Beim Verlegen von Gehwegplatten kommt es auch den Unterbau an
Ratgeber

Wie verlege ich Gehwegplatten?

Autor:
Redaktion

Stabilität und Gefälle sind unverzichtbar beim Verlegen von Gehwegplatten. Nur ein korrekt aufgebauter Untergrund ist Garant für einen perfekten Weg.

Wahl der richtigen Gehwegplatten

Die Wahl der Platten ist weitgehend eine Geschmacksfrage. Farbe, Größe und Form kann jeder wählen, wie es ihm gefällt. Lediglich bei der Oberfläche kommt es nicht auf den Geschmack an. Sie sollte grundsätzlich rau sein, damit man sicheren Fußes über die Gehwegplatten gehen kann. Besonders bei Nässe sind glatte Platten eine Gefahr.

Wie der Unterbau zu gestalten ist

Auch wer nur einige Trittsteine verlegt, muss auf eine entsprechende Entwässerungsmöglichkeit unter den Gehwegplatten achten. Die Steine sollen auf einem 15 Zentimeter hohen Bett aus Schotter liegen, die mit einer fünf Zentimeter hohen Schicht Splitt oder Sand abgedeckt wird. Übrigens: Um Probleme mit Ameisensiedlungen unter den Gehwegplatten zu vermeiden, ist Splitt beim Verlegen die bessere Wahl.

Insgesamt hat die Wegeindeckung also eine Dicke von 20 Zentimetern plus Steindicke. Handelsübliche Betonplatten haben eine Dicke von fünf Zentimetern. Damit die Oberfläche des Wegs mit der Umgebung bündig liegt, muss für die Anlage des Wegs eine Schicht von 25 Zentimetern abgetragen werden.

Wer nur einzelne Platten in einem Rasen verlegt, braucht nur etwa 20 Zentimeter auszuschachten. Es genügt, die Steine auf eine 15 Zentimeter dicke Sandschicht zu legen.

Auf ein Gefälle achten

Das Wasser muss immer vom Haus weg geleitet werden. Das ist bei der Anlage einer Steinterrasse genauso zu beachten wie bei einem Gartenweg. Wer im Gartenbau nicht fit ist, kann einen Trick anwenden: Der komplette Weg wird nach dem Ausschachten mit Folie belegt, auf die man einige Eimer Wasser schüttet. So kann auch ein Laie das Gefälle prüfen und wenn nötig, korrigieren.

Falls das Wasser nicht gut im Erdreich versickert, braucht der Weg zusätzlich ein leichtes Gefälle nach einer Seite. Auf dieser Seite muss ein Drainagerohr etwa 30 Zentimeter tief im Erdreich eingegraben werden. Sonst steht der Weg bei Starkregen unter Wasser.

Die Platten verlegen

Vor dem Verlegen der Platten werden die Schotter und Splittschichten aufgebracht und nacheinander mit einem Rüttler verdichtet. Es empfiehlt sich noch mal den erwähnten Wassertest zu machen, bevor die Platten mit einem kleinen Abstand ausgelegt werden. Da die Platten zunächst lose liegen, ist eine Korrektur der Lage noch möglich. Sie liegen erst fest, nachdem sie mit einem Gummihammer eingeklopft wurden. Wichtig: Es dürfen keine Stolperkanten entstehen, alle Platten müssen eine gleichmäßige Ebene bilden.

Zum Verfestigen der Platten wird nun Sand aufgestreut und mit einem Besen in die Fugen gekehrt. Damit der Sand gut eindringt, ist es wichtig, diagonal zu den Fugen zu kehren. Zum Verdichten kommt nun noch mal der Rüttler zum Einsatz. Dabei verdichtet sich der eingekehrte Sand. Eine weitere Schicht Sand, die wieder eingekehrt wird, schließt die Fugen nun endgültig.

Tipp: Der Sand sollte zusätzlich mit Wasser eingeschlämmt werden.

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Tags: GartenplanungTerrasse
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