Eine Wildblumenmischung verschönert jeden Garten und ist pflegeleicht
Ratgeber

Wie wird mein Garten schöner? - Tipps für mehr Struktur

Autor:
Redaktion

Jeder Garten wird schöner, wenn er eine klare Struktur bekommt. Kleine Änderungen zeigen oft eine große optische Wirkung.

Alte Strukturen im Garten freilegen

Ein einmal angelegter Garten hat eine Struktur, diese ist nur im Laufe der Jahre von Pflanzen überwachsen worden. Alle Bilder der Anlage sind eine gute Hilfe, um zu erkennen, wo Wege und Beete lagen. Falls es keine Bilder gibt, sollte man nach Steinen Ausschau halten.

Beeteinfassungen und Gehwegplatten lassen sich mit einer Grabgabel oder einer Sonde aufspüren. Es genügt, mit diesem Gerät im Abstand von einem Meter in den Boden zu stechen. Die Wege lassen sich mit einer Schaufel meist leicht freilegen, da dort die Pflanzen nicht tief im Erdreich wurzeln. Mit den Wegen sieht der Garten schon schöner aus.

Nach dieser Maßnahme ist die ehemalige Gartengestaltung deutlich zu erkennen. Es ist sinnvoll, die Grundstruktur beizubehalten. Der Aufwand einen neuen Gartenweg anzulegen, ist beträchtlich und nicht nötig.

Mit Gründünger und Mulchfolie gegen Unkraut angehen

​Besonders im Bereich, der für Zierpflanzen vorgesehen ist, stört jedes Unkraut. Um Unkraut zu vermeiden, sollte man es ganz knapp über dem Boden abmähen und schwarze Mulchfolie auslegen. Durch den Lichtmangel treibt das Kraut nicht mehr aus.

Ein schöner blühender Teppich entsteht durch Aussaat einer Mischung aus Lupinen, Sommerwicken und Tagetes. Diese sollte etwa vier Wochen nach dem Mähen und Abdecken erfolgen. Die Pflanzen wachsen schnell, halten Unkraut fern und frieren im Winter ab. Das Kraut dient gleichzeitig als Mulchschicht und Dünger. Im nächsten Frühjahr ist die Fläche bereit für Zier- und Nutzpflanzen aller Art. 

Den Garten neu und schöner bepflanzen

Für die Gestaltung gibt es eine einfache Regel: Schmückende und niedrige Pflanzen gehören nahe an die Terrasse, dahinter wachsen hohe Stauden als Sichtschutz. Direkt an der Terrasse werden am besten niedrige sowie polsterbildende Stauden gesetzt. Diese sind auch gut geeignet, um die Wege zu begrenzen. Den Abschluss dieses Bereiches bilden hohe Stauden oder Büsche. Hier kann der Nutzgarten entstehen. Zumindest ein kleiner Garten mit Kräutern ist immer zu sinnvoll. Viele der Kräuter wie Borretsch, Oregano und Lavendel sehen außerdem gut aus.

Der restliche Garten darf ungestört wachsen. Im Handel sind Wildblumenmischungen erhältlich, die schnell wachsen und eine wichtige Nahrungsquelle für Schmetterlinge und Bienen sind. Diese Flächen bedürfen keiner aufwendigen Pflege, müssen aber im Juli und im September gemäht werden.

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Tags: GartenpflegeGartenplanung
Gewerke:Garten- und Landschaftsbauer

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