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Was soll gemacht werden?
    Innenarchitekten

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    Innenarchitekten

    Anders als ein Raumausstatter oder Maler, legt der Innenarchitekt bei der Gestaltung von Räumen nicht selbst Hand an. Er entwirft Gesamtkonzepte sowie Detaillösungen für Innenräume.

    Zum weiten Aufgabenfeld eines Innenarchitekten gehören die strukturelle Gliederung der Räume sowie die Auswahl von Materialien und Produkten. Auch Farb- und Lichtkonzepte und ein erweiterter Innenausbau gehören in seinen Verantwortungsbereich. Sofern bauliche Veränderungen in diesem Rahmen anstehen, stellen Innenarchitekten in den meisten Bundesländern auch Bauanträge Sie haben, wie es im Amtsdeutsch heißt, eine Vorlageberechtigung der Pläne bei der zuständigen Behörde.

    In der Regel beginnt die Arbeit des Innenarchitekten mit einem Vorgespräch. Nach diesem zeichnet er Pläne und beauftragt und überwacht die ausführenden Handwerker.

    Innenarchitekt beauftragen – Was ist zu beachten?

    Der Innenarchitekt ist in erster Linie ein Planer, der die Wünsche des Hausbesitzers konkretisiert und umsetzt. Üblicherweise ist lediglich ein kurzes Vorgespräch gratis.

    Die Aufnahme des aktuellen Zustands der Immobilie und das Erfassen der Vorstellungen des Auftragsgebers, fallen unter die sogenannte Leistungsphase eins. Für diese stellt der Innenarchitekt zwei Prozent des Honorars in Rechnung, das für den Gesamtauftrag anfallen würde. Eine konkrete Vorplanung mit Skizze veranschlagen Innenarchitekten mit weiteren sieben Prozent.

    Raumausstatter oder Maler, die auf einen konkreten Auftrag zur Ausführung hoffen, bieten die Beratung kostenlos an, können aber keine umfangreichen Konzepte erstellen.

    Durchschnittliche Kosten für einen Innenarchitekten

    Basis für das Honorar von Innenarchitekten ist die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI). Die Höhe des Honorars orientiert sich an den anrechenbaren Kosten des Projekts, der Schwierigkeit und am Leistungsumfang. Die Höhe der anrechenbaren Kosten entspricht etwa den Kosten des geplanten Ausbaus.

    Fremdleistungen, beispielsweise für einen Statiker, sind nicht anrechenbar. Aber ein Teil der Kosten für vorhandene technische Anlagen darf der Innenarchitekt ansetzen, sofern er die vorhandene Ausstattung bei seiner Planung berücksichtigen muss.

    Beispiel: Der Innenarchitekt begleitet einen Umbau, für den 30.000 Euro anrechenbare Kosten anfallen. Die Schwierigkeit stuft er in die Honorarstufe III ein. Er darf zwischen 7.388 – 9.215 Euro berechnen, wenn er die Leistungsstufen 1 – 9 ausführt. Der Bauherr wünscht nur einen konkreten Plan, das heißt, der Architekt kann nur einen Leistungsumfang der Stufen 1-3 abrechnen, also 24 Prozent. Die Rechnung liegt daher in einem Rahmen von 1.700 bis 2.200 Euro.

    Wie finde ich einen guten Innenarchitekten?

    Die Berufsbezeichnung Innenarchitekt darf nur führen wer Mitglied in der Architektenkammer ist. Diese legt Wert auf großes Fachwissen. Die Kammer nimmt daher nur Antragsteller auf, die den Studiengang Innenarchitektur erfolgreich abschlossen und mehrjährige Berufserfahrungen nachweisen können. Aus diesem Grund können Auftraggeber sicher sein, dass jeder Innenarchitekt hoch qualifiziert ist.Die Problematik ist eher, dass es verschiedene Stilrichtungen und auch Spezialisierungen auf Objekte gibt. Wer ein gemütliche Landhotel gestalten lassen will, wird sicher die Arbeit eines Innenarchitekten, der auf kühle sachliche Arbeitsräume spezialisiert ist, kaum gut finden.

    Laut Bundesarchitektenkammer gab es im Jahr 2018 rund 6.050 Innenarchitekten in Deutschland. Bauherren, die das Glück haben, dass im Bekanntenkreis gerade ein Aus- oder Umbau stattfand, der auch dem eigenen Geschmack entspricht, sollten sich erkundigen, welcher Innenarchitekt zuständig war. Außerdem lässt sich ein qualifizierter Innenarchitekt auch bei MyHammer finden. Dort können Bauherren einen konkreten Auftrag ausschreiben und sicher sein, dass sich nur Firmen melden, die sich mit dem Projekt auskennen. Dank eines integrierten Bewertungssystems lässt sich ein Architekt finden, der mit gutem Gewissen beauftragt werden kann.

    Mit einem Innenarchitekten lassen sich Räume flexibel gestalten

    Basis der Planung ist der vorhandene Raum, begrenzt durch tragende Mauern. Diese zu verändern ist extrem aufwendig. Der Innenarchitekt wird, es sei denn Geld spielt keine Rolle, versuchen die Umgestaltung im Rahmen dieser Grenzen vorzunehmen.

    Auftraggeber sollten sich im Hinblick auf die eigenen Vorstellungen mit dem Fachmann beraten. In der heutigen Zeit ändern sich Lebenssituationen schnell. Das schöne Loft mag für ein junges Ehepaar ideal sein, aber mit Nachwuchs fehlt es an Rückzugsmöglichkeiten. Umgekehrt sind Kinderzimmer nur für einige Jahre sinnvoll, die Kleinen werden groß und verlassen das Haus.

    Natürlich wird der Innenarchitekt auf die Wünsche des Kunden Rücksicht nehmen. Wenn dieser das möchte, lässt er auch massive Mauern errichten, um kleine Kinderzimmer entstehen zu lassen. Vielleicht sind für junge Kinder winzige Schlafkammern und ein großes Spielzimmer eine bessere Lösung? Später werden aus diesen Räumen etwas geräumigere Jugendzimmer und noch später ein großer Hobbyraum, der auch als Gästezimmer dienen kann.

    Der Innenarchitekt ist ein kompetenter Planer, der gerne auch langfristige Konzepte umsetzt.

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