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Was soll gemacht werden?
    Bodenleger

    5.600 Bodenleger bei MyHammer

    Bodenleger

    Erst mit dem Aufkommen großflächiger Bodenbeläge entstand auch das Handwerk des Bodenlegers im 20. Jahrhundert. Schon bald bildeten sich spezialisierte Betrieb, deren Mitarbeiter gelernte Maler oder Tapezierer waren, die mit ungelernten Kräften zusammenarbeiteten. Erst 1965 wurde der Beruf des Bodenlegers als handwerksähnliches Gewerbe in der Handwerksordnung aufgenommen. Im Jahre 2002 wurde das Bodenlegerhandwerk offiziell zu einem Ausbildungsberuf.

    Ein Bodenleger beschäftigt sich mit dem Einbau und der Reparatur verschiedener Fußbodenarten. Das Handwerk des Bodenlegers ist heute ein Handwerk das hauptsächlich im Baunebengewerbe zum Einsatz kommt. Bodenlegearbeiten gehören auch zum von Estrichlegern, Malern, Parkettlegern und Raumausstattern.

    Bodenleger sind in erster Linie in Betrieben beschäftigt, die Fußböden oder Parkett verlegen oder in Trockenbauunternehmen und in Firmen des Raumausstatterhandwerks, aber auch in Fachgeschäften für Bodenbeläge oder in Raumausstattungsabteilungen großer Warenhäuser. Sie sind Experten für die Verlegung aller Arten von Bodenbelägen. Sie verlegen Parkett, Laminat, Kork, Linoleum und PVC sowie Teppich und Schichtwerkstoffe.

    Aber Bodenleger verlegen nicht nur Böden neu, sondern reparieren auch ältere Böden und tauschen beschädigte Paneele aus. Bei Teppichböden schneiden sie stark strapazierte Teile aus und passen neue Stücke ein.

    Bodenleger beauftragen – Was ist zu beachten?

    Der Bodenleger bereitet den Untergrund für den neuen Bodenbelag optimal vor. Er entfernt den alten Belag, ebnet den Boden, spachtelt Löcher zu, schleift den Unterboden und verlegt Dämmmaterial unter dem eigentlichen Bodenbelag. Am Ende montiert der Bodenleger auch die Sockelleisten und setzt die Abschlussprofile oder Schienen ein. Ist der Boden fertig, wird er vom Fachmann gereinigt oder versiegelt.

    Gerade Auftraggeber, die in mehreren Räumen unterschiedliche Bodenbeläge wünschen, sind mit einem Bodenleger an ihre Seite gut beraten. Er bringt die Expertise mit und ist Ansprechpartner von der Planung über den Einkauf bis hin zur Verlegung des gewünschten Bodenbelags. Vor der Auftragsausführung und Planung besichtigt er den Boden vor Ort. Er kümmert sich auch um die Entfernung und Entsorgung des alten Bodenbelages und er berät den Kunden auch zur optimalen weiteren Pflege des Bodens.

    Es lohnt sich, vor Auftragsvergabe mindestens drei Betriebe zu kontaktieren, um das bestmöglichste und Angebot zu bekommen und einen kompetenten Fachmann zu finden.

    Durchschnittliche Kosten für einen Bodenbelag

    Die meisten Bodenlegearbeiten werden pro Quadratmeter abgerechnet. Die Kosten setzen sich aus etwa 40 Prozent Arbeitsleistung und 60 Prozent Materialkosten zusammen. Die Kostenaufteilung hängt allerdings sehr stark von der Art des Bodenbelags ab.

    Für Laminat liegen die Materialkosten zwischen 15 und 35 Euro. Bei Echtholz sind es schon 30 bis 35 Euro pro Quadratmeter. Teppichboden kostet zirka 20 bis 25 Euro pro Quadratmeter. PVC-Boden ist mit 10 bis 14 Euro pro Quadratmeter am günstigsten an Materialkosten. Sockelleisten kosten etwa fünf bis sieben Euro pro Meter.

    Die Kosten für die Verlegearbeiten sind vergleichsweise günstig, können aber regional unterschiedlich ausfallen. Die Verlegekosten liegen bei acht bis zwölf Euro pro Quadratmeter für Laminat. Die Verlegung von Klickparkett ist ebenfalls recht günstig, hier liegen die Kosten bei 12 bis 14 Euro. Teppich kostet nur sechs bis acht Euro pro Quadratmeter.

    Wie finde ich einen guten Bodenleger?

