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Was soll gemacht werden?
    Betonbohrer

    549 Betonbohrer bei MyHammer

    Betonbohrer

    Die Aufgabe des Betonbohrers und -schneiders ist das Bearbeiten von Betonteilen, wie das Setzen von Bohrlöchern für Dübel, Ankerschienen und kleine Rohre. Er schneidet auch Durchbrüche in Beton, um große Rohre, Abzüge, Träger oder Balken zu montieren.

    Üblich sind Bohrungen bis zu 1.000 Millimeter Durchmesser und einer Tiefe von zehn Metern. Dies erfolgt mittels einer Kernbohrung. Der Betonbohrer schneidet mit einer kreisförmigen Säge einen Zylinder aus dem Beton.

    Solche Eingriffe in ein Bauwerk können die Statik beeinflussen. Der Betonbohrer muss erkennen können, ob seine Arbeit die Standfestigkeit eines Gebäudes beeinträchtigen kann. Ihm ist nicht erlaubt, Bohrungen durchzuführen, welche die Statik eines Bauwerks verändern. In solchen Fällen entscheidet ein Statiker, wie die Arbeiten auszuführen sind.

    Betonbohrer beauftragen – Was ist zu beachten?

    Hauseigentümer, die einen Durchbruch durch eine Betonmauer planen, sollten sich vorab informieren, ob es sich um eine tragende Wand handelt. Dies ist wichtig, da Betonbohr- und Sägeunternehmen ein handwerksähnliches Gewerbe ausüben. Eine spezielle Zulassung ist also nicht erforderlich. Der Auftraggeber kann sich nicht sicher sein, ob der Betonbohrer statische Probleme erkennt.

    Sofern es um eine Kernbohrung in tragendes Mauerwerk geht, muss sich der Auftraggeber vergewissern, dass der Betonbohrer über ausreichende Fachkenntnisse verfügt, die Arbeiten durchzuführen. Insbesondere muss sichergestellt sein, dass er erkennt, wann die Statik des Gebäudes beeinflusst wird.

    Durchschnittliche Kosten für Bohrungen in Beton

    Betonbohrer berechnen üblicherweise nach Durchmesser und Tiefe der Bohrung ab. Pro Zentimeter Tiefe ist mit 0,03 bis 0,25 Euro pro Millimeter Durchmesser zu rechnen. Mit zunehmendem Radius steigen die Kosten stark an.

    Bespiel: Bei einem Durchmesser 30 Millimetern kostet jeder Zentimeter Tiefe etwa ein Euro. Beträgt der Durchmesser 500 Millimeter, ist mit neun bis zehn Euro pro Zentimeter zu rechnen.

    Für das Einrichten der Bohrstelle fallen außerdem 75 bis 100 Euro an. Außerdem sind Zuschläge möglich, wenn der Arbeitsbereich schwer erreichbar ist.

    Wie erkenne ich einen guten Betonbohrer?

    Ein Betrieb, der Betonbohrungen ausführt, muss sich lediglich in das Verzeichnis der handwerksähnlichen Gewerbe eintragen lassen. Dieser Eintrag erfolgt ohne Nachweis einer Qualifikation. Er muss keinerlei Ausbildung nachweisen.

    Da ein Betrieb das Betonbohren ohne Prüfung seiner Fähigkeiten anbieten darf, sollten Auftraggeber sich die Geschäftsbedingungen, vor allen Dingen die Haftung des Betriebes genau ansehen. Auch ist wichtig, dass der Betonbohrer eine Haftpflichtversicherung nachweisen kann.

    Wichtig: Wenn ein Betonbohrer ohne ausreichende Qualifikation Arbeiten ausführt, kann die Versicherung die Übernahme des Schadens verweigern. Es liegt eine grobe Fahrlässigkeit vor.

    Betonbohren ist ein Teilbereich des Handwerks „Bauwerksmechaniker/in für Abbruch- und Betontrenntechnik“. Während der Ausbildung lernt der Auszubildende den Bau von Stahl- und Betonkonstruktionen. Er erfährt also wesentliches über die Statik und das Bohren in Beton. Ein Bauwerksmechaniker verfügt also immer über die nötigen Erfahrungen, ein reiner Betonbohrer muss diese nicht haben.

    Bei Portalen wie myHammer können Auftraggeber gezielt nach Unternehmen suchen, die die Voraussetzungen erfüllen, die für die Bohrung erforderlich sind. Das Q-Zeichen des Fachverbands Betonbohren und -sägen Deutschland e.V. ist ein zusätzliches Qualitätsmerkmal. Es garantiert unter anderem, dass der Betrieb über ausgebildetes Fachpersonal beispielsweise einen Meister oder Bauingenieur verfügt. Zertifikate über Weiterbildungen und Mitgliedschaften in Verbänden oder Innungen können außerdem sichern außerdem den hohen Qualitätsanspruch des Handwerks.

    Es lohnt sich, mehrere Angebote einzuholen und vor Ort Gespräche mit dem Betonbohrer zu führen. Achtet er auf Besonderheiten des Gebäudes, die Stärke der Mauer und die Größe des verlangten Bohrlochs? Wenig seriös ist, wenn der Mitarbeiter eine Besichtigung als überflüssig betrachtet oder im Schnellverfahren ein Angebot erstellt, ohne sich die Baustelle genau anzusehen. Auch zeugt eine seriöse Kommunikation vor und während der Durchführung des Auftrags für einen kompetenten Fachbetrieb, der mit gutem Gewissen beauftragt werden kann.

    Betonbohrer – Ein neuer Beruf

    Betonbauwerke gibt es erst seit ungefähr 120 Jahren, die Problematik, die sich beim Betonbohren ergibt, zeigte sich erst nach und nach. Neben statischen Beeinträchtigungen ist auch die Staubbelastung zu berücksichtigen. Die Betonbohrbetriebe schneiden heute in der Regel indem sie den Arbeitsbereich anfeuchten. Eine aufwendige Logistik, die auch die Abfuhr des Wassers beinhaltet, ist nötig.

    Generell kann jeder Mauerdurchbruch die Tragfähigkeit eines Gebäudes beeinträchtigen, je größer dieser ist, desto höher ist die Gefahr, dass das Gebäude Schaden nimmt. Bei Stahlbeton kann das Durchtrennen der Stahlarmierung auch lange Zeit später zu negativen Folgen führen.

    Abbruchunternehmen und auch Maurer verfügen selten über ausreichende Erfahrungen um einzuschätzen, wie sich eine Kernbohrung in Beton auswirkt. Aus gutem Grund ist das Berufsfeld des Betonbohrers als gesondert zu betrachten.

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