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Was soll gemacht werden?
    Fensterbauer

    2.837 Fensterbauer bei MyHammer

    Fensterbauer

    Das Berufsfeld des Fensterbaus umfasst ein großes Spektrum, das aufgrund neuer Vorschriften in ständiger Erweiterung steht. Fensterbauer produzieren und montieren Fenster, Haustüren und Vorhangfassaden. Viele Fensterbauer beschränken sich auf den Einbau von fertigen Bauteilen oder die Anfertigung aus Halbfertigerzeugnissen

    Der Fensterbauer beherrscht Bereiche, die je nach Art der Fenster dem Metallbau, der Kunststofftechnik, dem Tischlerhandwerk, dem Glaserhandwerk, der Dichtungstechnik und der Elektrotechnik zuzuordnen sind. Zum Aufgabengebiet gehören auch das Anbringen von Rollläden, Sonnenschutzanlagen sowie Lüftungsanlagen oder Photovoltaikanlagen, die in Fenster integriert sind.

    Kein Betrieb ist erfüllt die Anforderungen, die alle Arten von Fenstern, Türen oder Fassadenteilen an seine Kenntnisse stellen. Seit 2006 gibt es bereits einen Ausbildungsgang zum Kunststofffensterbauer.

    Fensterbauer beauftragen – Was ist zu beachten?

    Eine ausgiebige Beratung durch den Fensterbauer ist das Wichtigste. Wer sich noch nicht sicher ist, ob er Holz-, Kunststoff- oder Metallfensterrahmen möchte, sollte sich von jeweils zwei Betrieben, die Fenster aus einem der Materialien anbieten, beraten lassen.

    Wichtig ist, dass ein Berater sich das Objekt genau ansieht und auf die Beschaffenheit des Gebäudes eingeht. Der Betrieb muss darauf hinweisen, dass gut isolierte Fenster in ungedämmten Fassaden oft zu Schimmel im Haus führen. Er soll daher auch eine entsprechende Lüftung anbieten und eine Dämmung der Fassade in nächster Zeit anregen.

    Kluge Hauseigentürmer entscheiden im Vorfeld, aus welchem Material die Fenster sein sollen. Sie erkundigen sich auch nach dem Wärmedämmwert der vorhandenen Fassade. So sind Sie für das Beratungsgespräch bestens gerüstet.

    Durchschnittliche Kosten für Fenster

    Der Preis für ein Fenster hängt vom Material des Rahmens, der Art der Verglasung, den benötigten Öffnungsmechanismen ab.

    Bei einer Größe von einem Quadratmeter kostet ein weißes Kunststofffenster mit Doppelverglasung ohne Öffnungsmöglichkeit zwischen 50 und 70 Euro. Holzfenster sind im Schnitt pro Quadratmeter 50 Euro teurer, Aluminiumfenster kosten etwa 250 Euro mehr.

    Für den Einbau des Fensters in eine vorhandene Fensteröffnung ist mit 200 bis 300 Euro zu rechnen. In diesem Preis sind auch die Demontage und das Entsorgen der alten Fenster enthalten. Wer mehrere Fenster einsetzen lässt kann mit größeren Rabatten rechnen.

    Wie erkenne ich einen guten Fensterbauer?

    Der Fachmann berät den Auftraggeber vor Ort ausführlich zum passenden Fenstermaterial und der Dämmung. Er weiß über Vor- und Nachteile der verschiedenen Fensterarten Bescheid und berät dahingehend zum bestmöglichen Fenster, passend zu den räumlichen Gegebenheiten.

    Der Beruf des Fenster- und Glasfassadenbauers ist eine Fachrichtung des Glasers. Das Gewerbe ist ein zulassungspflichtiges Handwerk. Wer sich als Fensterbauer selbständig macht, muss den Meisterbrief im Gewerk des Glasers vorweisen können. In Betrieben trägt Meister dafür Sorge, dass auch Lehrlinge und Gesellen dem hohen Qualitätsanspruch gerecht werden. Mitgliedschaften in Verbänden und Innungen sowie Zertifikate über Weiterbildungen, können ein weiteres Qualitätsmerkmal sein.

    Die Zahl der Fensterbaubetriebe sinkt in Deutschland beständig. 2002 gab es noch 8.200 Betriebe während 2015 laut einer Studie des Verbands Fenster+Fassade (VFF) nur noch 6.400 Betriebe vorhanden waren. Die Zahlen belegen – der Markt wird enger. Wer neue Fenster will, muss mit Wartezeiten rechnen. Besonders Betriebe, die eine gute Qualität liefern, sind oft ausgebucht. Eine lange Wartezeit ist daher oft ein Zeichen, dass der Betrieb gute Arbeit leistet.

    Unter diesen Bedingungen ist es schwer einen guten Fensterbauer zu finden. Da der Laie oft nicht erkennt, dass ein Fenster schlecht eingebaut ist, helfen Empfehlungen aus dem Freundeskreis kaum weiter. Der beste Weg ist, auf Handwerkerplattformen wie MyHammer gezielt nach einem Fensterbauer zu suchen, der das RAL-Gütezeichen trägt und der von anderen Auftraggebern bereits gute Bewertungen erhalten hat.

    Der reine Einbau von Fenstern benötigt keine Meisterqualifikation

    Achtung: Betriebe, die lediglich Fenster einbauen, führen das handwerksähnliche Gewerbe des Einbaus von genormten Baufertigteilen aus. Diese müssen keinerlei Qualifikationen nachweisen.

    Fensterbauer – Montage nach RAL mit und ohne Gütezeichen

    Kein Fensterbauer darf das RAL-Gütezeichen nutzen, wenn er dieses nicht offiziell von der Gütegemeinschaft bekommt. Diese vergibt es ausschließlich an Betriebe, die eine fachgerechte Montage nachweisen und auch dokumentieren. Der Betrieb muss seine Arbeiten durch ein unabhängiges Institut überwachen lassen.

    Jeder Betrieb hat aber das Recht eine fachgerechte Montage nach RAL anzubieten. Er verspricht lediglich, dass er sich an den Leitfaden zur Planung und Ausführung der Montage von Fenstern hält.

    Manche Betriebe, die eine Montage nach RAL anbieten, haben keinerlei Grundkenntnisse und verwenden beispielsweise innen wie außen den gleichen Dichtstoff. Die Richtlinie verlangen aber für innen ein dampfundurchlässiges und für außen ein durchlässiges Material. Auch halten sich viele Unternehmen nicht an die vorgeschrieben Dichtmassen. Die Fehler führen zu Schimmelbildung an den Dichtstoffen, zu großem Schwund und damit zu Fugenbildung. In der Praxis bedeutet dies bedeuten, dass im Winter rund um die Fenster kalte Luft in die Wohnung zieht.

    Da der richtige Einbau ausschlaggebend für die Funktion von Fenstern ist, sollten Hausbesitzer darauf achten einen Betrieb zu wählen, der das RAL-Gütezeichen trägt. Dieser baut mit Sicherheit die Fenster korrekt ein.

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