
  2. Angebote erhalten
  3. Handwerker auswählen