Neuer Job, neue Wohnung bedeutet viel Stress! Wohnen auf Zeit gestaltet die Übergangszeit angenehmer
Ratgeber

Wohnen auf Zeit mindert umzugsbedingten Stress

Autor:
Redaktion

Der neue Job in einer anderen Stadt ist eine Herausforderung. Um den Stress zu minimieren, ist die Anmietung einer Zeitwohnung für den Anfang sinnvoll.

Gut die Hälfte der Deutschen wechselt den Wohnort mindestens einmal im Leben aus beruflichen Gründen, das besagen aktuelle Studien. Um den umzugsbedingten Stress in den ersten Monaten beziehungsweise in der Probezeit zu minimieren, bieten sich vollständig ausgestattete Wohnungen zur Zwischenmiete an. Diese lassen sich für einige Monate oder auch für bis zu zwei Jahre anmieten.

Kurze Wege zur Arbeit sind wichtig

Beim Wohnen auf Zeit ist wichtig, dass die Wohnung möbliert ist, sodass die Mieter sofort einziehen können. Gute Chancen haben Wohnungen, die modern und neuwertig und inklusive aller technischen Geräte und Küchenuntensilien eingerichtet sind und eine gute Verkehrsanbindung sowie Parkplätze vor dem Haus haben. Eine zentrale Lage und ein kurzer Weg zur Arbeit sind bei der Wohnung auf Zeit ebenfalls wichtig.

Für Eigentümer kann sich die Beliebtheit solcher Wohnungen auszahlen, denn wenn sie ihr Eigenheim nicht verkaufen wollen, aber aus beruflichen Gründen in eine andere Stadt müssen, ist eine Vermietung auf Zeit eine gute Lösung, denn dann steht die Rückkehr in die eigenen vier Wände zu fast jedem Zeitpunkt offen und es werden Einnahmen erzielt.

Potentielle Vermieter können sich bei Vermittlungsagenturen oder Maklern informieren, wie die Wohnung oder das Haus ausgestattet sein muss, um es befristet vermieten zu können. In der Regel handelt es sich um anspruchsvolle Mieter.

Beachtenswertes beim Wohnen auf Zeit für Vermieter

Für Vermieter lohnt sich eine Vermietung auf Zeit, denn die Kosten für die Renovierung der Wohnung lassen sich von der Steuer absetzen. Meist lassen sich für möblierte Wohnungen höhere Einnahmen erzielen und Firmen mieten gerne solchen Wohnraum für ihre neuen Mitarbeiter an.

Auch Mieter können ihre Wohnung auf Zeit vermieten, indem sie einen Untermieter aufnehmen oder ihre gesamte Wohnung zur Verfügung stellen. Allerdings muss der Vermieter hierfür sein Einverständnis geben. Es gibt keinen generellen Anspruch auf Untervermietung, aber im Prinzip kann der Vermieter wenig dagegen unternehmen, beispielsweise bei längerer beruflicher Abwesenheit des Mieters oder wenn die Miete steigt. Wichtig ist, dass das Interesse der Untervermietung erst nach Abschluss des Mietvertrages entstanden ist.

Der Zeitmietvertrag sichert Mieter und Vermieter ab

Egal ob für einen Monat oder für ein Jahr, beim Wohnen auf Zeit ist ein schriftlicher Mietvertrag notwendig, damit es nicht zu Missverständnissen kommt. Ein konkreter Auszugstermin und konkreter Befristungsgrund ist im Mietvertrag festzuhalten.

Wichtig ist auch das Übergabeprotokoll. Bei der persönlichen Übergabe sollte schriftlich festgehalten sein, wie, wann und an wen die Wohnung übergeben wird. Es ist empfehlenswert bei einer möblierten Wohnung auch eine Inventarliste anzulegen, die unterschrieben werden muss.

Auch bei möblierten Wohnungen für das Wohnen auf Zeit ist es üblich, dass der Mieter eine Kaution zahlt.

Wohnen auf Zeit ist eine gute Strategie, sich in Ruhe den neuen Job, die Stadt und die Umgebung anzusehen und sich in Ruhe für eine geeignete Wohnung zu entscheiden.

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