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Wie viel Geld verdient man mit Meistertitel mehr?

Autor:
Redaktion

Grundsätzlich verdienen Handwerker mit Meistertitel mehr als Gesellen. Doch in den Gewerken gibt es starke Unterschiede in Bezug auf die Höhe.

Wer besser qualifiziert ist, verdient grundsätzlich mehr als Kollegen, die eine niedrige Qualifikation vorweisen können. Wie hoch der Gehaltssprung im Handwerk mit Meistertitel ist, hängt stark vom jeweiligen Gewerk ab. In manchen Handwerksberufen gibt es kaum Unterschiede zwischen Meister und Gesellen, während in anderen Gewerken der Gehaltssprung sehr deutlich ist. Das Gehaltsportal Gehalt.de hat die Verdienstunterschiede in einer Studie untersucht.

Gehaltsunterschiede hängen stark vom Gewerk ab

Laut Gehalt.de sind die Elektromeister absolute Spitzenreiter, wenn es um den Verdienst geht. Durchschnittlich beträgt das jährliche Einkommen des Elektrikers mit Meistertitel 44.800 Euro, während es für Gesellen bei durchschnittlich 36.000 Euro liegt. Das ist eine Erhöhung von 8.700 Euro. Aber auch für Zimmerer, Maurer und Dachdecker lohnt sich der Meistertitel, das jährlich Gehalt liegt mit Meistertitel bei etwa 40.000 Euro mit Meistertitel, während es ohne Meistertitel bei etwa 33.000 Euro liegt.

Geht es nur um den Verdienst, lohnt sich der Meistertitel für Lackierer mit am wenigsten, denn hier liegt das Gehalt nach der Ausbildung bei etwa 30.200 Euro während es mit Meistertitel bei 35.700 Euro liegt. Auch für Kfz-Mechaniker lohnt sich finanziell gesehen der Meistertitel weniger, hier bekommt der Meister durchschnittlich 5.412 Euro mehr, wenn er einen Meistertitel vorweisen kann.

Ein Meistertitel macht sich immer positiv bemerkbar

Nicht immer macht sich der Meistertitel finanziell deutlich bemerkbar, aber er ermöglicht die Gründung eines eigenen Unternehmens. Aufgrund des Fachkräftemangels bietet dies gute Karriere-Perspektiven. Gerade auch für junge Handwerker im Bereich Sanitär, Heizung und Elektronik ist der Meisterbrief lohnenswert. Handwerker können sich auf eine konstant hohe Nachfrage verlassen, was sich außerdem positiv auf das Gehalt auswirkt, so Handwerkspräsident Peter Wollseifer.

Eine Studie vom Institut der Deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln) belegt, dass rund 28 Prozent der Meister oder Techniker einen höheren Stundenlohn als Akademiker haben. Die Gehälter von Akademikern bewegen sich seit Jahren auf einem stabilen Niveau, während Meister und Handwerker mit Zusatzqualifikationen deutlich aufholen konnten. Lediglich mit Master oder Diplom verdient man mehr.

Wer sich auf Fortbildungen wie beispielsweise einen Meistertitel konzentriert und sein Handwerk gut beherrscht, hat gute Chance ein gutes Gehalt zu bekommen, und das über dem klassischen Durchschnitt eines Akademikers. Was der Fachkräftemangel im Hinblick darauf in Zukunft noch bewirkt, bleibt abzuwarten. Die komplette Studie zum Gehalt mit Meistertitel gibt es hier.

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