Ein Wäschetrockner spart Platz und Zeit. Es lohnt sich, die Modelle gründlich zu vergleichen
Ratgeber

Welcher Trocknertyp soll es sein? - Wäschetrockner im Vergleich

Autor:
Redaktion

Die Auswahl zwischen Abluft-, Kondensations-, Wärmepumpen- oder Waschtrockner ist schwer. Standort, Energieeffizienz und Ansprüche sind entscheidend.

Wäschetrockner ist nicht gleich Wäschetrockner, die Unterschiede liegen im Detail. Die Modellarten unterscheiden sich in der Art des Trocknens und in der Energieeffizienz sowie dem Stromverbrauch.

Vor- und Nachteile von Abluft- und Kondensationstrocknern

Abluft- und Kondensationstrockner arbeiten beim Trocknen mit erhitzter Luft. Beim Ablufttrockner wird die feuchte Luft über einen Schlauch nach draußen geleitet. Hierfür muss der Schlauch an das Abluftsystem angeschlossen oder aus dem Fenster gehängt werden. Ein Ablufttrockner ist deshalb für fensterlose Räume oder Keller nicht geeignet. Zudem benötigt er mehr Energie als ein Kondenstrockner.

Für den Keller eignet sich ein Kondensationstrockner, der die kondensierte Feuchtigkeit der Wäsche in einem Behälter auffängt, der regelmäßig geleert werden muss.

Preislich gibt es ebenfalls Unterschiede: Einen Ablufttrockner bekommt man ab etwa 200 Euro, ein Kondensationstrockner ab 300 Euro.

Gute Energieeffizienz beim Wärmepumpentrockner

Ein Wärmepumpentrockner ist zwar teurer in der Anschaffung, dafür stimmt die Energieeffizienz. Kondensationstrockner mit Wärmepumpe sind schon ab 400 Euro zu bekommen. Diese Geräte heizen die Luft mit der warmen Seite der Wärmepumpe auf. An der kalten Seite der Pumpe kondensiert der Wasserdampf. Es geht weniger Wärme verloren, als beim herkömmlichen Kondenstrockner, das spart bis zu 50 Prozent der Energie. Ein Wärmepumpentrockner ist außerdem schonend für die Wäsche, da er mit weniger Hitze arbeitet.

Nachteil von Wärmpumpentrocknern ist, dass sie eine komplexe Technik besitzen und deshalb wartungsanfälliger sind, als andere Trocknerarten. Zudem braucht er mehr Zeit, um die Wäsche zu trocknen und muss nach dem Trockenvorgang sorgfältig gereinigt werden.

Zwei-in-eins: Waschtrockner für kleine Wohnungen

Wer keinen Platz für zwei Geräte hat, dem ist ein Waschtrockner zu empfehlen. Die Wäsche wird bei einem Waschtrockner nicht nur gewaschen, sondern anschließend auch getrocknet. Das spart Zeit, Platz und Arbeit.

Nachteile: Ein Waschtrockner kann bei der Waschmenge und anschließender Trocknung an seine Grenzen stoßen. Die Ladekapazität ist beschränkt und diese ist bei der Trocknung nasser Wäsche niedriger, als die Ladung trockener Wäsche beim Waschen.

Auch ist zu bedenken, dass ein Defekt gleich beide Geräte betrifft. Zudem ist die Energieeffizienzklasse dieser Geräte schlecht und der Wasserbedarf sehr hoch.

Energielabel geben wichtige Auskunft

Egal für welches Modell man sich entscheidet, es lohnt sich, das Energielabel zu lesen. Jeder Trockner besitzt ein EU-Energielabel, das über die Art der Trocknung, über Beladung, Lautstärke und Energieeffizienzklasse Auskunft gibt. Von sehr sparsam A+++ bis C ist alles dabei.

Die Unterschiede sind gewaltig. Bei der Auswahl eines sparsamen Gerätes lässt sich bis zu 100 Euro an Stromkosten im Jahr sparen.

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