Die behaglichen Schlafzimmer von heute verführen eben nicht nur zum Sonntag im Bett
Ratgeber

Wohlfühloase Schlafzimmer

Autor:
Tanja Müller

Ein gesunder Schlaf macht einen gesunden Menschen aus, heißt es. Ergonomisch muss das Bett, harmonisch die Umgebung sein.

Allein zum Schnarchen viel zu schade. Die neuen Schlafzimmer kommen in wohnlichem Look daher. In einem behaglichen Ambiente schläft es sich nicht nur besser. Leseleuchten, integriertes TV und Hifi-Anlage, Wellness-Dusche oder Entspannungsbad ermuntern zum Wachbleiben, aber auch zum Relaxen. Der Schlafraum ist vom nächtlichen Rückzugsgebiet zum Erholungsrefugium aufgestiegen.

Im Bett wird nicht nur geschlummert

Und da scheinen einer lebens- und schlafenswerten Ausstattung kaum Grenzen gesetzt. Denn im Bett wird nicht nur geschlummert, sondern auch gelesen, Fern gesehen, gefrühstückt und am Laptop gearbeitet. Gut, wer sich anlehnen kann. Schlafstätten mit Rückwand, gern auch gepolstert, sind bequem und beliebt.

Etliche Designer und Hersteller entwickeln gerade ihre Polstermöbel in die Länge und bringen passend zum Living-Programm Betten heraus. Da zaubert allein schon die Liegestatt eine wohnliche Atmosphäre ins Schlafzimmer. Wird das Bett dann noch mit ein, zwei der passenden Sitzgelegenheiten aus dem gleichen Programm kombiniert, verliert jeder Schlafraum sein müdes Ambiente.

Schrank ’raus, Solisten ’rein

Um den Ruheraum wohnlicher zu machen, bieten sich vor allem Solomöbel an. Kleine Tische, Bettbänke auf Rollen und auch Polstermöbel wie Sessel oder Récamiere bringen eine behagliche Stimmung ins Schlafzimmer und sind zugleich funktional. Und wenn der Platz fehlt, wird für mehr Wohlfühlcharakter einfach der Kleiderschrank aus dem Zimmer verbannt. Der begehbaren Ankleide, ob in einem anderen Raum oder einem abgeteilten Bereich, gehört die Zukunft.

Die nötigen Schiebetüren braucht man sich längst nicht mehr vom Tischler anfertigen zu lassen. Die Auswahl an maßgeschneiderten Systemlösungen ist größer denn je. Eine Raum hohe Schrankwand wirkt nicht nur großzügig, sie minimiert auch Staubecken und nutzt den Platz optimal aus. Schiebetürsysteme werden zumeist dort eingesetzt, wo der konventionelle Kleiderschrank an seine Grenzen stößt.

Keine Trennung von Tisch und Bett

Und selbst die Stauraumriesen kommen heute nicht mehr so klobig daher. Vitrinen- und Regalelemente lockern massive Fronten auf. Und Wäsche kann auch in attraktiven Sideboards oder Kommoden untergebracht werden. In speziellem Mobiliar lassen sich sogar Arbeitsplatz oder Multimediaanlage geschickt verstecken. Schlafzimmerprogramme bieten verstärkt schmale Tische zum Ausziehen oder Ausklappen als Arbeits- wie Schminkplatz.

Wellness im Wohnbad

Relaxen ist das Schlagwort fürs Schlafzimmer – gleich ob im Bett oder im Bad. Zunächst als Laune der Innenarchitekten abgetan, gewinnt die Kombination beider Räume immer stärker an Beliebtheit. Birgt sie doch insbesondere für den ein Plus an Lebensqualität, der zuvor nur über eine kleine Nasszelle verfügte.

Etwaige Klimakontraste – schließlich schätzen die meisten Menschen eine kühle Schlafumgebung und ein mollig warmes Bad – lassen sich durch clevere Planung beheben. Eine Fußbodenheizung im Nassbereich an Wand und Boden hält die Wärme in der Spa-Zone. Strahlungsheizkörper können sie noch ergänzen. Und eine Abluftanlage befreit das Bad schnell vom Dampf der Dusche.

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Gewerke:RaumausstatterTischler

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