Ratgeber

Wie Azubis frischen Wind in den Betrieb bringen

Autor:
Redaktion

Azubis sind eine Bereicherung für Unternehmen. Nicht nur in Sachen Digitalisierung, EDV und neue Medien bringen sie innovative Denkanstöße mit.

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Kommen junge Leute in alteingesessene Handwerksunternehmen, können nicht nur die Azubis etwas lernen. Besonders in Sachen EDV, Digitalisierung und neue Medien, sind die jungen Leute stark.

Digitalisierung ist auch im Handwerk auf dem Vormarsch

Es lohnt sich, die frische Motivation der Azubis beim Start in den neuen beruflichen Lebensabschnitt mitzunehmen und ihnen den Unternehmenseinstieg so attraktiv wie möglich zu gestalten.

Unternehmen, die eine Digitalisierung nicht scheuen, sind besonders beliebt unter den Berufsanfängern. In fast jedem Gewerk muss mit IT hantiert werden, nicht nur der KFZ-Mechatroniker ist ein Beruf, bei dem Programme auch am Computer gesteuert werden. Auch der Anlagenmechaniker im Bereich Sanitär hat mit der Digitalisierung neue und interessante Aufgabengebiete dazugewonnen. Heute wird die Steuerung von Smart Home integriert und Fernwartungen werden durchgeführt. Maler und Lackierer arbeiten beispielweise mit 3D-Scans und zeigen Hausbesitzern live am Tablet, wie die Farbverläufe der neuen Hausfassade bei Lichtveränderungen aussehen.

Azubis sind motiviert und freuen sich über Mitgestaltung im Unternehmen

Junge Menschen wollen aktiv am Gestaltungsprozess eines Unternehmens beteiligt werden und Einfluss auf das Arbeitsumfeld nehmen. Projektbezogenes Arbeiten ist im Kommen, anstatt sich strikt an die Lehrpläne zu halten.

Die jungen Leute wollen wissen, wo es Aufstiegsmöglichkeiten gibt und in welchen Bereichen sie sich weiterbilden können. Nicht nur ein technischer Wandel ist dazu notwendig, sondern der Betrieb muss seine Gedankenmuster überarbeiten und umdenken. Nur wer sich bemüht und umdenkt, wird seine Azubis nach der Ausbildung auch behalten können. Auch die Ausbilder brauchen im Hinblick auf den digitalen Wandel die Möglichkeit von neuen Qualifizierungsmaßnahmen.

Azubis müssen über Möglichkeiten ihres Gewerkes aufgeklärt werden

Es ist wichtig, die Azubis darüber aufzuklären, wie sich das Gewerk im Laufe der Zeit verändert hat, vor allem im Bereich Digitalisierung. Welche Prozesse laufen im Hintergrund ab, welche Gestaltungsoptionen stehen zur Verfügung? Gibt es Funktionen, die man früher nicht ansteuern konnte? Gibt es bessere Möglichkeiten der Fernwartung? Darf man als Azubi an einer Anlage auch einmal ein eigenes kleines Programm schreiben?

Im Hinblick auf Digitalisierung gibt es auch Veränderungen innerhalb der Ausbildungsordnung: Einige neue Zusatzqualifikationen sind erlassen worden, so kann beispielsweise ein Mechatroniker nun eine zusätzliche Prüfung zur System- und Prozessüberwachung oder zur additiven Fertigung ablegen. Damit erlangt er einen höherwertigen Abschluss. Das sind Zusatzangebote, die auch Betriebe anbieten können, die im Bereich Digitalisierung noch ganz am Anfang stehen.

Betriebe sollten sich für ein neues Mindset in der Ausbildung engagieren

Betriebe sollten ihre Gestaltungsoptionen verändern. Alles steht und fällt mit dem persönlichen Engagement. Es ist auch nicht schlimm, wenn die Azubis digital fitter sind, als ihre Ausbilder. Nur so kann man voneinander lernen.

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