Korrekte Mülltrennung schont die Umwelt. Wer sich mit Sondermüll auskennt, ist im Vorteil
Ratgeber

Wohin mit dem Sondermüll?

Autor:
Redaktion

Batterien, Altöl, Elektrogeräte oder Energiesparlampen gehören nicht in den Hausmüll. Sondermüll wird auf unterschiedliche Weise getrennt entsorgt.

Manch einem ist die Gefahr und Schädlichkeit, die von Sondermüll ausgehen kann, nicht bewusst. Der Umwelt zuliebe sollten Müllentsorger auf eine korrekte Mülltrennung achten.

Die Handhabung von Sondermüll ist deutschlandweit nicht einheitlich geregelt. In vielen Gemeinden gibt es ein sogenanntes Giftmobil, das an bestimmten Terminen Sondermüll einsammelt. In anderen Städten muss Sondermüll zur örtlichen Müllstation gebracht werden. Einige Müllsorten lassen sich zum Verkäufer zurückbringen.

Woran erkennt man Sondermüll?

Der Begriff Sondermüll umfasst alle Müllarten, die aufgrund ihrer Inhaltsstoffe überwachungsbedürftig sind, weil sie umweltschädliche Stoffe enthalten.

Gefahrensymbolen weisen auf Sondermüll hin. Oft sieht man einen Totenkopf oder ein anderes Symbol auf einem orangefarbenen Hintergrund. Aber auch ein Symbol mit einem toten Baum oder einem toten Fisch bedeutet, dass es sich um Sondermüll handelt. Achtung: Oft sind die Hinweise nur auf der Verpackung zu finden.

Batterien, Altöl, Energiesparlampen und Co. richtig entsorgen

In den Sondermüll gehören Batterien, Akkus, Altöl, Energiesparlampen und Leuchtstofflampen. Außerdem Medikamente, Spezialreiniger, Chemikalien für den Garten, Elektrogeräte, Thermometer und viele Abfälle, die bei einer Renovierung anfallen. Jeder Sondermüllposten muss anders entsorgt werden.

Batterien enthalten Wertstoffe, die nicht recycelt werden können. Stoffe wie Zink, Aluminium, Eisen, Lithium, giftiges Quecksilber und Blei, sind umweltschädliche Stoffe, die nicht in den Naturkreislauf gelangen dürfen. Batterien gehören in grüne Sammelboxen, die beim Elektronikhändler oder in Supermärkten zu finden sind.

Altöl wird bei den Schadstoffsammelstellen oder beim Verkäufer entsorgt. Da wo Öl verkauft wird, sollte es auch in gleicher Menge zurückgegeben werden können, so besagt es die Altölverordnung. Auch Onlinehändler müssen auf eine Entsorgungsstelle in der Nähe hinweisen.

Energiesparlampen und Leuchtstofflampen enthalten, wie Thermometer, schädliches Quecksilber. Sie müssen zu einer Annahmestelle gebracht oder von einem Schadstoffmobil abgeholt werden. Auch einige Einzelhändler nehmen Energiesparlampen wieder zurück.

Für Medikamente gibt es keine einheitliche Entsorgung. Seit 2009 sind die Apotheken nicht mehr gesetzlich dazu verpflichtet, Arzneimittel und Medikamente wieder zurückzunehmen. Dennoch sollten Medikamente nicht über die Toilette entsorgt werden, da Kläranlagen die Stoffe nicht ausreichend filtern können. Entweder Restmüll oder Apotheke, die oft gerne zurücknehmen.

Spraydosen, Lackdosen, Farbdosen. Pinselreiniger, Holzschutzmittel oder Insektizide gehören ebenfalls in den Sondermüll. Sind die Verpackungen absolut leer, können sie auch in den gelben Sack.

Elektrogeräte besitzen meist ebenfalls schädliche Stoffe. In jeder Kommune gibt es Sammelstellen, wo die Geräte kostenlos entsorgt werden können. Meist erkennt man die Entsorgung an einer durchgestrichenen Mülltonne auf der Verpackung.

Mülltrennung bedeutet Umweltschutz

Mülltrennung leistet einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz, da die gesundheitsschädlichen Stoffe Umwelt- und Tierkreislauf stören können. Eine korrekte Entsorgung von Müll hat deshalb eine hohe Bedeutung.

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