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Was soll gemacht werden?
    Brunnenbauer

    110 Brunnenbauer bei MyHammer

    Brunnenbauer

    Brunnenbauer erschließen in erster Linie unterirdische Wasservorräte, um sie nutzbar zu machen. Sie sorgen dafür, dass genügend Wasser zur Verfügung steht und prüfen das Grundwasser auf gesundheitsgefährdende Stoffe. Brunnenbaubetriebe bauen außerdem Brunnen der unterschiedlichsten Arten für den Garten. Hierfür führt der Fachmann Erdbohrungen durch und errichtet Pumpwerke, verlegt Rohrleitungen und installiert schließlich auch den ausgewählten Brunnen.

    Wenn ein Haus gebaut wird, ist der Brunnenbauer für den Bau einer Grundwasserabsenkungsanlage zuständig, falls diese notwendig ist, damit das Bauwerk statisch sicher stehen kann. Auch für Bohrungen zu Erdwärme ist der Brunnenbauer der richtige Ansprechpartner. Hierfür installiert der Brunnenbauer sogenannte Wärmebrunnen oder Erdwärmesonden.

    Brunnenbauer sind vor allem in Bauunternehmen für Tief- und Spezialtiefbau, im Anlagenbau bei der Baustellenvorbereitung, im Bereich der Wasserversorgung oder selbständig tätig.

    Brunnenbauer beauftragen – Was ist zu beachten?

    Soll ein Brunnen im Garten installiert werden, testet der Brunnenbauer zunächst den Boden. Wenn es sich bei der Bohrung um Sand- oder Kiesboden handelt, verläuft die Bohrung relativ einfach und unproblematisch. Der Brunnenbauer kann die Bohrung an einem Tag durchführen und das Brunnenloch mit Filterkies füllen.

    Die Brunnenbohrung genehmigen lassen

    Jede Brunnenbohrung ist in Deutschland von der Unteren Wasserbehörde genehmigungspflichtig. In der Regel dauert die Freigabe zur Bohrung etwa drei Wochen. Wenn der aufgebaute Brunnen nur der Gartenbewässerung dient, ist dieser genehmigungsfrei. Wenn das Brunnenwasser für die Toilettenspülung oder für die Waschmaschine genutzt wird, ist es schwieriger einen Antrag zu stellen. Hierfür wird ein Lageplan benötigt, in die der Standort des Brunnens eingezeichnet wird. Außerdem wird eine Brunnenbauzeichnung benötigt mit allen technischen Angaben und den Daten der eingesetzten Pumpe.

    Wenn das Brunnenwasser als Trinkwasser genutzt wird, kommt das Gesundheitsamt ins Spiel. In einigen Regionen muss eine Wasseranalyse vorgelegt werden, in anderen Regionen wird die Anlage begangen, bevor sie genehmigt wird. Es wird geprüft, ob die Wasserkreisläufe zur Brauchwassernutzung strikt getrennt sind.

    Durchschnittliche Kosten eines Brunnenbaus

    Je nach Brunnenart unterscheiden sich auch die Kosten. Dabei ist ein Rammbrunnen am günstigsten. Hier liegen die Materialkosten bei etwas mehr als 100 Euro, während ein Schachtbrunnen bis zu 5.000 Euro ohne Ausstattung kosten kann. Beim günstigen Modell muss alle 5 bis 7 Jahre das Rohr erneuert werden. Beide Varianten sind nur für die Gartenbewässerung geeignet. Ein Bohrbrunnen kann auch sanitäre Anlagen versorgen. Die Materialkosten liegen hier auf etwa 1.000 bis 1.300 Euro.

    Die Bohrung eines Brunnenbauers kostet etwa 100 bis 250 Euro pro Meter, je nachdem was für einen Durchmesser der Brunnen haben soll und wie der Boden beschaffen ist. Manche Betriebe bieten auch Pauschalpreise an, wenn das Grundwasser in weniger als zehn Metern zu erreichen ist. Wenn unerwartet Steine Auftreten, rechnet der Brunnenbauer den Aufwand gewöhnlich nach Stunden ab.

    Hinzu kommen können Anfahrtskosten, Kosten für die Baustelleneinrichtung. Entscheidend für die Berechnung der Kosten ist auch, wie lange die Filterstrecke des Brunnens ist.

    Wie erkenne ich einen guten Brunnenbauer?

    Beim Gewerk des Brunnenbauers handelt es sich um ein zulassungspflichtiges Handwerk, das eine Meisterpflicht voraussetzt. Jeder selbständige Brunnenbauer benötigt einen Meisterbrief nur in diesem Fall ist davon auszugehen, dass umfassende Fachkunde vorhanden ist.

    Ein Brunnenbaumeister kennt alle auftretenden Eventualitäten und weiß Lösungen für Probleme. In größeren Betrieben trägt der Meister dafür Sorge, dass auch Lehrlinge und Gesellen dem hohen Qualitätsanspruch gerecht werden. Ein weiteres Qualitätsmerkmal können Referenzen sein, die beispielsweise auf seiner Homepage oder auf Handwerkerportalen wie MyHammer in Form von Bewertungen sichtbar sind. Mitgliedschaften in Innungen und Verbänden sowie die Teilnahme an Weiterbildungen können ein weiteres Qualitätsmerkmal sein.

    Ein guter Brunnenbauer vereinbart immer einen Vor-Ort-Termin, bevor er sein endgültiges Angebot erstellt. Vor Ort spricht er auch mit dem Auftraggeber über seine Wünsche und Vorstellungen und berät zu möglichen Brunnenarten. In der Regel übernimmt er auch den Antrag für das Genehmigungsverfahren und die Brunnenanzeige.

    Wissenswertes zur Planung eines Brunnens im eigenen Garten

    Wo soll der Brunnen hin? Das ist eine wichtige Frage bei der Brunnenplanung. Bei einem einfachen Grundwasserbrunnen ist die Stelle im Garten der richtige Platz, die die bodennächste wasserführende Schicht besitzt. Bei einem Bohrbrunnen ist natürlich überlegter zu setzen, denn die Bohrung kann nicht wieder rückgängig gemacht werden. Hier müssen mehrere Faktoren in die Planung mit einbezogen werden.

    Ein Bohrbrunnen muss nicht unschön aussehen. Die Verrohrung lässt sich in einen teilweise gemauerten Brunnen führen, der optisch an einen schönen Brunnen erinnert. Auch eine Art Brunnentrog ist als optische Gestaltung möglich.

    Wenn der Brunnen die komplette Gartenbewässerung mit kompletter Bewässerungsanlage übernehmen soll, ist eine leistungsstarke Tiefbrunnenpumpe notwendig oder ein Hauswasserwerk. Für einen Schlagbrunnen genügt eine Handschwengelpumpe, die in der Anschaffung deutlich günstiger ist. Welche Pumpe für welche Brunnengröße und für welchen Einsatz am besten geeignet ist, weiß der Fachmann am besten.

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