Die Zigarette ist ein Laster, das möglichst nicht in der Wohnung genossen werden sollte.
Ratgeber

Wohnung rauchfrei bekommen – 10 Wege

Autor:
Redaktion

Auf dem Weg zur rauchfreien Wohnung kommt es darauf an, wie intensiv in den Wohnräumen geraucht wurde. Nicht immer ist die Rauchentfernung einfach.

Kalter Rauch in der Wohnung, der in der Nase beißt, ist unangenehm. Wurde jahrelang in der Wohnung geraucht, funktionieren nur radikale Maßnahme, um gegen den Rauch vorzugehen.

Wird nur sporadisch in der Wohnung geraucht, können Hausmittel gegen Rauchgeruch helfen.

Zitrone gegen Rauchgeruch

Gegen Rauchgeruch in der Wohnung, kann eine zerschnittene Zitrone helfen. Dafür die zerteilte Zitrone in ein kleines Gefäß legen und im Raum aufstellen. Dort sollte das Glas ein paar Tage stehen, bis der Zitronengeruch nachlässt. Der Vorgang kann beliebig wiederholt werden.

Essig gegen Rauch im Wohnraum, an Möbeln und Kleidern

Essig kann wegen seines intensiven Geruches ein Helfer gegen Rauch sein. Dazu einfach zwei bis fünf Tropfen Essig fünf Minuten aufkochen und n einem kleinen Gefäß im Raum aufstellen. Der Essig muss so lange dampfen, bis der Rauchgeruch vergangen ist. Anschließend sollte gründlich gelüftet werden.

Mit dem Essigwasser lassen sich auch die Möbel reinigen. Der Essig kann n das Holz einziehen und den Rauchgeruch neutralisieren. Auch bei Rauchgeruch in Kleidung hilft Essigdampf. Dazu die Kleidung über einer heißen Badewanne mit Essigdampf aufhängen und den Dampf einziehen lassen. Die Kleidung anschließend in der Waschmaschine waschen.

Raumsprays machen die Wohnung für kurze Zeit rauchfrei

Auf die Kürze können auch klassische Raumsprays helfen. Sie sind überall und individuell einsetzbar. Das Problem an Raumsprays ist aber, dass sie den Rauchgeruch nur vorübergehend überdecken. Ebenso wie Räucherstäbchen, Teelichter oder Kerzen.

Wird nicht regelmäßig in der Wohnung geraucht, sind Raumsprays & Co. eine gute Lösung.

Textilerfrischungssprays gegen Rauchgeruch in Textilien

Rauchgeruch in Textilien und Möbelstücken wie Gardinen oder in Stoffbezügen, bekommt man mit Textilerfrischersprays oder durch regelmäßiges Waschen weg. Bevor das Spray benutzt wird, sollten die Gegenstände gut ausgelüftet werden.

Regelmäßiges Lüften hilft gegen Rauch in der Wohnung

Regelmäßiges Stoß- und Querlüften hilft gegen Rauchgeruch in der Wohnung. Das Raucherzimmer sollte einmal am Tag stoßgelüftet werden, indem man 15 Minuten alle Fenster auflässt, sodass ein kompletter Luftaustausch stattfinden kann.

Wenn in der gesamten Wohnung geraucht wird, sollte man zwei bis drei Mal die Woche querlüften. Dafür alle Fenster und Türen der Wohnung aufmachen und sie für fünf Minuten offenlassen. So entsteht ein kompletter Luftaustausch.

Überstreichbare Sperrgrundierung

Wer versucht, tapezierte oder verputzte Wände zu reinigen oder zu überstreichen, wird sich wundern. Die Ablagerungen auf und in der Wand sind wasserlöslich. Sie werden samt dem Geruch durch wasserlösliche Farben aktiviert und wieder an die Oberfläche gebracht. Die frisch gestrichene Wand wird also wieder von alleine gelb. Auch lösemittelhaltige Wandfarben sind keine gute Lösung und es bringt auch nichts, neu zu tapezieren, denn der Tapetenkleister hat dieselbe Wirkung wie Wandfarbe.

Erfolgreicher gegen den Rauchgeruch ist eine überstreichbare Sperrgrundierung und spezielle Anti-Nikotin-Farben, die im Handel auch unter dem Namen „Nikotinsperre“ bekannt sind. Dabei handelt es sich um eine dickflüssige Kunstharzfarbe, die die Rückstände des Zigarettenrauchs einschließt. Die Farbe muss sehr gleichmäßig aufgetragen werden und es wird ein zweiter Anstrich benötigt. Alte Tapeten die stark verraucht sind, müssen davor entfernt werden.

Ozongeräte vom Profi helfen gegen Rauchgeruch

Auch Ozongeräte, wie sie von Reinigungsfirmen nach einem Brand eingesetzt werden, können gegen Rauchgeruch helfen. Die Geräte spalten den Sauerstoff aus der Luft in Ozon auf, welches in der Lage ist, die Geruchspartikel zu binden. Die Prozedur wird von einer Reinigungsfirma durchgeführt und kann bis zu 48 Stunden dauern.

Rauchgeruch kann nur von glatten Materialien ohne weiteres entfernt werden

Rauch lässt sich leicht von glatten Oberflächen in der Wohnung entfernen, aber bei Laminat oder Linoleum sieht es schlecht aus, denn der Rauch setzt sich in den Fugen fest. Oft hilft da nur noch eine Sanierung. Der Rauch dringt auch in offenporige Materialien wie Wandfarbe, Putz, Mauerwerk, Holz und Teppiche ein. Bei Teppichen hilft dann nur noch ein Sprühextraktionsgerät, das eine Reinigungslösung tief in die Fasern bringt und das Schmutzwasser anschließend wieder aufnimmt.

In einer Wohnung mit starkem Rauchgeruch hilft nur eine Generalsanierung

In einer Raucherwohnung, in der regelmäßig geraucht wird, schlägt sich gelber Belag auf den Wänden und Decken nieder. Die Entfernung ist nicht ganz einfach, denn der Rauch dringt auch in die Tapete und Wandfarbe ein. Ist der Rauch zu festgesetzt, wird ein Profi für eine Generalsanierung benötigt.

Nicht in der Wohnung rauchen

Der beste Tipp, Rauchgeruch aus der Wohnung zu entfernen, ist, nicht in der Wohnung zu rauchen. Auch wenn für Raucher noch so verlockend ist, für eine Zigarette nicht nach draußen gehen zu müssen. Letztendlich spart man sich mit dem Rauchen im Freien eine Menge Arbeit und Ärger beim Auszug.

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