    Die Auswahl des Bodenbelags sollte sorgfältig getroffen werden, immerhin macht der Boden zirka zwei bis drei Prozent der gesamten Baukosten aus. Die fachmännische Verlegung spielt eine große Rolle für die Haltbarkeit des Bodens und entscheidet über die Bodenqualität der nächsten Jahrzehnte.

    Ein guter Bodenleger kennt jeden einzelnen Belag ganz genau. Egal ob es um Fertigparkett, Teppich, Kork oder Laminat geht, der Fachmann weiß, wie das jeweilige Material am besten verlegt wird. Der Bodenbelag muss nicht nur gut aussehen, sondern auch belastbar, schall- und wärmedämmend sein, auch hier weiß ein guter Bodenleger bestens Bescheid. Der Fachmann muss neben dem fachlichen Wissen auch ein Gefühl für Farbe haben und den Auftraggeber hierzu beraten können.

    Beim Gewerk des Bodenlegers handelt es sich um ein zulassungsfreies Handwerk. Wer sich selbständig machen möchte, braucht also keinen Meistertitel. Qualitätsmerkmale des Betriebes können die mehrjährige Berufserfahrung sowie Zertifikate über Weiterbildungen und Mitgliedschaften in Innungen sowie Fachverbänden des Bodenlegerhandwerks sein. Auch spricht eine kompetente und seriöse Kommunikation vor und während der Auftragsausführung für den jeweiligen Handwerksbetrieb.

    Laut Statista gab es im Jahr 2017 rund 12.600 Bodenlegerbetriebe in Deutschland. Bei der Auswahl eines Bodenfachmanns in der Nähe, können Freunde und Familie Handwerker empfehlen. Aber auch MyHammer ist eine gute Anlaufstelle, um einen kompetenten Fachmann für Bodenbelag zu finden. Dank individueller Handwerkerprofile und Bewertungen von Kunden, können Auftraggeber einen Handwerker finden, der zuverlässig arbeitet und sich mit dem jeweiligen Belag bestens auskennt.

    Die beliebtesten Bodenbeläge in der Übersicht

    Heutzutage erleben auch ältere Bodenbeläge wieder neuen Aufschwung. Parkett bleibt weiterhin sehr beliebt, zählt aber zu den etwas teureren Bodenbelägen. Dank dem Echtholz steht Parkett für eine wohnliche Atmosphäre. Schäden an diesem Bodenbelag lassen sich leicht beheben und der Belag hat eine gute Ökobilanz vorzuweisen.

    Auch Fliesen sind als Bodenbelag sehr beliebt. Sie lassen unzählige Gestaltungsmöglichkeiten zu und sind in nahezu jedem Raum einsetzbar. Leicht zu reinigen und wasserverträglich eignen sie sich am besten für Küche, Flur und Bad. Auch ideal für Räume mit Fußbodenheizung. 

    Laminat ist schon vor 30 Jahren auf Erfolgskurs gegangen. Heutzutage ist es in fast jeder Holzoptik erhältlich und ist im Flur, Wohnzimmer, Schlafzimmer und Arbeitszimmer geeignet und leicht zu verlegen.

    Der Vinyl-Boden (PVC) ist schon seit den 1930iger Jahren bekannt und ein günstiger Bodenbelag für Küche und Bad. Es gibt ihn in Bahnen und Fliesen und in vielseitigen Designs. Derzeit erlebt der Boden sein Comeback und bietet einen deutlichen Qualitätsgewinn in der letzten Zeit. Zum Verlegen benötigt er allerdings einen sehr glatten Untergrund.

    Neben Massivholzparkett hat sich auch zunehmend mehrlagiges Fertigparkett etabliert, das die Vorteile von Echtholz mit der einfachen Handhabbarkeit leimloser Klickverbindungen wie bei Laminat verbindet. Die Holzarten und Verlegemuster sind vielfältig. Es handelt sich um ein Naturprodukt das langlebig ist und eine hochwertige Optik bietet.

    Noch vor ein paar Jahren war Estrich nur als plane Grundlage für den verlegbaren Bodenbelag gedacht. Nun ist er selbst zu einem beliebten Boden geworden. Er strahlt einen urbanen Loft-Charme aus und ist für Wohnzimmer, Küche, Bad und Flur geeignet. Er ist extram langlebig und sehr robust.

    Bei der Auswahl des passenden Bodenbelags ist es immer hilfreich, einen Fachmann an der Seite zu haben, der über Vor- und Nachteile des jeweiligen Belags ausführlich beraten kann.

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