Die Zwischensparren lassen sich mit Mineralwolle dämmen
Ratgeber

Zwischensparrendämmung - preisgünstige und effektive Dämmung

Autor:
Redaktion

Eine gute Möglichkeit sein Steildach zu dämmen, ist die Zwischensparrendämmung- egal ob für einen Neubau oder als Nachrüstung.

Was ist eigentlich eine Zwischensparrendämmung?

Dachsparren sind die Träger bei einer Dachkonstruktion und sie sind meist aus Holz. Bei einer Zwischensparrendämmung wird ein entsprechender Dämmstoff passgenau zugeschnitten und in den Zwischenräumen befestigt. Das erhöht die Energieeffizienz des Hauses. Ist die Sparrentiefe zu gering, um eine angemessene Dämmleistung zu erreichen, kann die Form der Dachdämmung durch eine Untersparrendämmung ergänzt werden. Ein positiver Nebeneffekt: Werden die richtigen Materialien verwendet, verbessert sich neben der Dämmung auch der Brand- und Schallschutz.-

Zwischensparrendämmung ist Zentimeterarbeit

Dachsparren sind in der Regel 14 bis 16 Zentimeter dick, in Altbauten zum Teil sogar nur 10 bis 12 Zentimeter. Die Dämmstoffstärken liegen heute aber bei 20 bis 24 Zentimeter. Um die vorgeschriebenen Dämmwerte zu erreichen, müssen die Dachsparren deshalb aufgedoppelt werden. Das heißt: Ist der Dachsparren 16 Zentimeter dick, müssen weitere 8 Zentimeter hinzugefügt werden, um den Dämmwert zu erreichen. Dafür wird zum Beispiel einfach ein entsprechend zugeschnittenes Kantholz auf den Dachsparren aufgeschraubt. Alternativ kann jeweils ein Brett an den Seiten der Sparren befestigt werden.

Was Bauherren bei der Zwischensparrendämmung beachten sollten

Bevor die Dachsparren aufgedoppelt werden können, müssen sie und die Zwischenräume gründlich gereinigt werden. Erst dann können die Dämmmatten oder -keile installiert werden. Für einen optimalen Halt sollten sie etwa ein bis zwei Zentimeter breiter ausfallen als der Sparrenzwischenraum. Vor allem bei Boden- und Wandanschlüssen und in verwinkelten Ecken ist auf die saubere Ausführung der Dämmung zu achten. Von innen muss das Dach mit einer Dampfbremsfolie isoliert werden. Die einzelnen Bahnen sollten überall etwa zehn Zentimeter überlappen. Die Überlappungen, die Schnittkanten und die Anschlüsse werden anschließend mit einem Spezialklebeband luftdicht verleimt. Für Boden- und Wandanschlüsse der Dampfbremse wird ein Dichtkleber verwendet. Zuletzt wird eine Innenverkleidung – zum Beispiel Gipskarton oder Grobspanplatten – montiert. Diese darf nur auf den Sparren geschraubt werden, da ansonsten die Dampfbremse beschädigt wird.

Die Zwischensparrendämmung überzeugt durch ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Sie bietet sich nicht nur beim Neubau an, sondern sie lässt sich auch sehr gut nachrüsten. Voraussetzung ist allerdings fundiertes Wissen zum Thema Dachdämmung und handwerkliche Expertise.

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Tags: Wärmedämmung
Gewerke:Dachdecker

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