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Was soll gemacht werden?
    Maurer

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    Maurer

    Ein Maurer beschäftigt sich, wie der Name schon sagt, mit Mauerwerk insbesondere beim Rohbau eines Hauses. Er ist der erste Handwerker, der auf einer Baustelle tätig ist. An kleineren Baustellen führt er auch Beton- und Estricharbeiten sowie Arbeiten am Putz aus. Auch um Abdichtungs- und Entwässerungsarbeiten kann sich ein Maurer kümmern. Er ist der Haupthandwerker eines jeden Rohbaus mit Kerntätigkeit Mauerbau und Außenputz mit und ohne Struktur in den gewünschten Farben. Auch das Anbringen von Brandschutzverkleidungen an Wänden gehört zum Gewerk des Maurers.

    Im Jahre 1998 wurde der Beruf des Maurers mit dem Beton- und Stahlbetonbauer und dem Feuerungs- und Schornsteinbauer zusammengelegt. Die offizielle Bezeichnung in Deutschland lautet offiziell Maurer- und Betonhandwerker. Seitdem errichtet der Maurer auch den Schlot, an den der Heizinstallateur im Anschluss die Heizanlage anschließt. Zu den Aufgabengebieten des Maurers gehören neben den Wänden auch Böden. Sie erlernen Grundkenntnisse im Bereich Fliesenlegen und Zimmerarbeiten und sind befähigt, auch Gerüste für das eigene Gewerk aufzubauen. Der Maurer kann also komplett die Arbeiten an einem Rohbau ausführen. Dabei muss er die Schnittpunkte mit den anderen Gewerken beachten.

    Maurer arbeiten in Betrieben des Baugewerbes, beispielsweise in Hochbauunternehmen, Sanierungs- und Modernisierungsunternehmen oder bei Fertighausbaufirmen.

    Maurer beauftragen – Was ist zu beachten?

    Eine Mauer sollte immer von einem Fachmann erbaut werden, denn neben der Erfahrung und Übung, die hierfür benötigt wird, kann ein kleinster Fehler beim Mauern schon zu katastrophalen Schäden führen.

    Der Fachmann dichtet neben dem Mauerbau in einem Rohbau die Wände ab, stellt Schalungen her und erstellt nach den Plänen eines Architekten das Mauerwerk von Außenwänden aus unterschiedlichen Materialien.

    Bei Instandsetzungs- und Sanierungsarbeiten stellt der Maurer Bauschäden und deren Ursachen fest und behebt diese. Auch für eine energetische Beratung und Erneuerung ist ein Maurer der richtige Ansprechpartner.

    Durchschnittliche Kosten für Mauerarbeiten

    Mauerwerk lässt sich aus sehr unterschiedlichen Mauersteinen herstellen, dementsprechend unterschiedlich sind auch die Preise für das Mauerwerk. Der Stundenlohn eines Maurers liegt zwischen 35 und 50 Euro.

    Ein Mauerwerk aus einfachen Ziegelsteinen kostet je nach Dicke und Material zwischen 40 und 100 Euro pro Quadratmeter. Ein mehrschaliges Ziegelmauerwerk kostet dagegen schon zwischen 150 und 200 Euro pro Quadratmeter, während ein Natursteinmauerwerk zwischen 200 und 300 Euro pro Quadratmeter kosten kann.

    Wie finde ich einen guten Maurer?

    Ein Fachmann berät zu den verschiedenen Steinarten für Mauern und weiß über die Dämmarten und Verputztechniken Bescheid. Er berät den Auftraggeber ausführlich zu den passenden Materialien, der Außen- und Innendämmung und den Brandschutzmöglichkeiten von Wänden. Eine seriöse Kommunikation vor und während der Auftragsannahme und das Vereinbaren eines Besichtigungstermins bei Sanierungsarbeiten, zeugt von einer fachmännischen Arbeitsweise.

    Das Gewerk des Maurers ist ein zulassungspflichtiges Handwerk. Wer sich als Maurer selbständig machen möchte, benötigt einen Meisterbrief. Meisterbetriebe bieten Qualität und Sicherheit. Der Maurermeister trägt in Betrieben dafür Sorge, dass auch Gesellen und Lehrlinge dem hohen Qualitätsanspruch gerecht werden. Ein weiteres Qualitätsmerkmal können Mitgliedschaften Innungen oder Verbänden sowie Zertifikate über Weiterbildungen sein.

    Das Maurerhandwerk hat einen leichten Rückgang zu verzeichnen. Im Jahre 2017 gab es laut Statista 7.900 Auszubildende im Maurerhandwerk. Es handelt sich um eine klassische Männerdomäne, nur wenige Frauen arbeiten in diesem Gewerk. Wer einen Fachmann sucht, sollte sich neben möglichen Empfehlungen von Freunden und Bekannten, auch auf Handwerkerportalen nach Maurerbetrieben in seiner Nähe suchen. MyHammer bietet dank eines integrierten Bewertungssystems dem Auftraggeber einen guten Überblick über die Auftragsausführung der einzelnen Betriebe und die Zufriedenheit der vorherigen Kunden. Auch die Webseiten der Auftragnehmer sind oft ein guter Anhaltspunkt darüber, ob es sich um einen seriösen Betrieb handelt, der gute Arbeit leistet. Ein gutes Erscheinungsbild des Betriebes spricht oft auch für eine genaue und fachmännische Arbeitsweise.

    Mauersteinarten – Ein kleiner Überblick

    Vor dem Bau eines Hauses sollte sich der Auftraggeber vom Fachmann ausführlich zu den Möglichkeiten beim Hausbau zu den geeigneten Materialien für die Hauswand beraten lassen. Es gibt unterschiedliche Steine, die sich für den Massivbau eines Hauses eignen. Ziegel, Kalksandstein und Porenbeton sind hinsichtlich der Wärmedämmung und dem Schallschutz unterschiedlich gut geeignet.

    Der aus Ton gebrannte Lehmziegel ist der älteste Baustein überhaupt. Er hat wärme- und schalldämmende sowie feuchtigkeitsregulierende Eigenschaften und ist beim Bau von Einfamilienhäusern sehr beliebt.

    Porenbetonsteine sind leicht und besitzen eine hohe Dämmwirkung. Sie werden aus einer Mischung von Quarzsand, Zement, Kalk und Aluminiumpulver hergestellt. Das Pulver bewirkt eine starke Aufblähung der Masse, bei der sich sehr viele feine Poren bilden. Dadurch ist Porenbeton besonders leicht zu bearbeiten. Auf eine zusätzliche Wärmedämmung kann in der Regel verzichtet werden. Allerdings sind Porenbetonsteine für den Schallschutz nicht so gut geeignet.

    Kalksandsteine sind relativ schwer und haben eine hohe Druckfestigkeit. Sie bieten einen guten Schall und Brandschutz. Geeignet ist Kalksandstein deshalb für Häuser in Straßennähe und für Mehrfamilienhäuser. Eine Dämmung mit Wärmeverbundsystem ist trotzdem erforderlich.

    Leichtbausteine, auch Wärmedämmsteine genannt, sind robuste und innovative Materialkombinationen, die die Stärken ihrer Ausgangsstoffe vereinen. Basis ist Zement, dem Stoffe wie Bims und Blähton beigemischt werden. Der Dämmkern besteht aus Polysterol oder Mineralwolle.

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